vonChristian Ihle 06.01.2022

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

Mehr über diesen Blog

Ein Pärchen lebt in der isländischen Einöde und zieht dort Schafe groß. Offensichtlich ist der Wunsch nach einem Kind enorm und hat bereits zu einem traurigen Ergebnis geführt.

Ohne viel Worte inszeniert Valdimar Jóhannsson in seinem Debütfilm die verschiedenen Gefühlszustände zwischen Verzweiflung, Resignation und Hoffnung wider besseren Wissens und verbindet diese mit einem so befremdlichen wie unerwarteten Fantasy/Horror-Element.

Hier wurde ein eingebetteter Medieninhalt blockiert. Beim Laden oder Abspielen wird eine Verbindung zu den Servern des Anbieters hergestellt. Dabei können dem Anbieter personenbezogene Daten mitgeteilt werden.

„Lamb“ ist sicher einer der langsamsten Filme der letzten Zeit, dem es in seinem mittleren Akt aber gelingt, aus Nichts und einer weirden Idee eine kühl-bedrückende Atmosphäre zu schaffen.

Letztlich ist „Lamb“ wohl eine Abhandlung über Sublimierung von Trauer, allerdings ist der durchaus effektvolle Schluss innerhalb dieses Ansatzes mir nicht so ganz verständlich.

Anzeige

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile ihn über Social Media. Du möchtest etwas dazu sagen? Weiter unten gelangst du zu den Kommentaren.

https://blogs.taz.de/popblog/2022/01/06/lamb-die-maeaeaehen-des-kinderkriegens/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert