vonDonata Künßberg 28.05.2013

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Nach einer Woche Doppelleben von taz.de und der Beta-Version möchten wir uns für alle bisher eingegangenen Rückmeldungen bedanken. Die Kommune sandte uns Entzücken bis Entsetzen in Artikelkommentaren, über die Social-Media-Kanäle und an die zentrale Adresse relaunch@taz.de. Damit helfen Sie uns, Stärken und Schwächen der Beta-Version von taz.de besser einschätzen zu können.
Die Seitengestaltung bewerten Sie in Ihren Zuschriften überwiegend positiv: Klarer, moderner, übersichtlicher, eleganter und gut bedienbar. Kritische Stimmen lauten hingegen auf „bild.de-Ähnlichkeit“, „spiegel.de-Ähnlichkeit“, „ard.de-Ähnlichkeit“.
In der Navigation werden (teils) die Menüpunkte Zukunft, LeserInnenbriefe und Debatte bzw. Meinung und Diskussion vermisst. Das Ressort „Öko“ erscheint einigen LeserInnen nicht tauglich, die darin enthaltenen Themen sinnvoll zu repräsentieren.

Viele Rückmeldungen beschäftigten sich mit der Darstellung der Schrifttype. Die Serifenschrift erscheint vielen schlecht lesbar: „Augenkrebs!“ befürchteten manche LeserInnen. Hier besteht Handlungsbedarf: Die Webmaster und der taz-Schriftentwickler (Luc)as de Groot arbeiten an einer Problemlösung.

Größere Bildelemente verursachen ungewohnte Ladezeiten, wurde von einigen bemängelt. Vor allem via twitter erreichte uns Bedauern über das Fehlen responsiven Designs. Das bedeutet, dass eine Website sich endgeräteunabhängig darstellen lässt. Dieses Bedürfnis haben wir mit der Mobilversion von taz.de gelöst, die Sie auch weiterhin unter http://m.taz.de/ finden.
Die neuen Funktionen hingegen, wie die „mitwandernde“ Menüleiste oben, erfahren durchweg Lob. Vielleicht braucht es etwas Zeit, um sich an das neue Erscheinungsbild von taz.de zu gewöhnen. Manche werden nie zufrieden damit sein. Insgesamt aber erkennen wir eine neutrale bis positive Grundstimmung der NutzerInnen. Die Beta-Version, die noch Schwachstellen und Fehler haben mag, ins Netz zu stellen, wird auf designtagebuch.de als „transparente Herangehensweise“ gelobt.
Wenn Sie die Beta-Version im Blick behalten, werden Sie die ständig stattfindenden Anpassungen und Änderungen bemerken. Wir freuen uns weiterhin auf Ihre Eindrücke, Kritik und Lob. Wir werden die Seite weiter optimieren, weiter „am offenen Herzen zu operieren“ und möchten dafür auch weiterhin um Ihr Feedback bitten.

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https://blogs.taz.de/hausblog/taz-de-beta-version-erste-eindrucke-kritik-und-lob/

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kommentare

  • Nächster Versuch!

    Dieses System frisst Kommentare, anscheinend um so williger, desto weniger Zustimmung sie enthalten. Ich glaube, so kommt auch eure Feststellung zustande, den Usern würde das neu taz.de design gefallen.

    Es ist aber ein Krampf! Ressourcenschleuder und Scrollradkiller! Überhaupt: es werden immer mehr Bilder und die Bilder werden immer nichtssagender. Bloße Beispielbilder zur Deko, ohne jeden Informationsgehalt. Ich barcue keine Containerstapel zu sehen, wenn ich über die Elbvertiefung informiert werden möchte. Was wollt ihr werden? Eine „alternative“ Bild-Zeitung oder gleich Fernsehen? Zeitung im Web war ein gutes Konzept, Info-Portal taz.de ging noch, aber jetzt steuert ihr geradewegs auf Tittytainment los. Ja kann sein, dass sich eine Mehrheit findet, der das gefällt. Aber ist das noch taz?

  • So, nach einer Woche Abstinenz mal wieder vorbeigeschaut. Der Fehler bei der Serifenschrift scheint behoben; alleine das kleine „t“ macht mir sorgen; bei „taz“ ja nicht ganz unwichtig.
    Die Überschriften sind umso schlechter lesbar, je kleiner sie sind; das liegt auch an der Schrifttype – die hat nämlich pixelige Räner ab einer gewissen Größe (und das selbst auf meinem 1920×1080 px Monitor, der alles schönglättet, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist).
    Kursivschrift für Monitore ist auch immer grenzwertig; warum? Genügt in diesen Fällen nicht einfach die schmalere, graue Schrift?
    So, der Meckerer vom Dienst schaut demnächst mal wieder vorbei. Bis dahin habt ihr ja genug zu tun!

  • Ich finde die Werbung auf der alten taz-Seite („taz bleibt anders“) eher irreführend.
    Durch die Verringerung der Spaltenzahl und die größeren Bilder sieht es aus wie das neue tagesschau.de – nur in rot.
    „Anders“ ist das nicht – jedenfalls nicht vergleichbar anders, sondern nur anders als bisher, dafür im Design austauschbarer.

    Durch das neue Layout sind weniger Informationen auf dem Bildschirm – ich scrolle am Laptop jetzt wie am Smartphone ewig (nur das durch den 16:9-Bildschirm viel mehr ungenutzter Freiraum auf der Seite ist).

    Schade!

    Das einzige, was ich bisher gut finde, sind die mitlaufenden Ressortmenüs in der rechten Spalte.

    Einige Bitten:
    a) PDF-Vorschau auf Titelbild nicht nur anreißen. Ihr verursacht nur sinnlosen Traffic, da man die PDF ziehen muss, um Seite 1 zu sehen.
    b) https-Aufruf für das gesamte Angebot (für den politischen Anspruch gegenüber den ÜberwachungerInnen)

  • Leider typisch taz … wie heißt Luc(as) richtig?!
    Die “typographischen” Anführungszeichen sind vermutlich ironisch gemeint.
    Eiigentlich lustig, wenn es gerade die selbstreferentiellen Artikel sind, die noch mehr Fehler enthalten.

  • Wird noch was an den Kategorien gemacht oder bleibt das so? Lieblos das Ressort „Politik“, insgesamt zu viele. Zu faul gewesen, da mal ran zu gehen? An sich ziemlich phantasielos.

  • Außer dass ich zu den wenigen IE Usern zähle (Haha) gefällt mir der neue Auftritt ganz gut.
    Weiter so und vergesst mich und meinen Browser nicht.

  • Betaversionen den Nutzern zugänglich zu machen ist ein wichtiger Schritt, damit die Entwickler nicht in eine falsche Richtung laufen weil Sie Nutzerbedürnisse übersehen. Das ist mehr als menschlich bei einer großen Aufgabe wie dem Relaunch einer kompletten Medienseite. Das große Jammern kommt nach dem Präsentieren einer Endversion ohne Beta nämlich regelmäßig, weil dann das Nutzerfeedback nicht mehr so leicht berücksichtigt werden kann. Zu viele Entscheidungen sind schon getroffen, Zeitpläne abgelaufen etc. Also: Großartig!

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