vonChristian Ihle 05.03.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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7inch #recordoftheday
Joe Dassin – Les Champs-Elysees / Le Chemin De Papa
1969, CBS / Charts: D: #31, UK: -, US: –

Seit Karl-Heinz Rummenigge einst in einem Post-Match-Interview die überraschend gute Leistung seines französischen Spielers mit den Worten „Also der Franck Ribéry: Ich ziehe meinen Hut und sage Champs-Élysées.“ kommentierte, kann ich diesen Song nicht mehr hören, ohne an Kalle zu denken.

Aber eigentlich habe ich die Single herausgekramt, weil ich an anderer Stelle über den französischen Film „Rififi“ von Jules Dassin geschrieben hatte – und Bernd Begemann kommentierte, dass Joe der Sohn vom großen Regisseur Jules ist, was mir völlig neu war.
„Les Champs-Elysées“ hatte ich zudem immer als klassischen französischen Chansonhit abgespeichert, aber nix: Joe Dassin ist kein Franzose (sondern Amerikaner), „Les Champs-Elysées“ ist eigentlich ein Cover von „Waterloo Road“ der britischen Rockband Jason Crest und ein Hit war „Champs-Elysées“ in Frankreich gar nie, sondern in Belgien, der Schweiz (dort sogar Top Ten) und: Deutschland.
Sachen gibt’s!

Was es übrigens auch gibt, ist ein Cover der kalifornischen Skate-Punks NOFX, das ich ebenfalls nicht anders kann als zu mögen:

Was soll ich sagen: „Les Champs-Elysées“ ist cheesier als ein guter Camembert, aber eben auch ein Gassenhauer von Format!

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