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vonChristian Ihle 08.10.2008

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Feindbilder? „Tomte, Kettcar, Herrenmagazin, die Kilians. Trost suchende Gewohnheitstypen, die sich ab und an dazu entschließen, mit ihrem kleinen Reclam-Heftchen in Bars abzuhängen, St.-Pauli-Fans und Freund von allem und niemandem zu sein.“

(Anton Spielmann, 1000 Robota, in der ZEIT)

1000 Robota im Popblog:
* Album des Monats September: Platz 2
* Schmähkritik Nr. 110 über 1000 Robota

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https://blogs.taz.de/popblog/2008/10/08/schmaehkritik_118_1000_robota_ueber_die_deutsche_musikszene/

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kommentare

  • aber das Album hat dennoch keiner gekauft

    das heute die bands kaum noch viele Alben verkaufen ist natürlich vollkommend überraschend. Denn heute werden ja viel mehr alben als in den 90ern verkauft. Daher wundere ich mich bei 1000 robota schon sehr, dass nicht so viele platten verkauft wurden.

  • naja, aber lieber ständig im Gerede als gar kein Gespräch.

    1000Robota haben die Marketing-Gesetze von Pete Doherty und der Klatsch-Kolumne in der NME gelernt.

    schade, dass sich die weitaus interessanteren MIT nie so „professionell“ in Szene setzen konnten.

  • so was feht doch der öden deutschen musikszene. und sie haben, so leid es mir für alle aus der tomte-genration tut, verdammt recht….

  • na, na, Lukas! 1000Robota kannst du doch nicht mit Revolverheld in einem atemzug nennen. 1000 Robota mögen zwar arschlöcher sein, aber die platte ist fantastisch. und arschloch sein geht schon ok, wenn man so eine musik macht.

  • Oh Gott, ich müsste wirklich lange nachdenken, wann es das letzte mal eine so schlechte, so peinliche Nachwuchsband gegeben hat wie 1000 Robota. Die unterkellern ja noch Revolverheld.

  • Klasse! Noch nicht mal einen Wikipedia-Eintrag haben, aber schon groß die Schnauze aufreißen, so mögen wir das.

  • JA JA JA! Hoffentlich kommts zu hiphopartigen verhältnissen, und mittellanghaarige trainingsjackenträger fangen an zu boxen… dann würde endlich mal was in der szene passieren…

    mir tun die jungs ein bisschen leid… die schlaglichter der medien werden gehen so wie sie gekommen sind, nachhaltig wird sich diese band nicht entwickeln können, weil ihre idee zu sehr von ihrer jugendlichen energie zehrt.

  • Jetzt merke ich langsam, dass ich in die Elterngeneration aufrücke: Wenn die Rotzlöffel aufmüpfen und die alten Säcke von Kettcar und Tomte dissen – und ich mir dabei sogar angedisst vorkomme. Sehr gut, weitermachen!

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