vonNicola Schwarzmaier 27.03.2020

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Einblicken, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Sie nutzt bedachte Strategien, um ihre Projekte zum Erfolg zu führen: Ann-Kathrin Liedtke hat in den vergangenen drei Jahren mit steter Beharrlichkeit, höchster Professionalität, einem stabilen Netzwerk und großem Engagement bei taz meinland, redaktionellen Sonderprojekten wie dem G20-Gipfel, dem jährlichen taz-Kongress taz lab und der Betreuung der taz Blogs inklusive dieses Hausblogs ihr Können unter Beweis gestellt.

Seit Februar 2020 ist sie Leiterin des taz zahl ich-Teams. Der 28-Jährigen blieb nicht viel Zeit zum Einarbeiten: Wahrscheinlich schon Anfang April wird unser freiwilliges Online-Bezahlmodell den Meilenstein der 20.000 Unterstützer:innen erreichen. Gemeinsam mit ihrem Team aus Nicolai Kühling, Ilija Matusko und Martin Bottomley wurde also direkt losgelegt. Auch hier gab es Veränderungen: Martin Bottomley ist seit Januar 2020 fester Bestandteil von taz zahl ich. Er bringt vor allem technisches Know-how mit und agiert somit als Schnittstelle zwischen den Entwickler:innen und dem Team.

Ausdauer und Perfektionismus

„Ich freue mich sehr, nun ein Teil von taz zahl ich zu sein. Gemeinsam mit einem tollen Team werden wir das Projekt weiterentwickeln und in die digitale Zukunft führen”, erklärt Ann-Kathrin Liedtke.

Sie besticht besonders durch ihre Ausdauer, Zuverlässigkeit, Diplomatie und einen angemessenen Perfektionismus. Bevor sie zur taz kam hat sie zwei Bachelor-Abschlüsse und einen Master in Kulturjournalismus erworben und konnte bei ZDFneo, ZDFkultur und RTL Erfahrungen sammeln.

taz-Geschäftsführer Andreas Marggraf: „Wir freuen uns, mit Ann-Kathrin Liedtke eine taz-erfahrene Kollegin gefunden zu haben, die diese anspruchsvolle Aufgabe sehr kompetent und kreativ anpackt und innerhalb kürzester Zeit bereits tolle Ergebnisse erzielen konnte.”

Ein besonderer Weg

Weltweit suchen Medienhäuser seit einigen Jahren nach Lösungen, Journalismus im Internet rentabel zu machen. Die taz geht mit ihrem freiwilligen und auf Solidarität aufbauenden Modell einen besonderen Weg, der mit über 1 Million Euro Einnahmen im Jahr sehr erfolgreich ist.

Dabei setzt die taz nicht auf einmaliges oder kurzfristiges Engagement der Leser:innen, sondern auf eine langfristige, stabile Bindung. So sind alle unsere freiwilligen, regelmäßigen Unterstützer:innen unbefristet mit dabei – fast die Hälfte der tzi-Beteiligten schon mehr als drei Jahre (46,7 Prozent) und über ein Drittel sogar mehr als vier Jahre (33,6 Prozent). Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Arbeit der vergangenen Jahre sich auszahlt und dass der eingeschlagene Weg, auf eine Paywall zu verzichten, der richtige ist.

Eine tragende Säule

Im „Szenario 2022” von Ex-taz-Geschäftsführer Kalle Ruch ist taz zahl ich eine tragende Säule des Zukunftsmodelles der taz. Ann-Kathrin Liedtke übernimmt ein bereits erfolgreiches Projekt, die Herausforderungen in den nächsten Jahren sind jedoch größer als jemals zuvor: Wenn die taz keine tägliche, gedruckte Zeitung mehr anbietet, muss taz zahl ich zu einem belastbaren Standbein werden.

Momentan sieht es ganz danach aus, dass diese hohen Erwartungen an das Projekt von unserem vierköpfigen Team voll und ganz erfüllt werden.

Nicola Schwarzmaier, Leiterin Digitale Transformation

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