vonChristian Ihle 26.08.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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7inch #recordoftheday
The Walker Brothers – The Sun Ain’t Gonna Shine (Anymore)
1966, Star Club Records (D) Philips (UK) / UK #1, US #13, D #4

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Ein Jahr zuvor veröffentlichte Frankie Valli eine erste Aufnahme von „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“, aber erst das 1966er Recording der Walker Brothers, das ein Nummer-1-Hit in England war, verankerte den Song im popkulturellen Gedächtnis.

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Bevor Scott Walker Einzelgänger und Avangardist wurde, sang er hier auf einem Lied, dessen Instrumentierung zwischen Baroque-Pop und Soundtrack-Score liegt.

Passend also, dass Ari Asters Jahrzentfilm „Midsommar“ von 2019 – der sonnendurchfluteste Horrorfilm aller Zeiten – an seinem bitteren Ende mit „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“ (in der Frankie Valli Version) endet.

P.S.: Eine deutsche Version existiert natürlich auch mal wieder:

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kommentare

  • Scott Walkers spätere Solo-Werke, insbesondere TILT, mit dem epochalen „FARMER IN THE CITY“, können nicht hoch genug eingeordnet werden, gehören eigentlich in jeden Kanon, sind aber letztlich wohl zu sperrig für eine breitere Rezeption.
    Clara Drechsler hat seinerzeit eine extrem beeindruckende Rezension zu TILT verfasst, finde ich nur leider nicht mehr.

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