Alt und Jung, Rock und Folk
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Archive for Mai, 2008
Nachdem die Long Blondes auf Angular Records, dem damals heißesten Label der Welt, ihre ersten Singles veröffentlichten, erwartete man, dass die Sheffielder Band binnen kurzem die Popwelt, also England, regieren würden. Aber man wartete, wartete, es wurde Single um Single veröffentlicht bis irgendwann auch der NME reagierte – „die beste britische Band ohne Plattenvertrag!“ wurde dort jubiliert – und immer noch war kein Albumvertrag in Sicht. … weiter lesen
“Wobei angemerkt werden muss, dass noch das letzte Miniland am Schwarzen Meer mehr Kraft auf die Bühne brachte als die deutschen Abgesandten. … weiter lesen
Die feine Internetsendung “Undertube”, deren Konzept es vorsieht, mit der U-Bahn durch Berlin zu fahren, dabei über Musik zu reden und einen Künstler zu interviewen, hat in ihrer aktuellen Ausgabe den Popblog zur Gastmoderation eingeladen. … weiter lesen
Zwölf Fragen zum eigenen Plattenschrank an die Band mit der besten deutschen Punkplatte des Jahres
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“As an Australian I don’t get sentimental about The Beatles like the English. The guy’s a complete jerk. She deserves double for sleeping with him.”
(Nick Cave in einem Interview zur Scheidung von Paul McCartney und Heather Mills, im Zuge derer Mills 24 Millionen Pfund zugesprochen wurden)
Sechs Jahre ist “Neon Golden” jetzt schon alt. Sechs Jahre, die nun Mythos werden. Man hätte sich wohl irgendwann damit abgefunden, dass da nichts mehr kommt. Wenn die Weilheim-Clique nicht immer mal wieder live gespielt hätte. Und da wusste man dann immer: da muss noch was kommen.
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“Der Politiker Helmut Kohl wollte immer wissen, was hinten rauskommt. Der Torwart Kahn wollte stets verhindern, dass hinten was reinkommt. Beide waren in gewissem Sinne Ästheten des Analen.”
(Markus Völker in der taz)
Casiotone For The Painfully Alone, Final Fantasy, Patrick Wolf, Seabear und Grizzly Bear, Simon Bookish, Urlaub In Polen und Xiu Xiu – das Kölner Label Tomlab (Homepage), bekannt für seine Geschmacksicherheit und sein feines Gespür für Petitessen mit großen Melodien, feiert dieser Tage sein Zehnjähriges. … weiter lesen
“Von allen Formen der jugendlichen Subkulturen ist das Skateboardfahren – oder auch “Skaten”, wie die jungen unreifen Köpfe es zu benennen pflegen – am überflüssigsten, uninteressantesten und ödsten. Skateboardfahren besitzt keinen subversiven Kern des Protests, es sieht nicht gut aus und hat die daran beteiligten Menschen bislang weder zu ansehnlicher Mode noch zu erinnerungswürdiger Poesie oder gar guten Songs inspiriert. Skateboarder sind schlecht angezogen, meist unfrisiert und hören langweilige Musik; sie halten auch im Jahr 2008 ein paar schnell heruntergebratzte E-Gitarren-Akkorde mit ein wenig Testosteron-Gebrüll für einen wahnsinnig unangepassten Sound. Ihre Lieblingsbands heißen Linkin Park und The Offspring. Nur Snowboarder und Volleyballer sind geschmacklich noch regredierter.”
(Jens Balzer von der Berliner Zeitung in einer leicht bizarren, aber sehr schön zu lesenden Besprechung des Gus Van Sant Films “Paranoid Park”)