10 Motel (USA, Nimrod Antal)
Wie kaum ein anderes Genre erlebte die Horrorabteilung der Filmindustrie in den letzten Jahren eine neuerliche Blüte. Eine ganze handvoll junger Regisseure schickte sich an, die Gewaltschraube immer und immer weiter zu drehen und sich dabei– zumeist augenzwinkernd – vor den großen Vorbildern aus den 70ern zu verneigen. Der Ungar Nimrod Antal, dessen Erstlingsfilm „Kontrol“ schon zu Recht für einiges Aufsehen sorgte, verweist aber alle Eli Roth und Alexandre Ajas in die zweite Reihe. Mit „Motel“ legt er einen lupenreinen 70er Jahre Horrorfilm vor, der weder durch zu viel Blut noch zu viel Ironie belastet wurde. Das ewig gute Thema des Snuff-Films durchzieht auch „Motel“ und sorgt auch hier für die nötige Würze in einem Standardsetting: ein Paar nächtigt gezwungenermaßen in einem Motel und man verrät nicht zuviel, wenn man andeutet, dass ihr diese Nacht keinen Spaß machen wird. Das behämmerte Ende… weiter lesen
Archive for Dezember, 2007
Als es das Internet noch nicht gab, liebe junge Leser, waren die Fanzines das Äquivalent zu den Bloggs, die von unten über die da oben auf den Bühnen berichteten. Natürlich gibt es immer noch Fanzines, wenn auch deutlich weniger im gedruckten Format – nichts desto trotz fünf Fanzinemacher über ihre Songs des Jahres: … weiter lesen
Weihnachten feiert man doch am Liebsten im Kreise seiner Freunde und Liebsten. Grund genug für den popblog in der Welt herumzufragen, was denn 2007 gerockt, geknallt, gescheppert hat, dass es eine wahre Freude war. Die Freunde schrieben eifrig zurück, so dass wir eine kleine Serie zum Song des Jahres starten. Heute: Das Business kommt zu Wort: die lieben Kollegen von der Journaille.
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Weihnachten feiert man doch am Liebsten im Kreise seiner Freunde und Liebsten. Grund genug für den popblog in der Welt herumzufragen, was denn 2007 gerockt, geknallt, gescheppert hat, dass es eine wahre Freude war. Die Freunde schrieben eifrig zurück, so dass wir eine kleine Serie zum Song des Jahres starten. Heute: Das Business kommt zu Wort: Konzertveranstalter, Indiemacher, Majormitglieder. … weiter lesen
Songs des Jahres (2): Britische Bands und amerikanisch/australische Songwriter
von Christian Ihle & Horst MotorWeihnachten feiert man doch am Liebsten im Kreise seiner Freunde und Liebsten. Grund genug für den popblog in der Welt herumzufragen, was denn 2007 gerockt, geknallt, gescheppert hat, dass es eine wahre Freude war. Die Freunde schrieben eifrig zurück, so dass wir eine kleine Serie zum Song des Jahres starten. Heute: britische Bands – und zwei Songwriter – über ihre liebsten Lieder. … weiter lesen
Weihnachten feiert man doch am Liebsten im Kreise seiner Freunde und Liebsten. Grund genug für den popblog in der Welt herumzufragen, was denn 2007 gerockt, geknallt, gescheppert hat, dass es eine wahre Freude war. Die Freunde schrieben eifrig zurück, so dass wir eine kleine Serie zum Song des Jahres starten. Heute: deutsche Künstler über ihre liebsten Lieder. … weiter lesen
Album des Monats Dezember / Platz 2: Rufus Wainwright – Rufus does Judy at Carnegie Hall
von Christian Ihle & Horst MotorDie fortschreitende Entwicklung hin zum erwachsen werden, zeigt bei mir auch musikalische Ausmaße. Schon im Sommer interessierte ich mich ernsthaft für klassische Musik. Dabei behilflich war der Sampler „Yellow Lounge compiled by Rufus Wainwright“, ein auf CD gepresster DJ-Set vom Amerikaner. Seine Lieblingsstücke der klassischen Musik. Ich ging die Reise mit und erwischte mich selbst dabei, einem Sonnenaufgang in Bayreuth entgegenzufahren. Mit Schubert und Verdi, die mir aus der Auto-Stereoanlagen entgegenkamen.
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Im Plattenregal im Dezember (1): Caufield, Empty Trash, The Raveonettes
von Christian Ihle & Horst MotorThe Raveonettes – Lust Lust Lust
Wie jede Band suchen auch die Raveonettes nach der geeigneten Balance zwischen Trademark und Weiterentwicklung. Bei dem dritten Album “Lust Lust Lust” haben sich die Dänen zu Lasten einer der beiden Komponenten entschieden.
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Das wünscht man sich doch eigentlich von jeder Band: während langer Tourneen wird die Zeit nicht mit Drogenquatsch vertan, sondern nachts schön musiziert und dabei ganz lagerfeuerlike zusammen die liebsten obskuren Lieder gesungen. Bei der Americana-Band Okkervil River muss es offensichtlich genau so von statten gehen, nur dass die netten Amerikaner um Will Sheff auch noch alles aufnehmen, in guter Qualität in mp3s verwandeln und auf Ihrer Homepage dem geneigten Hörer kostenlos zum Download zur Verfügung stellen.
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Album des Monats Dezember / Platz 3: Captain Planet – Wasser kommt, Wasser geht
von Christian Ihle & Horst MotorStromgitarren und Emotionen. Captain Planet lösen ein, was sie mit Split-Tape (mit den befreundeten Matula), Vinylsingle und unzähligen Livekonzerten versprachen. Sie veröffentlichen nichts weniger als das deutschsprachige Punkrockalbum des Jahres.
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