vonfrida 30.04.2022

Frida, ich und du

Intimer Umgang mit Schmerz und Leid des Menschen in ihrer jeweiligen Rolle: Sozialisation, mothering, Feminist

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Dein für die Ewigkeit,

Die es nicht gibt,

Wie jeder Mensch weiß,

Und doch erscheint es,

Nur eine Entscheidung zu sein,

Die getroffen im Jetzt,

Die Ewigkeit vereint.

 

Die Sicherheit festzuhalten,

An sich zu binden,

Im Strudel des Lebens dem Strudeln entgegenzuwirken,

Und miteinander ein Bollwerk zu bilden.

Doch genau das engt ein,

Setzt die Entwicklung als Gefahr voraus,

Und kreist um die kleine Welt,

Die Mensch sich damit baut.

 

Verpaart,

Sich gegenseitig versichert,

Nie endende Zweisamkeit,

So eng vertraut,

Alles geteilt,

Nur nicht das Leben,

Das draußen vorbei eilt.

 

Der eine Mensch,

Der alles liebt, was du bist,

Doch damit einen Teil von dir einfach vergisst,

Der Teil deines Seins,

Der dich ausmachte bisher,

Denn nun muss was Neues her:

Der Kompromiss,

Die Einigkeit,

Die Rücksicht zu nehmen,

Nicht du selbst zu sein.

 

Und das Neue,

Das glücksverheißende Leben zu zweit,

Soll bis in die Ewigkeit,

Von dir mit Liebe gefüllt,

Nun für immer genügen,

Dein ganzes Leben dir sein,

Und wo bleibt deine individuelle Persönlichkeit?

 

to be continued…

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