vonChristian Ihle 27.02.2014

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Monterey“, das zweite Album der Heiterkeit beginnt mit der programmatischen Ansage „Es wird ernst, ab jetzt gilt es: wir bringen neue Lieder“ und endet mit dem lapidaren Signing „Die Heiterkeit ist hier gewesen“. Dazwischen liegen neun weitere Songs und die Erkenntnis, dass hier eine der besten deutschen Indiepopbands ihren Stempel auf die Karte setzt. Weder Umzüge (nur noch eine Heiterkeit wohnt in Hamburg) noch Umbesetzungen (Anna-Lena Lutz von Half Girl sitzt nun an den Drums) konnten Die Heiterkeit dabei stoppen, nach dem bereits ziemlich guten Debütalbum eine bemerkenswerte, ungemein selbstsichere und in Teilen überwältigende zweite Platte vorzulegen.


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Die Produktion von Moses Schneider tut ihr übriges und so sind es gerade die vielen kleinen Momente, die „Monterey“ so außergewöhnlich machen: wenn Stella Sommer in „Daddy’s Girl“ lakonisch, aber maliziös „Deine Partys sind furchtbar / es ist nicht zu fassen“ singt und unmerklich die Stimme in den Vordergrund tritt, die Instrumente etwas nach hinten gemischt werden und Stella vor dir wie im Raum steht, um diese kleine Gemeinheit an Daddy’s Girls Kopf zu schleudern, dann fragt man sich, wann man zuletzt so unaufgeregte, aber auf den Punkt präzise Gitarrenmusik gehört hat. (9/10)





Weitelesen zu Die Heiterkeit:
* My Favouite Records mit Die Heiterkeit
* Die zehn besten Alben 2012
* Die zehn besten Songs 2011
* Believe The Hype 2012 mit Die Heiterkeit
* Review zu „Daddy’s Girl“ EP
* Review zu „Für den nächstbesten Dandy wirst du mich verlassen“ EP

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