“I don’t think about eco issues too much. A new ice age might be good for the music scene… give them south Manchester bands something to really moan about.”
(in einem Interview mit dem Q Magazine)
“I don’t think about eco issues too much. A new ice age might be good for the music scene… give them south Manchester bands something to really moan about.”
(in einem Interview mit dem Q Magazine)
Die Band, die unser Album des Monats Dezember geschrieben hat, gibt Auskunft über ihre Lieblingsplatten:
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Die Bild-Zeitung geht auf die Straße, in den Kampf!
Leicht bizarre Bilder zeigt das Medienmagazin dwdl: die Bild-Zeitung, seit Karfreitag in Berlin Nachbar der taz, lässt einen Wagen mit einem nackten Mann vor der taz-Redaktion auf- und abfahren:
Bitte Edding raus und aufschreiben: “John Darnielle ist ein Genie.” Dann umblättern und weiterschreiben: “Die neue Mountain Goats ist ein Meisterwerk!”. Jetzt die beiden Din A4-Blätter an die Haustür kleben und abwarten. Wenn jemand klopft und zustimmt, unbedingt reinlassen. Wird wahrscheinlich ein liebenswerter Mensch sein…
“Was soll man sagen? Es ist gleich alles da: die triefäugige Art, der Gefühligkeit vortäuschende, penetrant eingesetzte Kopfstimmen-Gesang und dieser bedrohlich schlichte Poprock, gegen den Musiker wie Coldplay, Keane oder Travis, ja sogar die gruselige Ranschmeiß-Band Reamonn wie avantgardistische Klangskulpteure anmuten. „Me and my guitar play my way / It makes them frown“, singt Blunt, und man wünscht sich, er würde es einem nicht so einfach machen, ihn kläglich zu finden. Schließlich wollte man doch daheim im Kreise seiner distinktionssüchtigen Bekannten ein differenzierteres Bild des sensiblen Songwriters zeichnen, statt weiter auf ein einfaches Opfer einzuprügeln. Vielleicht einfach mal warten, bis er sich freigespielt hat.
Bald weicht aber jede Hoffnung – es passiert schlichtweg nichts mehr. Blunt spielt einen windelweichen, durchgekochten Nicht-Song nach dem nächsten, eine Gefühlsaufblähung folgt der anderen – und ihn auf der großen Leinwand beim Singen zu betrachten, hilft auch nicht weiter: Selten sah man einen derart gequält… weiter lesen
Jedes Doherty-Album hat seine Schwächen und Probleme, doch bis zu Shotter’s Nation waren jene eigentlich ein Grund, die Alben sogar noch mehr zu mögen. Shotter’s Nations Schwächen aber hinderten die eigentlich guten Songs wirklich zu fliegen. Ein sehr biederer neuer Gitarrist, Midtempo wohin man blickt und zu viel Produktionsglanz von Stephen Street zerstörten all das heilige Chaos, das vorherige Doherty-Alben umwehte.
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“In 50 years time, how are you going to be able to explain Mark E Smith?”
(Elvis Costello denkt in einem Interview mit dem Q Magazine an den großen britischen Exzentriker Mark E. Smith (The Fall))
Eels – Meet the Eels & Useless Trinkets
Die Eels sind schon immer so ein komisches Wesen. Oft so dermaßen am Radio-Pop-Mainstream, dass man sich fast fremdschämt. Beispiel? „Hey Man (Now You´re Really Living)“ oder das interessanterweise auf dem “Daisies Of The Galaxy”-Album als Hidden Track veröffentlichte “Mr. E´s Beautiful Blues”.
Andermal gibt sich Mark Oliver Everett, kurz E, wieder als verschrobener Kauz und zaubert Songfragmente, die frühestens beim dritten Hören tief treffen und aber im falschen Moment klingen können, als würde E seine Zuhörer nur ärgern wollen. Voraussetzung also genug, um den Genie-Status verliehen zu bekommen.
Die Eels waren nie einfach. Und wenn mal ein unschuldiger Rechnungsprüfer wegen dem einen Song im Radio das Album gekauft hat, dann saß der am Abend bestimmt verstört vor seiner Designer-Stereoanlage. Aber spätestens beim dritten Glas Wein und beim zweiten Hördurchgang, hat ihn Everett dann doch am Wickel. Das Großartige an… weiter lesen
“Du, Schatz, wie wollen wir eigentlich unsere neue Erotikartikelfirma nennen?” – “Hm, ‘unknown pleasures’? Oder doch lieber ‘Joy Division’?”
Klar, es gibt immer wieder einmal Namensdoppelungen, die im Nachhinein unglücklicher als andere wirken.
Doch irgendwie würde es einen schon interessieren, wer noch einmal genau der Namenspatron des Erotikartikel-Herstellers “Joy Division” war, dem “innovativen Erfinder des weltweit ersten 100% biologischen Gleitgels, Europas beliebstester Gleitgelmarke und des OralTrainers”?
Es ist ein schlecht gehütetes Geheimnis: die beste Bar Berlins steht im Niemandsland zwischen Mitte und Prenzlauer Berg, ist von außen nicht zu erkennen, spielt innen tagein tagaus Jesus & The Mary Chain, Wire wie die Sonics und öffnet im Prinzip erst dann, wenn andere schon wieder schließen.
Die 8mmBar in Berlin verstand es in den letzten Jahren eine unangestrengte Lockerheit in die Berliner Barlandschaft einzubringen, die sich jedwedem Tattoo-, Neon- oder Illegalemkellergewölbeirrsinn einfach entsagte und dabei doch, ja genau, cooler war als alle anderen Möglichkeiten, in Berlin ein Bier, einen Schnaps und einen Longdrink zu bestellen. … weiter lesen