vonChristian Ihle 02.09.2026

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Anlässlich der neuesten Platte von Ja,Paniks Andreas Spechtl haben wir unsere Tradition ausführlicher Gespräche (siehe Links zu all den anderen Interviews über einen Zeitraum der letzten 15 Jahre am Ende des Artikels) über den Zustand von Musik, Kultur, Welt und Politik wieder aufgenommen. Mit WEIRD & EERIE veröffentlicht Spechtl diesen Sommer gemeinsam mit Thomas Köck, Katharina Ernst & Annea Lounatvori ein neues Album, das aus einem Theaterprojekt entstanden ist und sich im Besonderen mit der Digitalisierung der Welt in all ihren Konsequenzen beschäftigt.

Q1: Mit WEIRD & EERIE hast du… ja was eigentlich?
Ein neues Projekt? Eine neue Band?
Wie ist diese Platte in der Zusammensetzung Andreas Spechtl / Thomas Köck / Katharina Ernst / Annea Lounatvori entstanden?

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Andreas Spechtl: Entstanden ist das aus einer Performance fürs Kunstfest in Weimar. Mit Thomas bin ich ohnehin lange verbunden, wir machen seit Jahren miteinander Theater, Annea kenne ich als Livemusikerin von Ja, Panik. Und von Katharina bin ich seit langem großer Fan, ich habe mal das Popfest in Wien kuratiert und sie damals eingeladen, so haben wir uns kennengelernt. Wir teilen eine Liebe, oder ich würde eher sagen Besessenheit, für Polyrhythmen und schiefe Takte. Daher kommt es auch, dass es auf diese Platte, glaube ich, nur ein paar Sekunden Viervierteltakt geschafft haben. Für die Produktion wurden vier Avatare gebaut, die wir mit unseren Erinnerungen gefüttert haben, und auf der Bühne haben wir eineinhalb Stunden frei mit ihnen geredet. Da war nix gescriptet. Diese Gespräche mit seinen Doppelgängern, so neu fühlt sich das dann gar nicht an. Doppelgänger verfolgen uns längst überall, Instagram ist ja nicht soviel anderes. Windows 95, nach dem wir später einen Song benannt haben, hat seine Fenster noch als Versprechen gemeint. Ein Blick hinaus, in irgendeine Zukunft. Dreißig Jahre später schaut man durch diese Fenster nicht mehr raus, man schaut in Spiegel. Jeder Feed spielt dir eine errechnete Version von dir selbst zurück, rund um die Uhr. Am Ende ist die Platte aber nicht einfach die Musik von diesem Abend. Das meiste damals war improvisiert und findet sich auf dem Album gar nicht wieder. Die Platte ist eher die zweite Stufe, entstanden aus der weiteren Beschäftigung mit dem Thema. Ein Komplementärwerk, wenn man so will. Wir haben Musikstücke über unsere Erfahrungen aus diesen Gesprächen und Gedanken gemacht.

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Q2: Der Bandname leitet sich von einem Buchtitel Mark Fishers ab. Auch schon dein erstes Solo-Album unter dem Namen SLEEP (oder war das nur der Albumname?) von 2015 hatte sich mit Mark Fishers Ideen zur Hauntology beschäftigt. Wie würdest du das Konzept beschreiben bzw. was fasziniert dich
daran?

Spechtl: Sleep war Albumtitel und Bandname in einem, insofern definitiv ein Projekt. Eine Platte über den Schlaf, und so habe ich sie auch genannt. Da war nie viel mehr geplant. Vielleicht der unprätentiöseste Albumtitel, den ich je gewählt habe: Das Ding heißt einfach, wovon es handelt.

Aber ja, die Beschäftigung ist alt und hat sich verschoben. 2015 war Hauntology für mich vor allem eine Stimmung. Verlorene Zukünfte, die in der Gegenwart herumspuken, das Gefühl, dass Pop nur noch seine eigene Vergangenheit recycelt. Fishers Diagnose eben, und die stimmt ja weiterhin.

Heute ist das für mich konkreter geworden, und ökonomischer. Es gibt von uns allen mathematische Zwillinge, bei Meta, bei Google, in den Trainingssets. Die spuken nicht metaphorisch, die arbeiten. Rund um die Uhr, unbezahlt, mit theoretisch unendlicher Lebensdauer. Sie steuern Feeds, sie liefern Prognosen, sie stehen in irgendeiner Bilanz als Asset. Das ist der Witz an der Sache: Der Geist ist heute eher Anlagevermögen. Bei Derrida heißt es, die Toten müssen beschworen werden, damit sie nicht wiederkehren. Unsere Doppelgänger kehren aber permanent wieder, das ist ihr Geschäftsmodell, die kriegst du mit keiner Beschwörung weg, weil jemand mit ihnen Geld verdient. Und das Weird und das Eerie bei Fisher, also das Seltsame, das nicht hierher gehört, und das Unheimliche, wo etwas handelt, ohne dass man sieht, wer da handelt: das beschreibt ziemlich genau, wie es sich anfühlt, wenn der Feed dich besser zu kennen scheint als du dich selbst. Fisher hat das an Lovecraft entwickelt, an verlassenen Orten. Nur wohnen wir da inzwischen. Und zahlen auch noch schweineteure Mieten.

Q3: Inhaltlich erscheint mir neben dem bereits erwähnten SLEEP-Album auch „Die Gruppe“, das „Comeback“-Album von Ja, Panik, verwandt. „Windows95“, die erste Single des WEIRD & EERIE-Albums, beispielsweise könnte auch ein Outtake oder vielleicht besser eine hauntologisch vergeisterte Version von Songs wie „1998“ oder „On Livestream“ sein.

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Spechtl: Klar sind die verwandt. Aber Outtake ist mir zu wenig, ich würde deine Metapher lieber umdrehen. Die Platte heißt ja aus Gründen Folksongs from the WWW. Ein Folksong hat keinen Autor und keine Endfassung. Er wandert, und beim Wandern verändert er sich. Dieselbe Ballade geht in einem Dorf gut aus, im nächsten stirbt der Held, drei Täler weiter singt sie jemand auf eine ganz andere Melodie, und kein Mensch fragt, welche Version die echte ist. Das Original ist in dieser Logik keine Kategorie. Das Netz hat eine Zeit lang genauso funktioniert, Sachen sind gewandert, wurden kopiert, verändert, weitergereicht, oft ohne Absender. Deswegen Folksongs. Und von mir aus ist „Windows 95“ dann eine Version von „1998“. Eine, in der das Ich abhandengekommen ist. Auf „Die Gruppe“ erinnert sich noch wer. Hier weiß man nicht mehr, wer sich da eigentlich erinnert.

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Q4: Das führt mich zu der Frage: schreibst du Songs bewusst für verschiedene Projekte? Oder sind zunächst alle Lieder Kinder ohne konkretes Ziel, die im weiteren Verlauf ein eigenes Leben finden?

Andreas Spechtl: Nein, ich schreibe eigentlich nicht für Projekte. Ich mache Dinge fertig für Projekte. Darunter liegt ein Pool, der potenziell unter allem liegt, was ich mache. Ich würde sogar so weit gehen: Der liegt unter meinem Leben, nicht nur unter der künstlerischen Ausformulierung davon.

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Q5: Deine Solo-Alben und auch WEIRD & EERIE sind tendenziell weniger zugänglich als die Ja, Panik – Platten. Ist das a) überhaupt etwas, das du auch so siehst und b) falls nachvollziehbar, eine bewusste Entscheidung mit Ja, Panik mehr in den klassischeren Songstrukturen zu arbeiten als in deinen anderen Projekten? Und wo sähest du die Unterscheidung zwischen Ja, Panik / Spechtl Solo / WEIRD & EERIE?


Spechtl:
a) Ja.
b) Das ist keine Entscheidung, das ist eine Frage, wer da redet. Ein Lied ist zugänglich, weil man die Form schon tausendmal gehört hat. Strophe, Refrain, ein Ich, das dir was erzählt. Ja, Panik kann sich auf diese Form verlassen, das ist ein Gespräch, das seit zwanzig Jahren läuft, da fallen die Lieder fast von selber raus. Und manchmal ist das, zumindest für mich, der es macht, auch wahnsinnig langweilig.

Solo rede ich mit mir selbst, da darf alles zerfallen, und es muss mich ja keiner verstehen. Und Weird & Eerie ist ein Wir aus vier Leuten mit vier verschiedenen Biographien, die anders als bei Ja, Panik keine gemeinsame Vergangenheit haben, also auch keine gemeinsame Grammatik. Deshalb klingt die Platte für mich eher nach Chor als nach Lied, streckenweise vielleicht auch nach Kakophonie. Weird & Eerie ist in dem Sinn eher eine Vereinigung von vier eigenständigen Künstler*innen, die sich da zusammenfinden, jedes Mitglied hat ja auch mindestens ein eigenes Stück auf der Platte. In der Hinsicht ist etwas wie Ja, Panik einfach viel klassischer eine Band, und auch hierarchischer. Nicht im Umgang miteinander, aber im Schaffungsprozess.

Q6: Als wir zuletzt in 2023 ein Interviewgespräch führten, meintest du „wenn ich wollte, könnte ich aber nächste Woche eine Platte schreiben, die wär‘ im Herbst Nummer 1 in Deutschland. Das wäre aber nicht Ja, Panik“. Also ich hätte ja immer noch Bock auf mal ne gute Nummer 1. 
Wie schaut’s drei Jahre später aus?

Spechtl: Drei Jahre später ist der Satz vor allem witzlos geworden. Nicht weil ich es nicht mehr könnte, sondern weil es inzwischen potenziell jede*r kann. Ein guter Prompt oder ein richtig schlechter, die richtigen Mechanismen im Rücken, und der Rest erledigt sich von selbst. Wer in ein paar Jahren für Charts und Playlists noch selber Lieder schreibt, ist, pardon my french, ein fester Trottl.

Die Nummer 1 war mal eine Behauptung über Handwerk. Jetzt ist sie eine Rechenaufgabe. Wobei in der KI-Debatte gerade sehr verschiedene Dinge in einen Topf geworfen werden, finde ich, und man muss die auseinanderhalten.

Da ist einmal die Eigentumsfrage:
Trainingssets, Urheberrecht, Aufnahmen, die als Geschenk gedacht waren, unter nicht-kommerziellen Lizenzen, und die jetzt per Fair-Use-Behauptung rückwirkend zu Rohstoff erklärt werden. Das ist keine Piraterie von unten, das ist Enclosure von oben. Dieselbe alte Bewegung, mit der man Allmenden eingezäunt hat, nur dass die Allmende diesmal aus Liedern besteht, aus Sprache, aus allem, was Leute je ins Netz gestellt haben.

Dann Arbeitsbedingungen, Klickarbeiter*innen, die die Datensätze putzen, die politischen Verstrickungen der Konzerne. Alles ernst, alles kritisierbar. Aber am Ende ist das keine KI-Frage. Das ist Kapitalismus, der sich den nächsten Bereich krallt, diesmal halt das kollektive Gedächtnis. Und es trifft Leute real. Wer von funktionaler Musik lebt, verliert gerade Einkommen, das ist ein ökonomisches Problem und kein ästhetisches. Trotzdem misstraue ich diesem plötzlichen Aufschrei erst einmal. Ich finde es ein bisschen wohlfeil, wenn jetzt auf einmal alle schreiben, da werden Arbeitsplätze vernichtet, Künstler*innen müssen ja auch von etwas leben, und alles auf diese moralische Stufe gehoben wird. Eine Branche, die seit Jahrzehnten auf Ausbeutung läuft, Streaming zahlt nichts, die großen Labels haben immer kassiert, die Leute sind, ob Musiker*in oder nicht, todesausgebeutet durch die Welt getingelt, jahrzehntelang. Und plötzlich entdecken auf einmal alle die Moral.

Die dritte Sache aber, und um die geht es mir eigentlich, ist die Angst, als Künstler*in in der Kun t selbst abgelöst zu werden. Da muss ich schon schmunzeln. Hito Steyerl hat für KI-generierte Bilder einen schönen Begriff, mean images. Doppeldeutig: mean heißt gemein, aber auch Mittelwert. Diese Bilder zeigen nichts, was jemand gesehen hat, sie rendern den statistischen Durchschnitt dessen, was schon fotografiert wurde. Ich glaube, für Musik gilt dasselbe. Das Modell ist auf Wahrscheinlichkeit trainiert, es errechnet aus dem Vorhandenen das Plausible. Kombinieren kann es, über sein Material hinaus kommt es nicht. Alles, was schwer in einem Datensatz ablegbar ist, da kommt die Maschine nicht hin. Und dann gibt es noch diese schrecklichen Reinheitsgebotskunstsinnigen, denen es ganz wichtig ist, dass es überall menschelt. Mein Lieblingslied soll unbedingt ein Mensch geschrieben haben, echte Gefühle bitte, Herzblut. Dass hinter diesem Lieblingslied jemand sitzt, der sich völlig opportunistisch in die Durchschnittsgefühle einer verliebten Person hineingedacht hat, nur um diese Durchschnittsgefühle besser verkaufen zu können, das wird dabei gern vergessen. Der Mensch, den sie sich da wünschen, hat den Mittelwert schon berechnet, bevor es die Maschine gab. Nur viel langsamer.

Und wenn ich da jetzt so drüber nachdenke, theoretisch:
Wenn eine Maschine, die per Bauweise das Plausible errechnet, meine Arbeit ersetzen kann, dann war meine Arbeit das Plausible. Dann war ich vielleicht schon vor der KI eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, nur langsamer. Die Playlist-Ökonomie hat diese Musik ja bestellt, jahrelang, sie hat auf Durchschnitt hin optimiert, und jetzt kommt ein Werkzeug, das Durchschnitt billiger herstellt. Da wird nichts bedroht, da wird was entlarvt. Vor der Entlarvung haben einige Angst, da kann die KI erstmal gar nichts dafür.

Q7: Du kommst aus Österreich, hast viele Jahre in Deutschland gelebt und bist nun zumindest vorübergehend nach Argentinien übergesiedelt. Alle drei Länder konnten in den letzten Jahren Zuwächse bei rechtspopulistisch bis rechtsextremen Parteien verzeichnen. Aus deiner Perspektive: was unterscheidet Kickl/FPÖ & Weidl/AfD & Milei/LLA? Was vereint sie? 
Und am wichtigsten: Was dagegen tun?!

Andreas Spechtl: Was sie unterscheidet, ist erstmal das Material, aus dem sie gemacht sind. Die FPÖ ist die älteste der drei, eine Nachkriegsgründung von ehemaligen Nationalsozialisten, die sich seit Jahrzehnten als Anti-Establishment verkauft, während sie längst Establishment ist. Kickl ist der Endpunkt dieser Selbstradikalisierung. Die AfD hat den umgekehrten Weg genommen, von der „Professorenpartei“ zur Bewegungspartei. Und Milei passt ökonomisch gar nicht ins Raster, kein Nationalist im klassischen Sinn, ein Anarcho-Kapitalist.

Kickl und Weidel versprechen Schutz vor Migration, vor Veränderung.
Milei verspricht die Kettensäge. Renten, Löhne, Medikamente, Kulturbudget, alles weggekürzt, und es trifft zuerst die Ärmsten. Milei ist insofern der ehrlichste der drei. Bei ihm sieht man ohne Verkleidung, was das Programm ist. Aber natürlich auch, weil er als Einziger ungeteilt an der Macht ist. Die AfD war das noch nie, nicht im Bund, nicht in einem Land. Die FPÖ schon, aber immer als Juniorpartnerin in Koalitionen, und daran ist sie regelmäßig selbst zugrunde gegange.

Milei dagegen hat das Präsidentenamt und muss mit niemandem koalieren. Man sieht zum ersten Mal in Echtzeit, was dieses Programm anrichtet, wenn ihm niemand dazwischenfunkt. Denn das vereint sie, und da würde ich der Frage widersprechen, dass es primär ein Persönlichkeitsvergleich ist: Das sind keine Betriebsunfälle und keine Irrläufer der Demokratie. Das sind Angebote des Kapitals an sich selbst in der Krise. Wenn der Kuchen schrumpft und die Verteilungsfrage auf den Tisch müsste, bieten diese Parteien die Alternative an: nach unten treten, damit oben alles bleiben kann. Der Rassismus ist dabei nicht Beiwerk, er ist die Funktion. Er verwandelt eine Klassenfrage in eine Herkunftsfrage.

Und damit mich keiner falsch versteht: Funktion heißt nicht Illusion. Der Rassismus ist real, er tötet real, in Abschiebehaft, im Mittelmeer, auf offener Straße. Aber er hätte ohne die Verteilungskrise nicht diese Konjunktur. Milei ist im Grunde die Californian Ideology an der Macht, Technologie plus freier Markt ergibt Freiheit, dieses alte Versprechen aus den Neunzigern. Das Internet, das mal links aussah, hat die Seiten gewechselt, auf unserer Platte heißt das: we came from the left, we left to the right.
Das ganze Mimimi von den Man-hat-mir-mein-freies-Internet-genommen-Nostalgiker*innen vergisst halt eines: Der Weg war immer schon genau so angedacht. Alles passiert da gerade nach Plan.

Was dagegen tun?

Sicher nicht das, was seit zehn Jahren probiert wird: die Mitte verteidigen, Brandmauern beschwören und gleichzeitig die Politik der Rechten in verdünnter Dosis selber machen. Das hat sie überall stärker gemacht, ausnahmslos. Man wird diese Parteien nicht los, indem man den Zustand konserviert, der sie produziert. Ich glaube nach wie vor daran: Man wird sie los, indem man die Verteilungsfrage stellt, die sie ersetzen. Reichtum besteuern, Wohnen, Gesundheit, Infrastruktur der Verwertung entziehen, die Plattformen als das behandeln, was sie sind, private Infrastruktur mit politischer Macht, also regulieren oder vergesellschaften.
Das klingt nach viel, aber alles darunter ist Symptombehandlung.
Und organisieren, das meine ich nicht als Phrase.
Die Rechte hat das längst verstanden: Politik ist eine Frage von Struktur.

Das erste Album von WEIRD & EERIE ist bereits erschienen.

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Mehr Interviews mit Andreas Spechtl / Ja, Panik:
* Interview mit Ja, Panik (2023/1): „Warum sollte der Kapitalismus einen total freien, anarchistischen Ort zulassen?“
* Interview mit Ja, Panik (2023/2): „Die Platte hatte ein „trojanisches Pferd“-Konzept: man sneaked sich in den Mainstream und singt dort ein linksradikales Lied.“
* Interview mit Ja, Panik (2014/1): „Wir haben uns natürlich schon gefragt: sind wir überhaupt noch Ja, Panik?“
* Interview mit Ja, Panik (2014/2): „Die ‚lostness‘ wird nicht mehr akzeptiert, jeder sucht mit einem wahnsinnigen Zwang seinen Platz in dieser Welt“
* Interview mit Ja, Panik (2011/1): “Es sind schon unschuldigere Menschen als Merkel und Sarkozy getötet worden”
* Interview mit Ja, Panik (2011/2): “Das Konzept Rockband ist ein Auffangbecken für machoide, kleingeistige, trottelige, schwanzfixierte Idioten”
* Ja, Panik – Portrait: Es gilt nach wie vor, eine Welt zu zerstören.

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