29.04.2011 von Detlef Berentzen

“Dreihundert engagierte SendungsmacherInnen halten das alternative Lokalradio am Laufen und senden 24 Stunden am Tag: Lokalnachrichten wechseln sich ab mit Nachrichten aus aller Welt, die SendungsmacherInnen bringen uns musikalische Trouvaillen und scharfsinnige Analysen ans Ohr oder berichten über das Weltgeschehen aus queer-feministischer Perspektive. Über 20 Sprachen, Politik und Kultur, Schlager und Audiokunst, Bella Ciao und Techno.” (LoRa)
Es gab da mal in Berlin ein öffentlich-rechtliches Hörfunkprogramm mit Namen “radiomultikulti” (SFB4). Ein farbiges, vielsprachiges, engagiert gemachtes Hörwerk, das einer vereinten Metropole würdig war. Es fiel Ende 2008 den Radiodeformen zum Opfer und da wir gerade von Ostern reden, erstand es nach der Opferung im Internet wieder auf, als “Weltkulturradio” namens mutlicult.fm. … weiter lesen
28.04.2011 von Detlef Berentzen

“LEBENSLAUTE sind musikalische Laien und Profis, InstrumentalistInnen und SängerInnen, nichtmusizierende AktivistInnen (für Organisatorisches, Verpflegung, Kinderbetreuung) und ZuhörerInnen.”
Ich weiß nicht, wie es derzeit um den “taz-Chor” (!) steht, zumindest habe ich vor einiger Zeit ein paar SängerInnen des Chors im taz-Café gehört und sie waren gut bei Stimme. Wenn sie das noch immer sind, wäre vielleicht die nächste musikalische Aktion von “LebensLaute” etwas für sie. … weiter lesen
27.04.2011 von Detlef Berentzen

Das hier hat mit Nähe und Freundschaft zu tun.
Und da sind wir ganz gut drin!” (Hartmut V.)
Dante, Inferno,…”Zwiebelfisch”. Es ist an der Zeit, mal wieder ein paar schwer gebrauchte Orte vorzustellen, Orte, die gut tun. Der “Zwiebelfisch” ist so ein Ort. Und wird schon lange gebraucht. Genauso wie Hartmut. Nächstes Jahr betreibt er das “Aquarium” am Berliner Savignyplatz seit 30 Jahren. Wilde Kunst an den Wänden, Plakate, Fotografien, alles Geschichten, die erzählt sein wollen und er erzählt sie. Am Thresen, draußen vor der Tür, sonstwo. Dazu Chillen mit Chilly und der Saxe neben dir gibt sich zu erkennen als einer aus Chemnitz, fanatischer Radiohörer, doch am Abend treibt’s ihn immer in den “Fisch”. … weiter lesen
21.04.2011 von Detlef Berentzen

Sie zelebrieren ein “Frühlingsritual”: Marian Caldararu, gebürtiger Moldavier, Percussionist, Jambaldorj Batbayar, Chöömii(Kehlkopf)-Sänger aus der Mongolei, dazu der Kora-Virtuose Stefan Charisius (Stuttgart), das osmanische Percussionswunder Burak “Bubu“ Akyol, der “Meister und Sklave der Schalter und Knöpfe” Matthias Schneider-Hollek sowie last but not least (die barfußlaufende Rastalocke) Klaus Burger (s. Foto) mit Didgeridoo, Trompete und seiner magischen Tuba. … weiter lesen
20.04.2011 von Detlef Berentzen

“Vom 14. Jahrhundert an wurde wenigstens zu Ostern in der Kirche lauthals gelacht. Als Protestantismus und Aufklärung mehr liturgischen Ernst einforderten, verstummte das Gelächter im katholischen Gottesdienst immer mehr.” (kirche:konkret)
Er hat schon immer Ungewöhnliches in seiner Kreuzberger Gemeinde installieren lassen. Gegen den Trend. Ob in der Ölbergkirche oder in der Emmauskirche am Lausitzer Platz. … weiter lesen
18.04.2011 von Detlef Berentzen

Jetzt ist er wieder unterwegs. Man kann ihm nicht entkommen. Da hocke ich mit all den anderen nikotinsüchtigen Späthippies vorm Schöneberger “Felsenkeller”, Günni zapft drinnen jede Menge Píls vom Band, sitze also da, lese die Zeitung, meinetwegen auch die taz, da höre ich es klickern und klackern wie von Radlerschuhen … weiter lesen
17.04.2011 von Detlef Berentzen

nix mehr watt und plumpe. zweiunddreißig jahre nach ihrem anfang hat sie den wedding längst verlassen, sich ein großes haus in kreuzberg gekauft, pflanzt grüne hoffung auf sturmumtoster dachterrasse, montiert publizistische erektionen an die Wand und sucht immer noch furchtlose genossInnen.
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15.04.2011 von Detlef Berentzen

“Daß Scheitern nichts mit schlechter Qualität zu tun hat, sondern eher mit Anspruch und besonderer Ästhetik, beweisen die stetig zunehmenden Zuschauerzahlen.”
Auch Sie haben einen Film gedreht, den die Herrschaften in Hollywood und Mainz abgelehnt haben? Und haben es gerade mal geschafft, daß Ihr Opus um Mitternacht in einundzwanzig Off-Kinos und beim OpenAir in der Hamburger Hafenstraße gezeigt wurde? Egal! … weiter lesen
14.04.2011 von Detlef Berentzen

“Die Programmvielfalt sorgt immer wieder aufs Neue für Abwechslung. Ob Krimi oder Comedy, Science Fiction oder Biografie, Zeitgenössisches oder Historisches – es gibt kaum ein Genre, das noch nicht den Weg ins Programm der Vattenfall Lesetage gefunden hat.” (Doctor Spin)
Daß die radioaktiven Vattenfall-Lesetage mit ihrem dreisten “LiteraturWashing” ein alternatives Gegenprogramm provoziert haben, wissen wir bereits. Aber daß auch der NDR seinen Teil zum Anti beiträgt, war bislang nicht zu erwarten, gilt seine Funkstrecke 90,3 doch als Medienpartner der Vattenfaller. … weiter lesen
13.04.2011 von Detlef Berentzen

Hoffnung hat als einen Boden,
der sie besonders gut gedeihen lässt:
Unzufriedenheit! … weiter lesen