vonChristian Ihle 16.02.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Ja, Panik – Apocalypse Or Revolution

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Am 1. Januar um 0.01 Uhr das Gefühl zu haben, den besten Song des Jahres zu hören, wirkt zugegebenermaßen voreilig, aber andererseits: wie verdammt gut ist die Rückkehr von Ja, Panik? Was für ein – brillant vertontes – Gedicht hat Andreas Spechtl hier geschrieben? Wie perfekt findet die Band genau den richtigen Punkt zwischen Song und Nichtablenkung zu den Lyrics? Mein meistgehörter Song in diesem Jahr. Mit Textzeilen, die an jede Häuserwand geschrieben werden sollten:

wenn du wartest auf die nacht
aber das licht niemals erlischt
wenn du dich fühlst
wie ein tschick
der sich von selber raucht
wie ein ich das plötzlich wir schreit
und ein wir das jetzt ein ich braucht

International Music – Insel der Verlassenheit

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Pedro & Peter kehren nach der Düsseldorf Düsterboys – Platte wieder mit International Music zurück und „Insel der Verlassenheit“ findet sich gleich wieder in seinen Krautrockrhythmen ein, dreht aber die 60s-Psychedelic noch zusätzlich auf, was zum gewohnt absurden, doch tiefen Text wie Kaffee auf Küche passt.

Die Regierung – Tiefe Tiefe Liebe

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Nach 23 Jahren in der Opposition und mit Regierungspause haut Tilman Rossmy nun schon das dritte Regierung-Album in vier Jahren raus: neben Albumopener „Der Witz ist“ ist das newwavige „Tiefe Tiefe Liebe“ der Höhepunkt. (Übrigens: die aktuelle Folge in Jan Müllers Reflektor-Podcast mit Tilman Rossmy ist eine der bemerkenswertesten. Sehr hörenswert.)

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