vonSchröder & Kalender 29.07.2016

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in westlicher Richtung.
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Mango-Johannisbeeren, Chutney, Foto: Barbara Kalender
Die Nachbarin brachte Johannisbeeren. Da wir noch vom letzten Jahr einige Gläser Gelee haben und auch keine Gäste erwarten, also keinen Kuchen backen, kochten wir ein Johannisbeer-Mango-Chutney.

Zutaten:
500 g Johannisbeeren
1.000 g feste Mangofrüchte, geschält, entsteint und in kleine Stücke geschnitten
250 g Ingwerwurzel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
2.000 g Zucker
45 cl Weinessig
3 EL Chilischote, geputzt und gehackt
1 EL Salz

Im alten Kampf gegen Fäulnis und Verderb hilft nur die Kunst des Konservierens. Damit Lebensmittel nicht verderben, setzt man sie der Hitze oder Kälte aus, fügt Salz, Zucker, Essig oder Alkohol hinzu.

So wird das Chutney zubereitet:
Alle Zutaten außer der Mangofrüchte in einen großen Topf geben, 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen und gelegentlich umrühren. Danach kommen die Mangostückchen in den Topf, 30 Minuten simmern lassen, bis die Mischung eine marmeladenartige Konsistenz hat und die Mangos weich sind. Das Chutney in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen und abkühlen lassen. Wir essen das Chutney zu Käse oder Schinken und servieren es zu Braten. Es passt natürlich auch gut zu Wild statt des üblichen Preiselbeergelees.

Mango-Johannisbeeren, Chutney-2, Foto: Barbara Kalender

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Wie immer halten wir uns nicht genau an ein vorgegebenes Rezept, sondern variieren: Anstelle der Johannisbeeren haben wir mal Holunderbeeren als Chutney gekocht – es schmeckte wunderbar! Man kann statt der Mango auch Aprikosen oder Pfirsiche verwenden. Allerdings sollte man die Mengenangaben befolgen, dann gelingt’s!

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(BK / JS)

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