vonChristian Ihle 05.02.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Schon lange keine so positive Konzertüberraschung mehr erlebt!
Ein wuchtiger Gig von The Murder Capital, der *anderen* neuen irischen Post-Punk-Band. Im Gegensatz zu Fontaines D.C. ist bei Murder Capital mehr Joy Division als The Fall im Spiel und bringt die Band live ihre eigentlich muskulösen Songs brüchiger auf die Bühne, erlaubt mehr Höhen, Tiefen und Leerstellen – und fließt so durchaus in Richtung Noise/Post-Rock. Dem steht allerdings nicht entgegen, dass die Band auch explodieren kann und in Songs wie „Don’t Cling To Life“ oder „More Is Less“ gern das Hallendach wegbläst.
Würd ich fast Geld darauf setzen, dass The Murder Capital bei der nächsten Runde, mit der nächsten Platte dieser Art Spielstätten entwachsen sein wird.

P.S.: Hatte das Album zwar immerhin in meinen Top25, aber nach nochmaligem Hören ist das trotzdem unterschätzt und gehört schon sicher zu den zehn, zwölf besten Alben aus dem letzten Jahr.

(Berlin / Musik & Frieden)

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kommentare

  • da hast du offenbar direkt vor mir beim Konzert gestanden!
    Ich war ebenfalls begeistert und im Vergleich zum ersten Berliner Konzert im November war deutlich weniger radioeins Kritiker Publikum anwesend. hat der Stimmung gut getan

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