vonPeter Strack 30.01.2026

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Der Einsatz gegen das Eindringen der Erdölkonzerne in das Nationale Naturschutzgebiet von Tariquía im südbolivianischen Tarija hat einen hohen Preis. Die Schützer*innen dieser wichtigen Wasserreserve und Heimat von unzähligen wilden Tieren sind zahlreichen Angriffen ausgesetzt: Bestechungsversuche, Rufschädigung, Gerichtsverfahren bis hin zu physischen Aggressionen. Jüngst schickte die Regierung die Polizei, um einer Fahrzeugkolonne des brasilianischen Erdgaskonzerns PETROBRAS die Zufahrt nach Tariquia frei zu machen, die von Aktivist*innen blockiert war. Präsident Rodrigo Paz Pereira war als Bürgermeister von Tarija noch strikt gegen Bohrungen in Tariquia. Nun fürchtet er, dass Bolivien bald ohne Erdgas da steht und die Regierung noch weniger Einnahmen hat. Er argumentiert, die fragliche Bohrung liege anderthalb Kilometer außerhalb des Schutzgebietes.

Polizei macht den Weg für PETROBRAS frei; Foto: Red Boliviana de Turismo Rural

Kein Wunder, dies war von einer vorangegangenen Regierung dafür extra reduziert worden. Aber keine Regierung und keine Bedrohung scheinen stark genug, um die Überzeugungen derer zu brechen, die dieses lebenswichtige Habitat verteidigen, wie die folgende Reportage von Roberto Navia und Iván Paredes aus dem Jahr 2024 zeigt, die immer noch aktuell ist. Auch wenn die neue Chefin der Behörde für die Naturparks und auch der Ombudsmann das Anliegen der Aktivist*innen aus Tariquia unterstützen. 

von Roberto Navia und Iván Paredes Tamayo/Revista Nómadas

Das Leben von Paula ist kompliziert und geprägt von Kämpfen und persönlichen Opfern. Ihre Worte sind voller Melancholie. Sie ist die Stimme, die den Schutz des Tier- und Pflanzenreservats Tariquia einfordert. Es ist Naturparadieses im Süden Boliviens. Aber ihr heroischer Einsatz hat tiefe Narben in ihr und ihrem Umfeld hinterlassen: Es sind nicht nur schlaflose Nächte, sondern auch die Drohungen, die sie zu hören bekommt. Selbst Personen, mit denen sie im Jugendalter spielen und Lachen geteilt hat, zeigen nun mit dem Finger auf sie, weil sie dem Fortschritt im Wege stehe. So, als wären Natur und Fortschritt unvereinbar.

Paula Gareca spürt Druck wegen ihres Engagements, aber sie lässt von ihrem Ziel nicht ab. Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Trotzdem engagiert sich Paula Gareca weiter für das Nationale Schutzgebiet für Tiere und Pflanzen Tariquía. Dort, wo jeder Luftzug Geheimnisse der alten Bäume flüstert und die Flüsse Lebensadern sind. Und Paula Gareca ist nicht alleine. Mit ihr bilden noch andere Aktivistinnen und Aktivisten einen Schutzwall gegen die Erdgasförderung inmitten von Tariquía, der Lunge der Provinz Tarija.
“Umweltschützerin zu sein, hat mein bisheriges Leben zerstört: Ich habe mich von meinem Mann getrennt. Meine beiden Söhne wurden brutal geschlagen. Und ich habe Angst, nachts durch das Dorf zu gehen“, berichtet Gareca. „Ich bekomme Drohanrufe. Man sagt uns, die Erdgasförderung bringe Fortschritt und wir seien die Feinde der Gemeinden. Dabei sollte der Fortschritt zu uns aufs Land kommen, ohne dass dafür Bedingungen gestellt werden. Natürlich sollte es eine Grundversorgung geben. Aber nicht auf Kosten der Natur.”
Paula Gareca leitet die Vereinigung der Gemeinden von Tariquía. In ihrem Haus in der Gemeinde San José bekam sie einmal Besuch. Der versuchte, sie um den Finger zu wickeln. Wenn sie der Erdgasförderung nicht mehr im Wege stehe, wäre das Bündel Geldscheine, das sie auf den Tisch gelegt hatten, ihres. Sie bekäme auch einen Geländewagen, wenn sie einverstanden sei, sowie eine Anstellung für sich und ihren Mann.

Nachhaltige Landwirtschaft im Naturschutzgebiet. Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Paula lehnte ab. Ihr Ehemann hatte alles mit angehört. Er wurde wütend: Sie solle keine Idiotin sein. Warum sie nicht an die Familie denke. Mit dem Geld hätte sie ein Geschäft eröffnen und mit dem Geländewagen ihre Produkte nach Tarija auf den Markt transportieren können. Doch Paula blieb standhaft. Wenig später trennten sie sich. “Immer habe ich Angst, angegriffen zu werden. Deshalb bleibe ich lieber zu Hause. Ich lebe von dem Gemüse, den Kartoffeln und dem Mais, die ich anbaue, um sie zu verkaufen. Und ich produziere Honig. Ich habe auch ein paar Tiere“, erzählt Gareca im Schatten der Bäume, die in Tariquía das Bild bestimmen.

Das Nationale Tier- und Pflanzenschutzgebiet Tariquía umfasst 246.870 Hektar Wald in der südlichen Provinz Tarija. 128.083 Hektar davon sind in vier Konzessionen für die Erdgasexploration freigegeben worden: Astilleros, Churumas, San Telmo Norte und San Telmo Sur. In Astilleros haben die Erkundungsarbeiten schon begonnen. In Churumas wurde bereits mit der Förderung begonnen. In beiden Zonen gab es heftigen Widerstand gegen die Projekte. Traktoren versuchten, diese Stimmen zum Schweigen zu bringen. “Die Regierung hat vor, bis in das geschützte Kerngebiet vorzudringen, der Heimstatt von Vögeln und anderen Tieren. Wenn weiter nach Erdgas gesucht wird, wird das Folgen haben. Eine davon ist der Wassermangel“, mahnt Gareca. Tariquía ist ein subtropischer Regenwald und nicht nur wegen der Feuchtgebiete eine Wasserreserve, sondern auch aufgrund der Verdunstung der Bäume.

Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Schüsse im Naturschutzgebiet

Isidro Gareca lebt in der Gemeinde El Cajón an der südlichen Grenze des Schutzgebietes. Eines Morgens im März 2021 machte sich Isidro zu Fuss auf den Weg nach Tarija, als er ganz in der Nähe acht Schüsse hörte. Er konnte niemanden sehen. Aber seit dem Tag begleitet ihn die Angst. In Bolivien ist der rechtliche Schutz für Umweltaktivist*innen wenig ausgeprägt. Man versucht, ihr Ansehen zu schädigen, sie zu bedrohen oder auf administrativem Weg bzw. bei der Arbeit zu bedrängen. Sie sollen eingeschüchtert und psychisch erschöpft werden. Häufig wird auch versucht, die Organisationen, die sich wehren, zu spalten.
Isidro Gareca glaubt, dass die Schüsse von Nachbarn kamen, die wütend auf ihn seien, weil er sein Zuhause verteidige. “Wir merken doch schon, wie das Wasser knapper wird… vermutlich, weil sie in Tariquia mit schwerem Gerät arbeiten“, kommentiert Isidro. „Andere sagen, es sei wegen der Klimakrise.“

„Wir trinken Wasser, kein Gas“, Nelly Coca mit ihrem Honig, Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Nelly Coca Flores ist Mitglied des Komitees zur Verteidigung von Tariquia. Sie kommt aus der Gemeinde Chiquiacá, die schon im Schutzgebiet liegt. Mit ihrem Ehemann Andrés hat sie am oberen Teil eines Hanges ein kleines Haus gebaut. Das Grün prägt die Umgebung. Auch Nelly wurde angegriffen, weil sie ihr Land verteidigt. Für sie ist das Schutzgebiet das „Gemeinsame Haus“ und sie ist stolz darauf, das Eindringen der Erdgaskonzerne gebremst zu haben. „Wonach greifen wir als erstes, wenn wir aufwachen? Wasser! Warum sollten wir es nicht bewahren?! Aber statt uns zu beschützen, drohen sie uns. Wir stünden der Entwicklung und einem besseren Leben im Weg. Das ist gelogen. Vielmehr ist die Verschmutzung, die die Konzerne hinterlassen, nicht mehr rückgängig zu machen,” beklagt Coca. “Die Tiere haben keine Stimme und sie sind am stärksten von der Umweltverschmutzung betroffen. Bienen können in einer verschmutzen Umwelt nicht leben“, mahnt Nelly. Eine ganze Reihe von Gemeinden widmen sich der Bienenzucht. Sie sind in der Vereinigung der Honigproduzent*innen von Tariquia organisiert. Das Schutzgebiet beherbergt 609 Pflanzen- und 867 Tierarten. Einige davon sind einzigartig und vom Aussterben bedroht.
Verschiedene Gemeinden widmen sich seit Generationen der Bienenzucht. Sie teilen altes und modernes Wissen und wachen nicht nur über ihre Bienenstöcke, sondern auch über Kartoffel- und Maisfelder und die Natur.

Über die Pfade des Schutzgebietes zu gehen, ist wie der Eintritt in eine magische Welt. Auf jeden Schritt überrascht die Vielfalt der Pflanzen und Tiere. Die Bienenzüchter wissen, dass sie nicht nur leckeren Honig produzieren, sondern auch die Schätze der Natur hüten. Jedes Summen einer Biene auf der Suche nach Nektar ist Beweis für ihr unverbrüchliches Engagement.

Auch Gladys Gareca aus der Gemeinde Puesto Rueda beklagt Drohungen gegen sie. Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Erdgaswirtschaft

Die staatliche Erdgas und Erdölgesellschaft „Yacimientos Petrolíferos Fiscales Bolivianos“ (YPFB) begann ihre Erkundungen an den Bohrlöchern von Astillero X1, um dann mit Astillero X2 weiter zu machen. Die Zone Astilleros umfasst 21.093 Hektar. Die Probebohrungen an Astillero X1 hätten 67 Millionen US-Dollar gekostet, informierte der damalige Präsident von YPFB, Armin Dorgathen Tapia, im April 2023. An vielen Stellen in Tariquía wurden Probebohrungen durchgeführt, aber nichts gefunden. Die Umweltfolgen belasten heute zahlreiche Familien auch im Kern des Naturschutzgebietes. “Es heißt, es soll sechs weitere Bohrlöcher geben und es sollen fünf Hubschrauberlandeplätze gebaut werden, aber die Maßnahmen zur Reduzierung der Schäden würden im Rahmen des Möglichen umgesetzt“, beklagt Isidro Gareca. Denn: „Für die Tiere wird es keinen geschützten Raum mehr geben.“
YPFB versicherte, dass bei den Maßnahmen im Schutzgebiet die gültige Umweltgesetzgebung in Zusammenarbeit mit den lokalen Autoritäten, der Leitung des Schutzgebietes und den zuständigen Umweltschutzbehörden streng befolgt werde. Und die Regionalregierung von Tarija versichert, dass YPFB über die geforderte Umweltlizenz verfügt. Diesbezügliche Anfragen der Zeitschrift Nómadas an das Erdölministerium und YPFB wurden aber nicht beantwortet.

In der Weite von Tariquía liegt wie ein verträumter Winkel das Dorf Motoví, als wäre die Zeit dort stehen geblieben. Das Grün der Landschaft erscheint dem Besucher einzigartig. Und dort wohnt Francisco López, der Vizepräsident des Leitungsgremiums der Dorfvereinigungen von Tariquía. Die Gegenwart vermischt sich mit Erinnerungen an das Jahr 2015, als die lokale Bevölkerung sich klar dazu entschied, das Schutzgebiet zu verteidigen.
“Wir leben von Ackerbau und Viehzucht. In meinem Dorf wird all das produziert. Deshalb verteidigen wir unser Territorium. Die ganzen Jahre hat die Regierung Projekte implementiert und wir wunderten uns, dass sie sogar Genehmigungen hatten, um in das Kerngebiet einzudringen. Als wir nachforschten, stellten wir fest, dass sie einen neuen Nutzungsplan erstellt hatten und die geschützte Zone verkleinert hatten. Und nun sagen sie, dass die Bohrlöcher nicht im Kerngebiet liegen,“ erklärt López.

Francisco López. Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Stefan Kramer ist ein Hydrogeologe vom Senior Experten Service (SES). Zum Zeitpunkt der Recherche wohnt er in Tarija und gehört zum Freiwilligenteam der dortigen Autonomen Universität Juan Misael Saracho. Der Wissenschaftler identifiziert verschiedene Gefahren, die mit dem Eindringen der Gasunternehmen in Tariquía verbunden sind. Neben den direkten Schäden um die Bohrlöcher gebe es Auswirkungen durch den Bau von Wegen oder Straßen mitten im Waldgebiet. “Das sind größere Schäden, denn die Straßen haben eine Breite von 10 Meter und führen über steile Hänge. Das heißt, sie beeinträchtigen das Zehnfache an Fläche. Außerdem sind es sehr wertvolle Wälder im Kernbereich des Schutzgebietes“, erklärt der deutsche Experte. Kramer bezeichnet Tariquía als eine „Wasserpumpe“ für einen Großteil der Tälerregion von Tarija: “Diese Funktion ist sehr wichtig für Bolivien und müsste in allen Umweltstudien berücksichtigt werden.“

Nutzungsplan in der Kritik

Der Landnutzungsplan von Tariquía galt bis zum Jahr 2004 und wurde dann mangels Alternative weiter eingesetzt. 2014 wurde dann die Ausarbeitung eines neuen Plans auf den Weg gebracht. Der wurde am 15. Dezember abgegeben und schon einen Tag später vom Nationalen Dienst für Naturschutzgebiete (SERNAP) genehmigt. Die Bewohner*innen kritisieren, dass darin Zonen, die zuvor absolut geschützt waren, zur teilweisen Nutzung freigegeben wurden.
López berichtet, dass Personen, die die Förderaktivitäten befürworten, ihm gegenüber gewalttätig geworden seien. Aber in den 32 Dörfern des Schutzgebietes wehre man sich. In Motovi fürchten sie Wassermangel und Verschmutzung. “Man will uns keine Projekte bewilligen. Wir würden nur das Schutzgebiet verteidigen und wären Gegner der Entwicklung. Wir seien Neoliberale oder Putschisten“, beschwert sich der Sprecher der Gemeinde. Die Bohrstelle Domo Oso X3 berge laut Zahlen des staatlichen Erdgas Unternehmens eine hohe Wahrscheinlichkeit, fündig zu werden.
Gladys Gareca aus dem Dorf Puesto Rueda in Tariquía ist bereits seit einem Jahrzehnt für das Schutzgebiet engagiert. Auch sie sieht die Hauptgefahr im Eindringen der Konzerne. Viele ihrer Verwandten hätten sich jedoch mit dem Argument überreden lassen, nach Beginn der Erdgasförderung bei den Konzernen eine Anstellung zu bekommen.

Der Fluss, der die Menschen und anderen Lebewesen in Tariquía mit Wasser versorgt. Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Zerstrittene Gemeinden und Familien

José Andrés Miranda aus der Gemeinde Chiquiacá ist eher im Hintergrund im Komitee zur Verteidigung von Tariquía aktiv. Aus seiner Wohnung schickt er düstere Mahnungen: „Das Wasser ist der unsichtbare Henker“, hört man ihn aus dem Schatten heraus sagen. Die Narben seines Engagements schmerzen und erinnern an den Preis, den er für seinen Mut hat zahlen müssen. Er wurde bedroht. “Auf dem Weg des Widerstandes gibt es Unglück und Reue“, gibt er mit einer Stimme zu, die von den bislang gekämpften Schlachten traurig geworden ist. In der Familie bildet die Zerstrittenheit den bitteren Chor. Manche geben den Sirenengesängen des Unternehmens nach, während andere den Schutz von Tariquía hoch halten.
Über allen liegen die Schatten der Regierung wie die eines leisen Jägers. “Der Einsatz für unser Zuhause hat uns unsere früheren Bequemlichkeiten gekostet“, gibt Miranda mit Bitterkeit in jedem geflüsterten Wort zu. “Wir haben die Grenzen unserer Wohnung hinter uns gelassen und die Tiere, für die wir immer gesorgt haben. Auf diesem Pilgerzug haben die Verluste tiefe Narben hinterlassen.“
“Meine Familie habe ich schon verloren, mir bleibt nur noch der Wald, mein großes Haus. Ich werde dieses Land verteidigen“, sagt Paula Gareca mit Blick auf die Hügel, die gerade in die letzten Strahlen einer großen Abendsonne gebadet sind, die sie am nächsten Morgen erneut von ihrem Fenster aus begrüßen wird.

„Ich werde dieses Land verteidigen“, Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Muster der Gewalt

Die Aktivist*innen von Tariquía sehen sich zunehmenden Angriffen ausgesetzt, bestätigt Yolanda Herrera von der Permanenten Vereinigung für Menschenrechte in Tarija (APDHT). Es gab auch Straßenblockaden der Befürworter*innen der Bohrungen, bei denen zahlreiche Umweltaktivist*innen nicht mehr nach Hause gelassen wurden. “Sie haben auch keine Medikamente durchgelassen, die benötigt wurden. Das wussten die staatlichen Stellen und haben nichts unternommen”, berichtet Herrera. Die Umweltaktivist*innen würden beschimpft, man lasse sie nicht arbeiten und sie bekämen Drohungen, so Herrera. “Aber sie verteidigen weiter ihr Land.”
Auch Angehörige sind betroffen, so wie die Kinder von Paula, die angegriffen wurden. Die Spaltung der Familien erhöhen den psychologischen Druck und die emotionale Erschöpfung. Neben der direkten Gewalt gibt es auch Verleumdungskampagnen, Manipulation und Versuche, die Gemeinden zu spalten. Man propagiert ein falsches Dilemma “Fortschritt oder Umweltschutz”, man könne nur eines haben. Und dabei werden die wirtschaftlichen Bedürfnisse über die Menschenrechte und die Natur gestellt. Die Warnungen etwa in Bezug auf die drohende Wasserknappheit werden ignoriert oder kleingeredet. Angesichts dessen ist es wichtig, die Stimmen zu stärken, die aus dem Schutzgebiet selbst kommen, damit andere Menschen im Land deren Anliegen zum Schutz von Tariquía aufgreifen und bekannt machen. Dann können die Aktivist*innen in Tariquía auch ihre Arbeit fortführen, ohne Repressalien befürchten zu müssen.

Fortschritt oder Natur – ein falsches Dilemma: Kinder auf dem Weg zur nächsten Schule, Foto: Karina Segovia/Revista Nómadas

Die immer noch aktuelle Reportage aus dem Jahr 2024 ist Teil des Projektes “Sichtbarmachung der Risiken für Umweltschützer*innen in Bolivien“ des Zentrums zur Dokumentation und Information Bolivien (CEDIB) in Zusammenarbeit mit der Nationalen Vereinigung der Journalist*innen Boliviens (ANPB). Das Projekt wurde von der Deutschen Botschaft in Bolivien unterstützt. Siehe auch diesen früheren Beitrag auf Latinorama.

 

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