http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/blogs.dir/1/files/2018/01/william-bout-264826_Fallback.png

vonChristian Ihle 02.02.2011

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

Mehr über diesen Blog

„Auf der Website der „Grünen“ lief tagelang ein Video mit dem Titel „Claudia Roth & Cem Özdemir wünschen frohe Weihnachten“, und man fragte sich, wen man nun ekliger finden sollte – die „grüne Gurke“ („taz“) Claudia Roth, per se sozusagen, oder den schwäbischen Vorzeigemigranten, wie er sich an das bürgerliche Wahlvolk ranwanzt und erzählt, was er die Tage vor „dem Fest“ so treibt, „Postkarten schreiben, Weihnachtskarten schreiben…“

Doch schließlich schlägt das Pendel doch zugunsten von Claudia Roth aus – wie sie tief betroffen und nachdrücklich und mehrfach „und wir wünschen euch natürlich alles Gute zu Weihnachten“, „wir wünschen euch friedliche Weihnachten“, „wirklich friedliche Weihnachten, wir wünschen euch das, was wir uns auch wünschen, Besinnlichkeit, Ruhe“ – das allein reicht schon, um angewidert zu sein – daß Claudia Roth dann aber allen Ernstes als Fernsehtip das Anschauen von „Sissi“ empfiehlt, und dabei Taschentücher bereitzuhalten, ist auf eine spießige Art derart unglaublich, wie man es selbst den Grünen nicht zugetraut hätte.“

(Berthold Seliger von der Konzertagentur Seliger in seinem immer wieder aufs neue Schmähkritik-Munition liefernden monatlichen Newsletter…)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 300 Folgen Schmähkritik
* Wer disst wen?

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/popblog/2011/02/02/schmaehkritik_3xx_claudia_roth_und_cem_oezdemir/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.