Archive for the ‘Klima’ Category

24.09.2012 von Achmed Khammas
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Auf zur Sonne…!

von Achmed Khammas

Kreuz- oder Prenzelberg? Hinterhof, erster Stock? Und froh, daß wenigstens ein Sonnenfleck über’n Fußboden wandert? Dann brauchst DU – oder korrekt: brauchen Deine Pflanzen – unbedingt den Blumentopf-Robo, desen Bauanleitung Stephen Verstraete aus Belgien jüngst veröffentlicht hat.

Sensorgesteuert wandert Dein Pflänzchen mit dem Sonnenlauf – und nutzt dabei die längstmögliche Zeit, im Licht zu bleiben. Clever – und natürlich grün, sehr grün sogar :-)

Quelle hier

03.09.2012 von Achmed Khammas
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Betriebsblind… über Wasser!

von Achmed Khammas

In einem bemerkenswerten Artikel der NZZ las ich gerade: Jeden Tag fallen 1.350 Kubikkilometer Wasser vom Himmel. Das sind für jeden der rund 7 Milliarden Erdbewohner 43.000 Liter am Tag!

 

 

Noch viel wichtiger ist jedoch: Diese vielen Kubikkilometer müssen ja erst einmal HOCH wandern, bevor sie wieder herabfallen können. Klar, wir wissen, das macht die Sonne – und mit dem harmlosen Wörtchen ‚Verdunstung’ ist alles erklärt. Wird einem jedenfalls erklärt. Was in Wirklichkeit aber gar nichts erklärt. Was die Wissenschaft wiederum nicht wahrhaben will.

Oder wie soll sich sonst erklären lassen, daß es seit 1975 ein System gibt, das diesen ‚natürlichen Wasserkreislauf’ in komprimierter und steuerbarer Form nachahmt – um mit dem fallenden Wasser Strom zu erzeugen … ohne daß sich jemand dafür auch nur im Geringsten zu interessieren scheint!??

Und das, während für die ‚Erneuerbaren Energien’ Millionen und Abermillionen an Fördergeldern ausgegeben… weiter lesen

10.08.2012 von Achmed Khammas
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Heilig’s Blechle…

von Achmed Khammas

…oder do trifft di jo de Schlag – wenn du nicht aufpaßt!

So fast mir geschehen, als ich folgende Meldung mit dazugehörigen Bild fand:

Deutschlands erster Wallfahrtsort mit Stromtankstelle

Am Wallfahrtsort Aufhofener Käppele in Baden-Württemberg finden elektromobile Pilger seit kurzem eine Ladesäule für ihre E-Fahrzeuge.

Am Außenaltar befindet sich ein Parkbereich mit Steckdosen für Elektrofahrzeuge. Am 26. Juli, dem Festtag der Heiligen Anna und des Heiligen Joachim, dem wichtigsten Wallfahrtstag des Ortes, wurde die Ladestation feierlich eröffnet und gesegnet. In einer Prozession nach der Festandacht in der Wallfahrtskirche zogen die Gläubigen, die Ministranten und der Pater (der selbst übrigens einen Renault Twizy hat) zum Außenaltar. Es wurde ein Gebet gesprochen, und die Ladestation wurde mit Weihwasser gesegnet. Die elektrobegeisterten Pilger können nun kommen.

Klasse! Toll! Amen! :-)

(Quelle)

21.07.2012 von Achmed Khammas
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TEDx Synergie-Talk

von Achmed Khammas

Durch die Vermittlung von Daniel Gerlach (zenith) wurde ich zum jüngsten TEDx Talk eingeladen, der hier in Berlin in den neuen Räumlichkeiten von Google (Unter den Linden)  stattfand. Hier gibt es eine Übersicht der involvierten Sprecherinnen und Sprecher.

Mein Speech ist seit neuestem ebenfalls Online – endlich mal was in professioneller Filmqualität :-)

YouTube Preview Image
20.06.2012 von Achmed Khammas
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Zukunft Energie Zukunft

von Achmed Khammas

Mit großer Freude verweise ich auf eine Veröffentlichung des Vereins für Kunst und Kultur zu Travemünde e.V. anlässlich der Veranstaltung “Lübeck – Stadt der Wissenschaft”. Das Buch bietet auf 216 Seiten eine gute Übersicht über die Themenvielfalt, die ich auf den Synergieseiten behandle.

 

 

Dazu werde ich am in Travemünde zwei Vorträge halten (jeweils ab 18:00, Energieforum im Park der Energiewende 2012, im Hof der Alten Vogtei, Vorderreihe). Eintritt frei.

30.03.2012 von Achmed Khammas
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Literatur gehäuft…

von Achmed Khammas

Da ich in den letzten drei Wochen wirklich viele Bücher verschlungen habe, möchte ich die geneigte Leserschaft auf die interessantesten, spannendsten und vielleicht auch wichtigsten dieser Druckwerke hinweisen… mit den besten Empfehlungen.

Chronologisch geordnet fange ich mit zwei Meisterwerken von John Brunner an, die ich das letzte Mal von 30 Jahren gelesen hatte. Und die ich nun so frisch und so aktuell fand, wie am ersten Tag. Sogar sprachlich sind die Romane absolut up-to-date, was mich dann doch schon etwas verblüfft hat. Es handelt sich um Schafe blicken auf (von 1972), einen Öko-Thriller, sowie um das Buch Der Schockwellenreiter (von 1975), bei dem es um das Thema der elektronischen Vollüberwachung geht. Ich finde, beide Romane sollten DRINGEND neu aufgelegt werden, denn sie scheinen nicht für die 70er, sondern für uns HIER und HEUTE geschrieben worden zu sein! Details darüber finden sich im Netz genügend, daher weiter…

Von 1987 datiert der… weiter lesen

07.10.2011 von Achmed Khammas
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Pipistrel hoch hinaus…

von Achmed Khammas

Ein  herzlicher Glückwunsch geht an die US-Firma Pipistrel, die sich allerdings nicht mit Urologie beschäftigt, wie der Name implizieren könnte, sondern mit Elektroflugzeugen. Mit ihrem Taurus G4 hat sie jüngst den 1,35 Mio. $ schweren NASA-Preis des Green Flight Challenge gewonnen – im Wettbewerb gegen 13 Teams.

Das Konzeptflugzeug für vier Personen, die jeweils zu zweit in getrennten Gondeln sitzen, besteht aus einer leichten Kohlefaser-Kevlar-Konstruktion und wird von Lithium-Polymer-Akkus und einem leistungsstarken Elektroantrieb in die Luft gebracht:

Im Gegensatz zu dem Taurus Electro G2, den es schon zu kaufen gibt, handelt es sich bei dem G4 allerdings um einen Prototyp, der genutzt wird, um den Motor, die Akkus und das Power-Management-System für klimafreundliche Hybrid- und Elektro-Flugzeuge zu optimieren.

Der G4 fliegt die geforderte Strecke von 200 Meilen (360 km) in zwei Stunden – ausschließlich mit Strom, der natürlich auch ‘grün’ sein kann, wenn er z.B. aus Solarzellenweiter lesen

05.09.2011 von Achmed Khammas
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Frischwasser von oben

von Achmed Khammas

Ich vermelde hier nur selten neue Energie-Innovationen (da ich diese ja ausführlich im Buch der Synergie vorstelle). Aber der Skydrop ist einfach zu schön, um ihn nicht zu zeigen.

Der Ballon der beiden Brasilianer Guilherme Rodrigues und Murilo Gomes nutzt den Wind zur Gewinnung von Energie – die nach dem Peltier-Prinzip wiederum Metallstreifen kühlt, an denen Luftfeuchtigkeit kondensiert und als Trinkwasser zum Boden abgeleitet wird. In einem Testlauf soll der Skydrop bereits 50 Liter pro Tag ‘geerntet’ haben!

Quelle: hier

19.04.2011 von Achmed Khammas
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Literatur anpflanzend…

von Achmed Khammas

Sehr merkwürdig, daß mir der vorangegangene Roman von Margaret Atwood Oryx und Crake bislang durch die Lappen gegangen ist. Um so größer die Begeisterung über ihn neues Werk Das Jahr der Flut.

Zwar kommen die mich interessierenden Technologen eher peripher vor, wie Solaranlagen, Solarkocher, Elektrofahrzeuge und ein Druckluft-Pickup. Einmal wird sogar ein SolarTaxi erwähnt – was ist unbedingt Louis Palmers schreiben muß, der mit einem genauso genannten Selbstbau vor einiger Zeit um den Planeten gefahren ist – und einmal auch ein Luftschiff.

Das wesentliche Element des Romans sind jedoch die menschlichen Charaktere sowie bestimmte ‚grüne’ Ideologien – wobei zu den Gottesgärtnern, die auf den Dächern halbverfallener Hochhäuser vegetarische Oasen einrichten, auch Jungbioniere mit grünen Halstüchern gehören. Die Gärtner, die jede Form von Gewalt gegen andere Lebewesen ablehnen, wissen schon lange, daß es früher oder später eine tödliche Seuche geben wird, die ‘wasserlose Flut‘,  die so… weiter lesen

17.03.2011 von Achmed Khammas
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Ich hatte einen Traum…

von Achmed Khammas


HINWEIS:  Diesen bislang unveröffentlichten Text habe ich 1986 in Damaskus geschrieben.

Ich hatte einen Traum.

Es war der 27. April 1986 und ich schaute fern.
Der Parteichef der UdSSR hielt eine Rede.
Seltsamerweise erschien sein Gesicht gleichzeitig auf allen Kanälen.
Seine Stimme klang besorgt – doch ich verstand kein Wort.

Plötzlich erschienen Untertitel auf dem Bildschirm.

Ich las…

…mitteilen, daß wir über die Vorgänge tief erschüttert sind. Seit heute morgen wird alles versucht, die Katastrophe in Grenzen zu halten. Jenes Feuer, das wir für den Frieden UND für die Erhaltung des Friedens durch ein ‘atomares Gleichgewicht’ dachten gezähmt zu haben, ist in aller Wildheit über uns hereingebrochen. Die bisherigen Kriege waren dagegen Sandkastenspiele – während wir jetzt versuchen, durch das Abwerfen von Tonnen an Sand und anderen Materialien das atomare Wüten zu dämpfen. Zehntausende unserer Mitbürger sind durch die Strahlung schon betroffen, stündlich werden es mehr. Nur durch den vollen Zusammenhalt unseres Volkes läßt sich noch Schlimmeres verhüten.

Doch allen Menetekeln zum Trotz ist keine Panik ausgebrochen, im Gegenteil! Seitdem wir am heutigen Vormittag den tragischen Unfall bekanntgegeben haben, erreichen uns ununterbrochen Anrufe und Telegramme von Brigaden aus allen Teilen des Landes, die sich für freiwillige Rettungseinsätze melden – wohl wissend, daß ihr Einsatz lebensgefährlich sein kann.

Genossinnen und Genossen! Ihr Menschen überall auf diesem Planeten…

Wo immer ihr auch seid, ihr werdet von dem Unglück in Tschernobyl mitbetroffen sein, über kurz oder lang.

WIR hatten Glück – jawohl! Denn unser zerschmolzener Reaktor liegt nicht fast mitten in Stadtgebieten, wie man es zum Beispiel aus der Bundesrepublik Deutschland kennt. Seit gestern WISSEN wir nämlich, daß nach 30 Kilometern im Umkreis die Strahlung NICHT haltmacht, wie es uns die Wissenschaftler auf ihren Plänen so schön gezeigt hatten. Wir werden riesenhafte Verluste haben, direkte und indirekte.

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