23.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Am 28. August 2011 startet die Herbst-Wintersaison der Berliner Bäder.
Bis zum 29.August 2011 bleiben aber alle Frei- und Sommerbäder in Berlin geöffnet. In den folgenden Bädern kann ausserdem noch weiterhin draussen geschwommen werden:
Prinzenbad (bis 18. September)
Strandbad Wannsee (bis 25. September)
Sommerbad Olympiastadion (bis 18. September)
Seebad Friedrichshagen (mindestens bis 15. September)
Freibad Wendenschloss (voraussichtlich bis Ende Oktober)
Freibad Plötzensee (voraussichtlich bis Ende September)
Freibad Orankesee (mindestens bis 10. September)
Die Freibäder Lübars, Jungfernheide, Grünau und Weißensee bleiben so lange geöffnet, so lange das Wetter und die Wassertemperaturen halbwegs zum Baden einladen.
Zum Start der Herbst-Wintersaison am kommenden Sonntag werden alle Schwimmhallen mit einem neuen elektronischen Kassensystem ausgerüstet sein. Das bedeutet: trotz unveränderter Tarife müssen alte Mehrfachkarten in neue umgetauscht werden, da die neuen Scan-Systeme, die alten Karten nicht mehr lesen können. Der Umtausch soll in allen Hallenbädern problemlos möglich sein.… weiter lesen
21.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Es gibt Tage, da ist alles anders als sonst.
Unsere Zeitungsverkäuferin sitzt nicht vor dem Prinzenbad-Einlass. Ich betrete das Schwimmbad und gehe in den geöffneten Umkleidebereich auf der rechten Seite. Ich denke noch darüber nach, dass heute eigentlich die linken Umkleidekabinen geöffnet sein müßten. Es wird ja jeden Tag die Seite gewechselt. Der Bereich, der dran wäre, ist also gesperrt. Der geöffnete Umkleidebereich wurde aber anscheinend erst vor kurzer Zeit vollständig unter Wasser gesetzt. Der Boden ist klitschnass, die Wände auch, die Umkleide-Kabinen inklusive der dort installierten Sitzbänke ebenso. Die Umkleideschränke sind auch von innen nass und wir überlegen, ob wir es wagen sollen, unsere Kleidung in die Schränke zu hängen.
Auf meinem Weg zum Schwimmbecken begegne ich keinen anderen Stammgästen. Normalerweise halten die PrinzenbadlerInnen das eine oder andere kleinere Pläuschchen, bis sie zum Beckenrand gelangen. Kein Winken, kein Grüssen. Nichts.
Nach dem Schwimmen sitze ich auf der Cafeteria-Terrasse. Hier… weiter lesen
18.08.2011 von Sigrid Deitelhoff

Lake Louise: Nach einer indianischen Sage ist am Grund des Sees der Regenbogen zu Hause

Lake Louise

Schwarzbären (Geschwisterpaar) im Banff National Park

Bow Falls

Ein mystischer Ort

Bären-Familie nahe des Icefields Parkway

Lake Peyto

Athabasca Glacier/Columbia Icefield (größte Ansammlungen von Eis südlich des Polarkreises)

Grizzly-Bär im Jasper Nationalpark

Moraine Lake

Kicking Horse River im Yoho-Natioalpark

Emerald Lake (Yoho-Natioalpark)

Trans-Canada-Highway: Eintritt in die Pazifik-Zeit

Kamloops Lake in British Columbia

Duffy Lake in British Columbia

Chipmunk (Streifenhörnchen). Heimisch in den subarktischen Nadelwäldern Kanadas

Vancouver

Vancouver

Strait of Georgia: Überfahrt nach Vancouver Island

Weisskopfadler auf Vancouver Island

Hausboote in Victoria, Vancouver Island

Victoria, Vancouver Island

Abschied von den Rocky Mountains
Alle Fotos: ©Sigrid Deitelhoff
14.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Im ZEIT-Magazin vom 11.8.2011 ist ein Artikel über das Prinzenbad erschienen. Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis besuchte das Prinzenbad und schrieb einen sehr langen Text darüber. Schade, dass die ZEIT-LeserInnen mehr über die Autorin als über das Kreuzberger Freibad erfahren. Viele der Stammgäste finden die Beschreibung des Prinzenbades eher kurios. Einige behaupten sogar, die Autorin wäre im falschen Stadtteil ausgestiegen. Das beschriebene Freibad sei nie und nimmer das Kreuzberger Prinzenbad. Das finde ich aber übertrieben. Schließlich kennen wir FrühschwimmerInnen nicht die Bademode, die tagsüber so im Prinzenbad getragen wird. Kann also gut sein, dass ihre Beobachtungen durchaus stimmen.
Der ZEIT-Magazin-Artikel kann auch online gelesen werden: “Prinzesssinnenbad” von Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis
13.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Samstag vormittag: Die Sonne scheint und das Prinzenbad ist fast menschenleer. Platz in den Schwimmbecken, was natürlich für die wenigen, die dort schwimmen, super ist – auch wenn sich das egoistisch anhört. Na, ja – das hört sich nicht nur egoistisch an, es ist egoistisch. Trotzdem ist es schön, in fast menschenleeren Becken zu schwimmen.
Es ist viel Platz auf der Liegewiese, Platz auf der Cafeteria-Terrasse. Allein im Duschbereich und kein Schlangestehen – das ist auch schön. Keine schreienden Kinder, keine pubertierenden kichernden Mädels im Umkleidebereich. Eigentlich müßten die Berliner Kinder und Jugendlichen noch Schulferien haben. Keine Kinderscharen vor Matzes Pommes-Stand. Was ist los? So genau kennt niemand die Antwort darauf. Zumindest nicht die, mit denen ich mich darüber unterhalten habe. Mögliche Erklärungen wären: zu kaltes Wasser, die Sonne scheint noch nicht so lang und die BerlinerInnen beginnen in der Regel erst nach 4 Tagen kontinuierlichem Sonnenschein die Freibäder… weiter lesen
09.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Auf den ersten Blick sieht das Hammett zur Zeit wie ein Schwimmsportgeschäft aus. Aber nein: Christian Koch, Besitzer dieses wunderbaren Krimibuchladens, hat nicht das Metier gewechselt. Passend zum Sommer hat er sein Schaufenster mit entsprechender Literatur zum Thema “Wasser, Schwimmen und Schwimmsport” dekoriert. Wem die Wasser- und Lufttemperatur im Prinzenbad zu niedrig ist, kann vor dem Schaufenster in Gedanken Probeschwimmen und die vielen tollen Schwimmutensilien bewundern. Einen spannenden Krimi zum Thema “Schwimmen” kaufen und entweder zu Hause auf dem Sofa oder in einem sonnigen Urlaubsland darin schmöckern.
Gespräch mit Christian Koch im Deutschlandradio Kultur

Foto: © Natalia Carstens

Foto: © Natalia Carstens

Foto: © Natalia Carstens
06.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Na, das ist doch mal eine witzige Idee. In 24 deutschen Schwimmbädern versuchen Tausende seit heute morgen einen neuen Weltrekord im Wasserrutschen aufzustellen. Um es ins Guinness-Buch zu schaffen, müssen alle TeilnehmerInnen an einem Tag zusammengerechnet mehr als 5782 Kilometer auf der Rutschbahn hinabgleiten. Mit dabei sind auch vier Bäder in Schleswig-Holstein. Jeder Badegast darf mehrmals in die Röhre steigen. In bundesweit vier Bädern gingen die ersten bereits um 00.00 Uhr auf Rutschpartie, darunter das Aqua Tropicana in Damp und das Freibad in Brokdorf. Enden soll der Versuch am Samstag um 24.00 Uhr.
“Wir haben jetzt schon rund 3000 errutschte Kilometer” sagte Rolf Allerdissen vom Deutschen Rutschverband nach den ersten zwölf Stunden Dauerrutschen (dpa/lno/si).
Das Prinzenbad nimmt an diesem Weltrekordversuch nicht teil. Zumindest habe ich heute morgen niemanden auf der Wasserrutsche gesehen. Aber die Rutsche im Nichtschwimmerbecken ist auch viel zu kurz. Da müßten wir ja wirklich… weiter lesen
03.08.2011 von Sigrid Deitelhoff
Heute mal unter der Rubrik “Alles ausser Schwimmen” das Thema “Ein Schwabe in Kanada”. In Vancouver gibt es neben vielen interessanten Sehenswürdigkeiten und dem wunderbaren Kitsilano-Pool, auch einen Schwaben – Bernhard Finkbeiner – der seit August 2007 in Vancouver lebt und dort seine Website vancouverinsider.net für “Vancouverites” betreibt. Bernhard Finkbeiner liebt gutes Essen und fotografiert gern. Von beiden Dingen versteht er viel.
Darüberhinaus hat er mit seinem Freund Hans-Jörg Brekle die Website frag-mutti.de und das frag-mutti TV aufgebaut. Tipps und Tricks zum Thema Haushalt, Kochen, Rezepte, Gesundheit und Spartipps. Letzteres darf natürlich auf der Website eines Schwaben nicht fehlen.
Bernhard Finkbeiner zum Thema “Wie koche ich einen Lachs in der Spülmaschine?”
31.07.2011 von Sigrid Deitelhoff
Im Mehrzweckbecken war es heute schön warm und leer. Das Schwimmen macht dort zur Zeit viel Spaß, wenn ich erst mal die innere Scheu überwunden habe, mich mit dem Fahrrad durch den Dauerregen zu strampeln. Längere Aufenthalte nach dem Training auf der Cafeteria-Terrasse sind dagegen bei diesem Wetter nicht so lustig. Aber schön ist es, nach dem eigenen Schwimmtraining den Profis bei der Schwimm-WM zu zuschauen.
Heute war der letzte WM-Wettkampftag in Shanghai. Und ich kann nur sagen:
Congratulation an u.a.: Missy Franklin (200m Rücken in 2:05:10), Rebecca Adlington (800m Freistil in 8:17:51), Michael Phelps (100m Schmetterling in 0:50:71). Und auch Paul Biedermanns Leistung bei der 4×100-Meter Staffel der Männer war super.
Es hat Spaß gemacht, die Wettkämpfe zu verfolgen. Und nun – nach der WM – werden die Diskussionen losgehen, warum die deutschen SchwimmerInnen nicht so gut abgeschnitten haben.
Was ich in diesem Zusammenhang nicht so wirklich… weiter lesen
29.07.2011 von Sigrid Deitelhoff

Richtig cool finde ich bei der Schwimm-WM in Shanghai “Missy” (Melissa) Franklin. 1,85 Meter gross, Schuhgrösse 47. Ihre Eltern wohnen in Kanada. Sie schwimmt jedoch für die USA. Trainiert in Colorado. Nach der tollen Leistung während der 4×200 Meter Freistil-Staffel am 28.7.11 , schwamm sie heute im Semifinale die 200m Rücken in 2:05:90. WOW!
Missy beim Training in Colorado
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Und was machen die deutschen Schwimmprofis?
“Ich muss da noch trainieren”. Diese oder ähnliche Äußerungen der deutschen SchwimmerInnen zur Einschätzung der eigenen Schwimmleistung, habe ich noch nie so häufig gehört wie bei dieser Schwimm-WM. Freundlich, schon fast gut gelaunt wurden sie vor laufenden Kameras vorgetragen. Ist das die neue Sprachregelung für die nicht ganz so optimalen Schwimmleistungen?
Und ab gestern steht Britta Steffens Abgang im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. Schade!
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