vontaz zahl ich-Team 10.12.2020

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Mit 33 täglichen Neuanmeldungen, doppelt so vielen wie noch im Oktober, übersteigt die Communitygröße im November erstmals die Zahl von 25.000 Unterstützer*innen. Insgesamt 990 Menschen haben sich im Monat der US-Präsidentschaftswahl beim solidarischen Bezahlmodell taz zahl ich angemeldet. Mit Abzug der 199 Kündigungen bleibt ein Netto-Zuwachs von 791 regelmäßigen Unterstützer*innen – so viele Neuanmeldungen gab es zuletzt im Mai dieses Jahres.

Einnahmenrekord – nur der April war stärker

Hatten wir im Vormonat noch mit gemischten Gefühlen auf das neue Fenster zur Cookie-Zustimmung geschaut, das für den Schutz persönlicher Daten unabdingbar ist, jedoch die Ausspielungsrate unserer Pay-WAHL reduziert, wurden wir durch den anhaltenden Zuspruch der Unterstützenden eines Besseren belehrt.

Mit 169.451 Euro ist die bislang größte Fördersumme seit Beginn von taz zahl ich im Jahr 2011 zusammengekommen. Gegenüber November 2019 ist das eine Steigerung von 50 Prozent. Den größten Anteil am Gewinn gegenüber dem Vormonat haben Einmalzahlungen, die sich auf 26.886 Euro belaufen – ein Wert, den nur der Coronamonat April übertrifft. Über 80 Prozent davon erfolgten über Paypal (11.968 Euro) und per Direktüberweisung (10.391 Euro).

Anhaltender Aufwärtstrend

Aktuell unterstützen 25.436 Unterstützer*innen den Journalismus der taz im Netz. In einem halben Jahr ist unsere Solidargemeinschaft um ein Viertel ihrer Größe gewachsen – ein überwältigender Erfolg für unsere gemeinsame Sache. Und ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für uns alle, insbesondere für diejenigen unter uns, die sich eine Beteiligung nicht leisten können.

Wir sind unserem Ziel, die Unabhängigkeit von taz.de auch langfristig zu erhalten, damit einen großen Schritt näher gekommen. Wenn sich eines am anhaltenden Aufwärtstrend von taz zahl ich ablesen lässt, dann dass ein kritischer und frei zugänglicher taz-Journalismus wichtiger ist denn je. Genau daran arbeiten wir täglich. Gemeinsam mit Ihnen.

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https://blogs.taz.de/hausblog/rekordmonat-in-zweierlei-hinsicht/

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kommentare

  • “ . . . .die Ausspielungsrate unserer Pay-WAHL reduziert, . . .“

    Guten Tag,
    könnten Sie diesen – klanglich wirklich schönen :-) – aber für mich absolut nicht verständlichen Satz – netterweise bitte einmal erklären ?
    Vielen Dank !
    Freundliche Grüße,
    ulrike nieter

    • Guten Tag Frau Nieter, hier auf den taz Blogs und bei Artikeln auf taz.de erscheinen „Fenster“ oder „Layer“, wie wir sie nennen, mithilfe derer wir darauf hinweisen, dass freier Journalismus auch im Netz Geld kostet und bitten dort um einen freiwilligen Beitrag. Diese „Pay-Wahl“ – in Anlehnung an „Pay-Wall“ – ist aber keine tatsächliche Bezahlschranke. Alle unsere Texte sind weiterhin frei zugänglich. Da im Oktober ein zweiter Layer auf taz.de und den taz Blogs eingeführt werden musste, um die Cookie-Zustimmung unserer Leser:innen abzufragen (mehr dazu hier: https://bit.ly/37rvb13), wurde unser taz zahl ich-Layer seltener ausgespielt: Die beiden Hinweise sollten nicht beim Lesen eines Artikels stören. Im November haben wir diesen Vorgang noch einmal optimiert und unseren Hinweis zu unserem Online-Bezahlmodel gibt es wieder häufiger zu lesen, ohne, dass er mit dem Cookie-Layer konkurriert. Ich hoffe, wir konnten Ihre Frage damit beantworten! Beste Grüße, das taz zahl ich-Team

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