Archive for the ‘Mp3s’ Category

04.01.2013 von Christian Ihle
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End Of The Year Playlists (2): Deutschland & die Welt, Hiphop & Electronica

von Christian Ihle

Nachdem wir vor ein paar Tagen bereits je eine 2012er-Playlist für britischen und amerikanische Acts zusammengestellt haben, machen wir heute die Welt rund: alle anderen Länder (vorzugsweise Deutschland, Australien und Skandinavien) auf einer dritten Playlist sowie zum Abschluß noch eine weitere Playlist, die sich mit Hip-Hop und Electronica beschäftigt, grenzüberschreitend:




World 2012

1. Leb wohl – MitteKill
2. Wonder – Soap & Skin
3. In Your Arms - Var *
4. Irgendwann geht’s zurück – Die Nerven
5. Lang Genug – Fehlfarben
6. Elephant - Tame Impala
7. You Broke My Cool – Pond
8. You, Lou And Stephen Ca. 1995 – Gary
9. Beach Slut – Bleeding Knees Club
10. Fishing Buddies - Masha Qrella
11. I Follow You – Melody’s Echo Chamber
12. Sad Eyed Punk – Brockdorff Klang Labor
13. Pop… weiter lesen

26.12.2012 von Christian Ihle
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End Of The Year Playlists (1): UK & US

von Christian Ihle




US Pop 2012


1. Weep Themselves To Sleep – Jack White
2. Hollywood Forever Cemetery Sings – Father John Misty
3. A Simple Answer - Grizzly Bear
4. Dark Parts – Perfume Genius
5. Flapper Girl – The Lumineers
6. I See A Darkness – Bonnie ‘Prince’ Billy *
7. Winter’s Youth – Two Gallants
8. I Got Nothing – Dum Dum Girls
9. Melody Dean – Amanda Palmer
10. Back Of Your Neck – Howler
11. No Waves – Fidlar
12. The House That Heaven Built – Japandroids
13. Electric Death Song – Crocodiles
14. Up All Night – Best Coast
15. We Are Young – fun.
16. Five Seconds – Twin Shadow
17. Devil And The Deed – Yeasayer
18. Circles – Moon Duo *
19. In Nightmare Room – Merchandise *
20. No Future /… weiter lesen

27.07.2011 von Christian Ihle
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Stroked. Ein Is-This-It-Tribute-Album.

von Christian Ihle

Das amerikanische Netzmagazin Stereogum hat nach R.E.M., Radiohead und Björk nun auch die Strokes mit dem musikalischen Kompliment eines Tribute-Albums bedacht und das Ergebnis kostenlos ins Netz gestellt.

Gut zehn Jahre nach Veröffentlichung des Strokes-Debütalbums versammelt Stereogum 11 Künstler, die sich je eines Songs annehmen, darunter mit Peter Björn & John, Austra, Morning Benders oder Final Fantasys Owen Pallett zum Teil prominent besetzt. Während Austra eine schon bemerkenswert öde Coverversion des eher wenig beachteten “Alone, Together” fabrizieren, sind die Morning Benders, Wise Blood, Heems und vor allem Owen Pallett zu loben, wie sie ausgerechnet den bekanntesten Songs des Strokes-Debüts neue Aspekte abgewinnen.

Als Fazit bleibt über Albumlänge dennoch: sich an Perfektion zu wagen, zieht Scheitern unweigerlich nach sich.

Tracklisting:

01 Peter Bjorn And John – “Is This It”
02 Chelsea Wolfe – “The Modern Age”
03 Frankie Rose – “Soma”
04 Real Estate… weiter lesen

12.05.2011 von Christian Ihle
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Nieder mit den Umständen: JETZT! – Liebe in GROSSEN Städten auf soundcloud

von Christian Ihle

nieder mit den umständen

Ich habe mich schon an anderer Stelle darüber ausgelassen, dass ich Jetzt! für die beste deutsche Band halte, die nie ein Album veröffentlicht hat.

(ausführliches dazu: hier und hier)

Heute morgen hat Frank Werner, Fast Weltweit – Labelgründer, nun das legendäre Jetzt!-Tape “Liebe in GROSSEN Städten” offiziell und in Absprache mit dem aus dem Musikbusiness völlig verschwundenen Jetzt!-Mastermind-Michael Girke auf Soundcloud hochgeladen.

Jetzt! – Liebe in GROSSEN Städten by fastweltweit

Das “Liebe in GROSSEN Städten” – Tape war “nur” ein Demo und wurde nie veröffentlicht, auch wenn am Bass der spätere Techno-DJ Mijk van Dijk spielte, Blumfeld einen Song des Tapes, “Kommst Du Mit In Den Alltag”, auf ihrem epochalen “Old Nobody” – Album coverten (mit leichten Textunterschieden, ausführliche Analyse hier), und in den backing vocals selbst ein junger Jochen Distelmeyer sowie die bezaubernde Bernadette La Hengst sangen.

bernadette la hengst

Das Tape stellt circa ein Viertel des gesamten Jetzt!-Outputs dar und ist vor allem … weiter lesen

25.12.2010 von Christian Ihle
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Gorillaz im Schnee: Weihnachten mit Damon Albarn = kostenloses Album!

von Christian Ihle

Während Damon Albarns Mega-Super-Group ihre erste große Tournee absolviert hat und unter anderem Berlins Tempodrom in den Grundfesten erschütterte, hat der gute Damon an seinem neuen Gadget gespielt und ein komplettes Album an Demos auf seinem iPad aufgenommen.

“The Fall”, eben jenes Demoalbum, gibt es heute auf der Gorillaz-Seite for free – und eine komplette Liste, der von Damon für die Aufnahmen verwendeten (siehe ganz unten) iPad-Apps, für alle Apple-Nerds!

Zum Album

Tracklisting:

# PHONER TO ARIZONA
Recorded in Montreal on 3rd October
# REVOLVING DOORS … weiter lesen

15.11.2010 von Christian Ihle
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Schmähkritik (374) und exklusiver MP3-Download: Christiane Rösingers Song “Berlin”

von Christian Ihle

Dass wir das neue Album von Christiane Rösinger mit Andreas Spechtl recht formidabel finden, haben wir ja schon das ein oder andere Mal erwähnt.

Einer der herausragenden Songs auf “Songs To L. & Hate” ist eine Antihymne über die deutschen Hauptstadt: “Berlin”.

Das Staatsakt-Label hat netterweise unser Flehen erhöhrt und uns erlaubt, den Song, der auch so wunderbar in die Schmähkritik-Rubrik passt für uns als exklusiven kostenlos Download freizugeben!

Christian Rösinger: “Berlin” MP3 (zShare – Mirror)

Vor dem Download reinhören?
Bittesehr:

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Wenn die Sonne fehlt, wenn der Regen läuft, wenn die Unterschicht das Kindergeld versäuft,
Wenn die Hunde wachen, ihre Haufen machen, ja, dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Fahrradfahrer uns vom Bordstein fegen, die Verrückten in der U-Bahn wieder laut mit sich selber reden,
Wenn die Stressercliquen dann ihr Zeug verticken, ja, dann sind wir wieder in Berlin

Wenn die Autofahrer kurz am Amok streifen, und die Hostelhorden durch die Straßen geifern,
Wenn die Gullis stinken und die Pärchen winken, ja, dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Freiberufler die Cafés besetzen und die Laptop-Poser sich aufs Neue vernetzen
mit den Kreativen und den ganz Naiven, ja, dann sind wir sicher in Berlin.

Wenn die Parkausflügler dann die Schwäne füttern und die Allerblödsten es gleich weiter twittern
wenn wir zum Vorglühen durch die Spätis ziehen, ja, dann sind wir alle in Berlin.

Wenn die Ökoeltern sich zum Brunchen treffen und die Arschlochkinder durch die Cafés kläffen
wenn der Service hinkt, nach Babykotze stinkt, ja, dann sind wir wieder in Berlin.

Wenn die Technoleichen zur Afterhour schleichen und nur die Halbverstrahlten Contenance behalten,
wenn die Druffis taumeln und die Durchis jaulen, ja, dann sind wir wieder in Berlin.

Lalalala….

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23.06.2010 von Christian Ihle
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That’s what happens when you fuck with England

von Christian Ihle

Die Wunder des Internet: kur vor WM-Beginn hatte ich hier einen kurzen Text über englische WM-Songs geschrieben und dabei vor allem auf einen Song einer kleinen englischen Band namens Hyperbowl aufmerksam gemacht, die wunderbar pavementesquen Alt.Country-Rock zu selbstironischstolzem Text spielen. Nachdem mich der Sänger daraufhin angeschrieben hat und mir den Song auch noch als mp3 zusandte, wollte ich das der werten Leserschaft nicht vorenthalten. Erstaunlich prophetisch nehmen sich übrigens einige Textstellen aus: “We’ve still got a shit goalie” und “They are a bunch of total pricks / Unlike in 1966″ fallen dabei besonders auf. Gerade deshalb muss spätestens wenn Deutschland in der K.O.-Runde gegen England spielt, alle eh den Text eh memoriert haben: “One nil to England! / One all to Germany / We know they’re going to win on penalties”

MP3-Download: Hyperbowl – England!

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22.06.2010 von Christian Ihle
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Jetzt! & Blumfeld – Kommst du mit in den Alltag

von Christian Ihle

Download-Link: Jetzt! – “Kommst Du Mit In Den Alltag”

Es war eine Sensation als vor etlichen Monaten unter den Fanatikern der vergessenen Band Jetzt! ein Link die Runde machte, der das für alle Zeiten verschollen geglaubte Tape „Liebe in GROSSEN Städten“ zugänglich machte.

Die deutsche Musik ist tot

Warum Freudenschreie durch die entlegenen Winkel des Netzes hallten, wird vielleicht klar, wenn wir einen kleinen Blick zurück auf die Band und ihr Umfeld werfen. Es ist Mitte der 80er Jahre und nachdem die deutsche Popmusik Ende der 70er, Anfang der 80er in Düsseldorf, Berlin und Hannover eine eigene Sprache und die wilde Lust am Experiment gefunden hatte, wartet man vergeblich auf Nachfahren der Fehlfarben und anderer großer Bands.

Das Dorf am Ende der Welt

Die nächste Generation findet sich ausgerechnet in dem kleinen Örtchen Bad Salzuflen unter dem Dach des Fast Weltweit Labels zusammen. Fast Weltweit veröffentlichte Kassettensampler und Bandtapes von Künstlern, die das folgende Jahrzehnt beeinflussen sollten wie niemand sonst: eine frühe Inkarnation der Sterne um Frank Spilker, Bernadette La Hengst, Bernd Begemann und Jochen Distelmeyers Blumfeld-Vorgänger-Band Die Bienenjäger haben alle bei Fast Weltweit eine Heimat gefunden. Später stehen sie exemplarisch für die Hamburger Schule, die zum ersten Mal seit der Düsseldorfer Ratinger Hof Szene wieder in deutscher Sprache Politik und Liebe besingen wird.

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Liebe in kleinen Städten

Doch trotz eines Spilker, Begemann oder Distelmeyer ist es die Stimme von Michael Girke, … weiter lesen

12.05.2010 von Christian Ihle
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The Indelicates: This is supposed to be rock and roll, not social networking

von Christian Ihle

Den Werdegang der Indelicates verfolgen wir bereits von Beginn an. Noch vor einer ersten Singleveröffentlichung war es das provokativ betitelte, aber durchdacht getextete “Waiting For Pete Doherty To Die”-Demo, das unsere Aufmerksamkeit erregte:

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Auch die Folgesingles, “We Hate The Kids” – und vor allem – “Julia, We Don’t Live in The 60ies” waren Musterbeispiele brillanten, britischen Indiepops. Warum wir dennoch drei Jahre auf Album Nummer Zwei warten mussten? Weil: Musikindustrie, dirty Business. Warum wir jetzt aber dann trotzalldem überhaupt ein Album Nummer Zwei hören dürfen? Weil: someone’s got to do it!

So haben die Indelicates beschlossen, es Radiohead gleich zu tun. Ihr neues Album “Songs For Swinging Lovers” wird auf keinem Plattenlabel erscheinen, sondern im Netz veröffentlicht und kann via eines “pay what you want” – Modells käuflich erworben werden (oder eben auch für 0 Pfund heruntergeladen werden, je nach façon).

Warum sich die Indelicates zu diesem Schritt entschlossen haben, erläutert Simon in einem sehr aufschlußreichen Interview mit dem US-Webmagazin “We All Make Music”. Nicht nur kann Simon beredt von den Schwierigkeiten kleiner Bands erzählen, selbst mit einem Plattenvertrag erfolgreich zu sein…

We released a single on vinyl and CD and, though not profitable, it did well enough for them to offer a £10,000 advance for an album with an option on the second. They paid for the recording and it came out in 2008.
Throughout the whole process, while the record company were decent, friendly and not especially incompentent we had the inescapable sense that, advance and recording costs aside, they were adding nothing to the business of making and selling our music. Money was wasted on pointless ads, unnecessary design checkers and failed print PR campaigns and we never felt that we sold a record by any traditional method – we sold albums to people who we were in contact with directly over the internet and were discovered over a network of unorchestrated bloggers, tweeters and word-of-mouth spreaders.

…sondern auch von den immer größer werdenden Problemen, die die Krise der Musikindustrie hinsichtlich eines tragfähigen Verdienstmodells für die Musiker selbst verursacht: … weiter lesen

22.09.2009 von Christian Ihle
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Times New Viking in Deutschland! Kartenverlosung! Mp3s!

von Christian Ihle

Es kracht und zischt und fiept und fuzzt im Untergrund ja schon länger, aber 2009 scheint endgültig das Jahr zu sein, in dem Noise-Indie-Rock an die Oberfläche gespielt wird (zumindest an die Indieoberfläche, ehem). Die hervorragenden No Age wurden von uns bereits 2008 hymnisch gelobt, selbst der verzogene Bengel von Wavves macht seine Wellen in den Musikmagazinen, von den melodisch verträglicheren Kameraden wie The Pain Of Being Pure At Heart ganz zu schweigen.

Zeit genug sich eine Band anzusehen, die bereits seit einigen Jahren genau in dieser Ecke ihren hoffnungslos übersteuerten Krach macht. Bei Times New Viking wird der alte Wettstreit NOISE vs. dick vorhandene Melodie ausgefochten – die Liveshows versprechen interessant zu werden.

Kartenverlosung:
Deshalb verlosen wir für das Berlin-Konzert 2×2 Karten – einfach e-Mail an ihle.christian at googlemail.com. … weiter lesen