vonChristian Ihle 05.06.2012

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Da hat sich jemand aber eine schöne Mühe gegeben: Das Blog „FC 45“ sammelt und digitalisiert alle Platten mit Fußballbezug.





Es finden sich darunter Klassiker wie „Das Fußball-Lied“ von Tennessee von 1984 genauso wie natürlich die vielen Grausamkeiten, die unter dem Nationalmannschaftstrikotdeckmäntelchen auf Vinyl gepresst wurde, so zum Beispiel „Heute bringe ich dir ein Ständchen“ / „Frohsinn und Gemütlichkeit“, das das 1973er Nationalteam verbrochen hat.





Eine besondere Freude ist die Kategorie „Singende Fußballer“, wo sich Knaller von Stephan Engels & Paul Steiner genauso wiederfinden wie die unvergessenen „Die gnadenlosen Drei“ vom FC St. Pauli (Carsten Pröpper, Andreas Meyer und Martin Driller, übrigens) – oder die „Hertha Boys“ um Andreas Thom, Jolly Sverrisson, Sixten Veit und Michael Preetz, der damit beweist, dass er auch schon 1998 nicht alles richtig gemacht hat. Das Single-Cover genügt dabei fraglos höchsten Hertha-Ansprüchen:





Etwas überrascht war ich allerdings von Carsten Ramelow: zunächst verblüfft allein die timwiesehafte Solariumsbräune auf dem Coverfoto, war Ramelow doch in meiner Erinnerung immer der blasseste Nationalspieler der Welt sowie natürlich die Single an sich, covert sich der Blondschopf doch mit Backstreet Boys, Lionel Ritchie und den No Angels wild durch die Charts:





Unvergessen dagegen Uli Borowkas Kollaboration mit den Saufpunks von den Dimple Minds (Hits: „Blau auf’m Bau“ und „Trinker an die Macht“), die den Harald-Juhnke-Klassiker „Barfuss oder Lackschuh“ covern – und Borowka dabei eine der bemerkenswertesten Sangesleistungen der Musikgeschichte vollbringt, ein wildes Quietschen, das man so auf einer Platte noch nie gehört hatte:


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TglO0t2owgA[/youtube]


Mit Dank an Fabs für den Hinweis

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