Schmähkritik (118): 1000 Robota über die deutsche Musikszene

Feindbilder? „Tomte, Kettcar, Herrenmagazin, die Kilians. Trost suchende Gewohnheitstypen, die sich ab und an dazu entschließen, mit ihrem kleinen Reclam-Heftchen in Bars abzuhängen, St.-Pauli-Fans und Freund von allem und niemandem zu sein.“

(Anton Spielmann, 1000 Robota, in der ZEIT)

1000 Robota im Popblog:
* Album des Monats September: Platz 2
* Schmähkritik Nr. 110 über 1000 Robota

Kommentare (13)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

  1. aber das Album hat dennoch keiner gekauft

    das heute die bands kaum noch viele Alben verkaufen ist natürlich vollkommend überraschend. Denn heute werden ja viel mehr alben als in den 90ern verkauft. Daher wundere ich mich bei 1000 robota schon sehr, dass nicht so viele platten verkauft wurden.

  2. Pingback: Berlin Festival Nachlese « Der Ausgänger – Blog von einem der ausging, das Feiern zu lehren

  3. der Gig beim Berlin Festival war übrigens erschreckend gut.

  4. aber kommerziell gesehen hat es 1000Robota auch nichts gebracht. Zwar eine überragende Medienpräsenz, aber das Album hat dennoch keiner gekauft…

  5. naja, aber lieber ständig im Gerede als gar kein Gespräch.

    1000Robota haben die Marketing-Gesetze von Pete Doherty und der Klatsch-Kolumne in der NME gelernt.

    schade, dass sich die weitaus interessanteren MIT nie so „professionell“ in Szene setzen konnten.

  6. so was feht doch der öden deutschen musikszene. und sie haben, so leid es mir für alle aus der tomte-genration tut, verdammt recht….

  7. Vor allem weil sie recht haben. Oder warum stehen da oben nicht Toco oder Kante?

  8. na, na, Lukas! 1000Robota kannst du doch nicht mit Revolverheld in einem atemzug nennen. 1000 Robota mögen zwar arschlöcher sein, aber die platte ist fantastisch. und arschloch sein geht schon ok, wenn man so eine musik macht.

  9. Oh Gott, ich müsste wirklich lange nachdenken, wann es das letzte mal eine so schlechte, so peinliche Nachwuchsband gegeben hat wie 1000 Robota. Die unterkellern ja noch Revolverheld.

  10. Klasse! Noch nicht mal einen Wikipedia-Eintrag haben, aber schon groß die Schnauze aufreißen, so mögen wir das.

  11. JA JA JA! Hoffentlich kommts zu hiphopartigen verhältnissen, und mittellanghaarige trainingsjackenträger fangen an zu boxen… dann würde endlich mal was in der szene passieren…

    mir tun die jungs ein bisschen leid… die schlaglichter der medien werden gehen so wie sie gekommen sind, nachhaltig wird sich diese band nicht entwickeln können, weil ihre idee zu sehr von ihrer jugendlichen energie zehrt.

  12. Jetzt merke ich langsam, dass ich in die Elterngeneration aufrücke: Wenn die Rotzlöffel aufmüpfen und die alten Säcke von Kettcar und Tomte dissen – und ich mir dabei sogar angedisst vorkomme. Sehr gut, weitermachen!

  13. Ich glaube, 1000 Robota bekommen echt bald mal aufs Maul. Aber erst mit 18 natürlich.