Ach, Frankfurt. (Ende)

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Zum Abschluss, wie schon beim letzten und vorletzten Mal, ein Gedicht.

 
frankfurt,
du weißt,
man steigt nie zweimal
in den selben fluss.
aber in dich
schon.
wir beide wissen das,
du und ich.
was machen sie mit dir,
frankfurt,
oder viel mehr:
was machst du
mit ihnen?
ist es ein spiel für dich,
magst du das?
und ich:
mag ich das?
frankfurt, ach frankfurt,
ich habe das bedürfnis
zu sagen:
wie wollen wir verbleiben?
aber ich denke,
du zuckst mit den schultern
und nimmst
noch einen schluck champagner
und sagst:
ich mache einfach so weiter
wie immer.

Kommentare (4)

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  1. Ich hab den Comic heute im Illustrationsunterricht gelesen. Konnte mich kaum davon liseeossrn! Echt klasse! Der Zeichenstil gefe4llt mir total und auch die Story an sich ist einfach super!Werde mir das gute Stfcck so bald wie mf6glich selbst zulegen!

  2. Pingback: Müde in Leipzig. (Ende) | taz-Blog Buchmesse

  3. Im Sinne von Margaretes Kolumne „Lust und Liebe“ schreib ich mal:

    Frankfurt
    Ist
    Coitus
    Kompatibel

    und

    Leipzig
    Ist
    Eine
    Bauch-
    Entscheidung.

  4. Ja-doch! Ausser Spesen nix gewesen; und lesen und verstehen kann ja sowieso kaum noch jemand. Aber: Wo übernachtete denn nun die „geile Hose“ aus dem „Leipziger Atelier „Wildfutter““??
    http://blogs.taz.de/buchmesse/2013/10/09/das-totgerittene-pferd-der-moderne-oder-danke-wir-haben-schon-gefickt/#comment-54