vonChristian Ihle 27.02.2019

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Nicht allzuviele Bands haben in den letzten Jahren den Sprung aus dem fränkischen Nürnberg auf die bundesweite Bühne geschafft. Robocop Kraus sind noch heute lokale Heroen und hätten in England in den 00er Jahren eine Weltkarriere gestartet, wären sie aus Shoreditch statt Hersbruck gekommen.
Wie Robocop Kraus spielt auch die Nürnberger Band Schubsen im weitesten Sinn Post-Punk, ist aber im Gegensatz zum eckig-funkigen Sound der Talking-Heads-Jünger von Robocop Kraus mehr der Gitarrenbreitseite verpflichtet. Der kommende Toursupport bei Turbostaat ist da also nur schlüssig.

Im Vergleich zu ihrem Debüt ist bei Schubsen die Weiterentwicklung auf der nun veröffentlichten zweiten Platte „Stühle rücken in Formationen“ nicht zu überhören – das Album ist knackig, wirkt vor allem als Ganzes und fügt Vocals und Soundwand nun besser zusammen. Soundelemente, die auf dem Debüt manchmal noch etwas disparat nebeneinander standen. Richtig zu sich selbst kommen Schubsen aber vor allem bei ihren energiegeladenen Liveauftritten. Anfäng März ist die Band auf Tour.

* Die drei besten Punksongs/-singles?

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Protomartyr – Scum, Rise!
Samiam – Sunshine
Yeah Yeah Yeahs – Date With The Night

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* Ein Song, der Dich immer zum Tanzen bringt?

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Donny Benét – Working Out

* Die interessanteste / beste „neue“ Band/Künstler ist?

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Amanda Deff:
Die Lässigkeit der Musik.

* Deine liebste deutschsprachige Textstelle?

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„Wir kommen zusammen, wir stehen nicht nur rum, wir freuen uns zu glauben,
wir sehen und wir sind, von Haus aus allein, von Wegen verschieden und
was wir nicht mögen, fällt uns leider schwer“
(Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs – Von Haus aus allein)

* Der beste Song über Revolte, Aufruhr und Revolution?

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The International Noise Conspiracy – Capitalism Stole My Virginity

* Das beste Buch über Musik?

Da fallen mir keine Sachbücher, sondern eher Romane ein, wie zum Beispiel Joey Goebels “Freaks” und Alexander Kühnes “Düsterbusch City Lights”.

* …und der beste Film über Musik?

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„101“ von Depeche Mode

* Die schlechteste Platte, die Du Dir letztes Jahr angehört hast?

Ich konnte bei einigen Bands nicht die Geduld aufbringen ihre Alben bis zum Schluss zu hören. Ansonsten höre ich nur schöne Musik.

* Der beste Song im letzten Jahr dagegen war?

Keine Ahnung, wahrscheinlich einer, den ich erst in diesem Jahr entdecken werde.

* Die beste deutsche/deutschsprachige Platte?

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Ich kann mich nicht zwischen „Die Nerven – Fun“ und „Ja, Panik – Libertatia“ entscheiden.
Auf jeden Fall war 2014 ein sensationelles Musikjahr.

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* Die beste Platte aller Zeiten?

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Schwer zu beantworten, spontan denke ich an Interpol – Turn on the Bright Lights.

(Antworten: Sänger Krupski von schubsen)

Das neue Album von Schubsen erscheint am Freitag:

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Auf der Bühne:

6.3. Berlin- Loophole
7.3. Hamburg – Astra Stube
8.3. Duisburg – Djäzz
9.3. Köln – King Georg
22.3. Erlangen – E-Werk w/ Turbostaat
23.3. Nürnberg – Desi w/ Turbostaat

Release Meet & Greet (ohne Konzert) 1.3. Nürnberg – Mono- Ton Schallplatten

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https://blogs.taz.de/popblog/2019/02/27/my-favourite-records-mit-schubsen/

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kommentare

  • Sehr interessantes Set, zum großen Teil kenne ich das alles gar nicht.

    Das ist jetzt etwas off-topic, aber: vorhin war ich im örtlichen Edeka-Markt, und da läuft als Hintergundmusik Josh Homme feat. PJ Harvey „I wanna make it wit chu“. Verrückt, nicht?

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