Posts Tagged ‘Quentin Tarantino’

23.01.2013 von Christian Ihle
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Django Unchained (Regie: Quentin Tarantino)

von Christian Ihle



1. Der Film in einem Satz:


Say it loud: he’s black and he’s proud


2. Darum geht‘s:


Der deutsche Ex-Zahnarzt-und-jetzt-Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit den Sklaven Django (Jamie Foxx) aus der Gefangenschaft, um dank ihm die Brittle Brothers aufzuspüren. Nachdem auf einer Plantage die drei Sklavenaufseher beseitigt wurden, wächst ein zartes Band der Freundschaft zwischen Schultz und Django, so dass Schultz seinen Kompagnon unterstützt, dessen ebenfalls versklavte Ehefrau Broomhilda zu befreien. Dazu reisen beide zu einer herrschaftlichen Südstaatenvilla, in der der allmächtige Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) mit seiner rechten Hand, dem Sklaven Stephen (Samuel L Jackson), residiert. Schultz und Djangos ausgeklügelter Plan, Broomhilda zu befreien, treibt unweigerlich auf eine große, letzte Konfrontation (oder zwei, oder drei…) zu….

Aufgeschrieben und nachgelesen mag Tarantinos Plot simpel und schnell erzählt klingen, doch in ausufernden 165 Minuten nimmt er auf dem… weiter lesen

10.07.2012 von Christian Ihle
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Trailershow Juli: Quentin Tarantino, Paul Thomas Anderson, Family Guy

von Christian Ihle

“Jeder kommerzielle Film ist eigentlich nur die Vorschau auf das, was er verspricht und worum er zugleich betrügt”

(Theodor W. Adorno)

“Trailer sind der perfekte Film. Sie sind Versprechen, die niemals gebrochen werden.”

(Jean-Luc Godard)


Ganz im Sinne Godards starten wir eine neue Reihe im Popblog: Filme, die kommen. Eine kommentierte Trailershow, in der wir Streifen vorstellen wollen, die entweder aufgrund ihrer Vorgeschichte, Besetzung oder Schöpfern viel versprechen oder schlicht und einfach brillante Trailer haben, die allein schon “perfekte Filme” sind (hat hier jemand “Prometheus” gesagt? Wie man aber auch pathosfrei clever und mit den Konventionen spielend via Trailer eine Geschichte erzählen kann, zeigt zum Beispiel die Bärenkomödie “Ted” weiter unten).



The Master


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1. Stil, Satz, Sieg:
There Will Be Epiphany: Joaquin Phoenix sucht seinen Meister.


2. Darum geht’s:
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25.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 20 – 11

von Christian Ihle

Der dritte und vorletzte Teil unserer die besten Filme der letzten Dekade – Liste. (Teil 1: Plätze 50 – 35 und Teil 2: Plätze 34 – 21)



20. Der Knochenmann (Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich 2009)


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Jetzt ist schon wieder was passiert. Und immer wenn es passiert, ist zufälligerweise der Brenner in der Nähe, um als muffiger, lebensmüder und bis an die Schmerzgrenze zynischer Privatdetektiv den Mörder zu finden. Wie ist die Kinowelt eigentlich bis zum Jahr 2000 ohne das österreichische Dreiergespann Wolf Haas (von ihm stammen die Buchvorlagen), Wolfgang Murnberger (Regisseur) und Josef Hader (spielt den Brenner) ausgekommen? Mit seinem dritten Brenner-Film hat das Trio dem Ganzen die Krone des schwarzen Humors aufgesetzt. „Der Knochenmann“, gespielt von Josef Bierbichler, bringt um, was ihm nicht in den Kram passt und lässt die Leichen praktischerweise… weiter lesen

19.01.2012 von Christian Ihle
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Quentin Tarantinos Lieblingsfilme 2011

von Christian Ihle

Quentin Tarantino ist nicht nur Regisseur, sondern vor allem auch Filmfan. Das ist einer der Gründe, warum Filmempfehlungen von Tarantino immer zu den interessantesten der Filmindustrie gehören. Ein zweiter Aspekt ist seine scheuklappenfreie Herangehensweise: aufgewachsen mit b-Movies, Nouvelle Vague, asiatischem Kino und dem New Hollywood der 70er kann sich Tarantino für Action wie Arthouse gleichermaßen begeistern.

Seine 2011er Top-Ten-Liste ist allerdings tatsächlich in Teilen verblüffend. Wer hätte erwartet, dass Tarantino tatsächlich die beiden allseits verrissenen grünen Superheldenfilme Green Lantern & Green Hornet zumindest lobend erwähnt? Ansonsten finden sich Altmeister (Woody Allen), Brüder im Geiste (Kevin Smith), Superhelden (X-Men) und, ja, b-Movies neuerer Machart (Attack The Block, Planet Der Affen) wild durchmischt in Quentins Filmwelt wieder. Während man bei seinem Hass-Filmen durchaus das eine oder andere mal zustimmen kann, wundert doch die Nennung von Francoise Ozons “Das Schmückstück” und des allseits gefeierten Feministen-Western “Meek’s Cutoff”.


Die Topweiter lesen

06.09.2011 von Christian Ihle
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Tarantino vs. Coen Brothers

von Christian Ihle

Schöne Idee, die beiden führenden Popkulturbeeinflusser der letzten zwei Kinojahrzehnte in einem schnell geschnittenen vs.-Best-Of zu vereinen:

29.09.2010 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 20 – 11

von Christian Ihle

Der dritte und vorletzte Teil unserer die besten Filme der letzten Dekade – Liste. (Teil 1: Plätze 50 – 35 und Teil 2: Plätze 34 – 21, Teil 4: Plätze 10 – 1)

20. Der Knochenmann (Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich 2009)

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Jetzt ist schon wieder was passiert. Und immer wenn es passiert, ist zufälligerweise der Brenner in der Nähe, um als muffiger, lebensmüder und bis an die Schmerzgrenze zynischer Privatdetektiv den Mörder zu finden. Wie ist die Kinowelt eigentlich bis zum Jahr 2000 ohne das österreichische Dreiergespann Wolf Haas (von ihm stammen die Buchvorlagen), Wolfgang Murnberger (Regisseur) und Josef Hader (spielt den Brenner) ausgekommen? Mit seinem dritten Brenner-Film hat das Trio dem Ganzen die Krone des schwarzen Humors aufgesetzt. „Der Knochenmann“, gespielt von Josef Bierbichler, bringt um, was ihm nicht in den Kram passt und lässt die Leichen praktischerweise von seinem Häcksler für Schlachtabfälle zerkleinern. Antiheld Brenner versucht aus Langeweile, den Fall zu lösen – er hat eh nichts Besseres zu tun. Er betrinkt sich ordentlich, verliert einen Finger und sein Herz und enttarnt am Ende des Maskenballs einen Zwitter. Derbste Szene des Films: Das mitternächtliche Gulasch, das der Brenner vor den wohlwollenden Augen des Wirts verspeist. Es enthält kein Tierfleisch. Österreich, bitte gib uns mehr von davon! (SW)

19. Kill Bill Vol. 1 (Regie: Quentin Tarantino, USA 2003) … weiter lesen

30.12.2009 von Christian Ihle
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Der Filmjahresrückblick 2009. A Year In Pictures.

von Christian Ihle

10. The Exploding Girl (USA, Regie: Bradley Rust Gray)

explodinggirl

Ich gebe es gerne zu: ich war spät dran. Erst in diesem Jahr habe ich mich erstmals mit dem so wundervoll betitelten “Mumblecore”-Genre befasst, das sich durch die Absenz jeglicher plottreibender Einflüsse auszeichnet, kaum mit Kamerabewegungen, Close-Ups oder gar Montage arbeitet, die Improvisation bevorzugt und so ein direktes, “unverfälschtes” Bild vom “Leben” zeichnen will. Und so bemüht das klingen mag: in The Exploding Girl funktioniert es derart gut, dass man geneigt ist, “Mumblecore” als die einzige artgerechte filmische Ausdrucksweise für Coming-Of-Age-Geschichten im Nerdfeld zu betrachten. kinda zauberhaft.

9. Antichrist (Dänemark, Regie: Lars von Trier)

Oh, was war das für ein Rauschen im Feuilleton, als Lars von Trier … weiter lesen

26.12.2009 von Christian Ihle
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Quentin Tarantinos Lieblingsfilme 2009

von Christian Ihle

Wir hatten ja kürzlich schon QTs Lieblingsfilme seit 1992 (Nummer 1: “Battle Royale”) und auch für das abgelaufene Jahr hat sich Tarantino wieder bereit erklärt, für einen Blog des Hollywood Reporters das abgelaufene Jahr Paroli laufen zu lassen:

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Ziemlich großartig ist dabei nicht nur, dass er eine “Top 8″ aus dem Ärmel schüttelt, sondern dass er auch noch eine zweite Liste an Filmen hat, die er ein zweites Mal sehen muss, weil er ihnen zutraut, ihre Platzierung in seiner – intern wohl längeren Liste – zu verbessern. QT, the nerd’s nerd.

Tarantinos Top 8 aus 2009:

1. “Star Trek” … weiter lesen

11.09.2009 von Christian Ihle
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Quentin Tarantino über 9/11

von Christian Ihle

Bevor wir den heutigen Tag wieder in einer TV-Dauerschleife über jenes Ereignis verbringen ein Zitat von Quentin Tarantino aus einem Interview mit dem Rolling Stone von 2003 über den 11. September.

Man sieht – auch wenn die Welt untergeht, ist QTs erster Gedanke: “Yeah. Kenn ich schon aus “The Day After Tomorrow”!”

Rolling Stone: Has 9/11 or the war on terror had any impact on you personally or creatively?

Quentin Tarantino: “9/11 didn’t affect me, because there’s, like, a Hong Kong movie that came out called Purple Storm and it’s fantastic, a great action movie. And they work in a whole big thing in the plot that they blow up a giant skyscraper. It was done before 9/11, but the shot almost is a semiduplicate shot of 9/11. I actually enjoyed inviting people over to watch the movie and not telling them about it. I shocked the shit out of them…I was almost thrilled by that naughty aspect of it. It made it all the more exciting.”

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30.08.2009 von Christian Ihle
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Quentin Tarantinos 20 Lieblingsfilme seit 1992

von Christian Ihle

Letzen Montag war man beinahe geschockt vom nicht vermuteten Geschmack, den die deutschen Kinogänger am vorangegangenen Wochenende bewiesen. Nicht etwa Hape Kerkelings mediales Dauerfeuer Horst Schlämmer war der meistbesuchte Film der Woche, sondern Tarantinos “Inglorious Basterds” – und dabei sind Tarantinos deutsche Einspielergebnisse im Vergleich zu seinem Bekanntheitsgrad normalerweise immer wieder beschämend. Doch letztes Wochenende hieß es 350.000 für die Nazijäger und nur 320.000 für Grevenbroich.

Was wir an Tarantino neben seinen wundervollen Filmen natürlich immer am meisten geschätzt haben, war seine Fähigkeit, sich sein Fanboy-Dasein auch dann nicht austreiben zu lassen, als er der bekannteste Regisseur der Welt geworden war. So wie er in den 90er “Chungking Express” von Wong Kar-Wai in seiner “Tarantino präsentiert”-Reihe dem westlichen Publikum vorgesetzt hat oder seine obskuren B-Movies im Tarantino-Fest präsentierte (und später dann mit Kill Bill 1 und Death Proof aus diesen Referenzen gleich zwei ganze Filme bastelte), war Tarantino sich nie zu schade, Filme von Kollegen zu loben und enthusiastische Interviews darüber zu geben.

So ist natürlich besonders interessant, welche 20 Filme seit seinem ersten Jahr als Regisseur, also 1992 (Reservoir Dogs), Tarantino auswählen würde:

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