vonChristian Ihle 14.01.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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7inch #recordoftheday
The Clash – This Is Radio Clash
1981, CBS Records / Charts: UK #47

„This is Radio Clash on pirate satellite
Orbiting your living room, cashing in the bill of rights.“

Eine der – vielen – großen Non-Album-Singles von The Clash, veröffentlicht gut ein Jahr nach dem Dreifach-Album „Sandinista!“ und mit seinem Funk & Early-Hip-Hop beeinflussten Sound eine Schwestersingle zu „The Magnificient Seven“. Joe nennt hier vor allem Grandmaster Flash und die Sugarhill Gang als Orientierung:

„When we came to the U.S., Mick stumbled upon a music shop in Brooklyn that carried the music of Grand Master Flash and the Furious Five, the Sugar Hill Gang…these groups were radically changing music and they changed everything for us.“

Ich mochte „This Is Radio Clash“ immer noch etwas mehr als „Magnificient Seven“, vielleicht wegen des irren Roar-Schreis von Joe Strummer zu Beginn, vielleicht wegen des programmatischen Titels, vielleicht einfach weil „This Is Radio Clash“ der beste Post-Punk-Track im Clash-Oeuvre ist.

In „This Is Radio Clash“ steckt auch eine Begründung, warum für mich The Clash die vielleicht größte Band überhaupt ist (ok, über Velvet Underground können wir natürlich auch reden): dass die Band es in gerade mal fünf Jahren ihrer Kernbesetzung geschafft hat, so meisterhaft durch so viele Stile zu cruisen, als wären sie die Stanley Kubricks des Punkrock. Über die Jahre konnte ich so immer wieder eine andere Phase, einen anderen Stil von The Clash lieben lernen. Begonnen natürlich mit dem 1977-Punk des Debütalbums, dann dem Rocknroll von „London Calling“, den Jamaica-Verweisen bis eben zum Hip-Hop-Sound von „Radio Clash“.

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