vonChristian Ihle 01.03.2019

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Dass eine deutsche Gitarren-Band im englischsprachigen Ausland für Aufsehen sorgt, kommt wirklich nur alle Jubeljahre vor. Bei der Berliner Band Gurr kam kurioserweise sogar die Anerkennung zuerst im Ausland, dann zuhause. Während hierzulande das Gurr-Debüt-Album zunächst eher wenig Beachtung fand, spielte BBC Radio Gurrs Lieder und wurde vor allem die Single „Moby Dick“ auf amerikanischen Tastemaker-Blogs wie Stereogum immer wieder gefeatured (wir hatten Gurr bereits ein Jahr vor dem Debüt-Album mit der wunderbar ungehobelten ersten EP vorgestellt).

Seit der Veröffentlichung des Debütalbums sind aber auch schon wieder zweieinhalb Jahre ins Land gezogen, so dass das erste richtig neue Lebenszeichen mit der im April erscheinenden EP „She Says“ auch wirklich überfällig ist. Als zweite Vorab-Auskopplung erscheint „Zu Spät“, was trotz eines angekündigten Video-Auftritts von Bela B kein Ärzte-Cover ist, sondern 60ies Psychedelica in Indie-Pop denkt und an die Paisley Underground – Szene der 80ies erinnert:

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