24.05.2012 von ernst volland
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Manfred Butzmann

von ernst volland

Die Stadt Cottbus richtet die große Retrospektive für den Maler und Grafiker Manfred Butzmann im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus aus. “Die ganze Heimatkunde”. 12. Mai-19. August 2012.

Einzeltrinker am Stehtisch (in der “Molle”), 2. März 2005, Tagebuch 225, blauer Fineliner, Aquarell, 25,9 x 16,7 cm (Ausschnitt)

Eingeschlafen in der “Molle”, 31. März 2004, Tagebuch 2009, schwarzer Fineliner, Aquarell, 21,8 x 16,5 cm

Gabi an der Musicbox (in der “Molle”), 1. Januar 2005, Tagebuch 224, schwarzer Fineliner, Aquarell, 23,8 x 17,4 cm

Heinz, der Schornsteinfegermeister, kommt zum Jahrhundertsilvester in seiner Berufskleidung in die “Molle”, 31. Dezember 1999, Tagebuch 127, Fineliner, Aquarell, 21,4 x 13,5 cm

Paar an der Musicbox (in der “Molle”), 6. Januar 2005, Tagebuch 224, schwarzer Fineliner, Aquarell, 23,8 x 17,8 cm

Neben den feinen Zeichnungen stehen eine Reihe lesenswerter Kurztexte von Bekannten und Freunden, die Butzmann im Laufe der Jahre in die Molle gelockt… weiter lesen

16.05.2012 von ernst volland
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Friedenauer Kastanien

von ernst volland

Kastanienallee in der Rheingaustraße, Berlin-Friedenau.

Kastanienallee Bornstraße, Berlin-Friedenau.
Die schönsten Kastanienalleen in Berlin stehen in Friedenau. Die Pracht hält nur noch wenige Tage.

23.04.2012 von ernst volland
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Nobelpreisträgergedicht

von ernst volland

Nobelpreisträgergedicht.

Fabuliergnom Günterchen, verkrüppelter Matzerath, undichter Exildanziger.

Nicht ganz dicht, aber ein Dichter, dichtender Moralist, Größenwahn, vollkommen durchgeknallt, Prototyp des gebildeten Antisemiten, macht die Antisemiten endlich modern. Nicht nur ein Antisemit, sondern ein blöder Schwätzer, ein autistischer Schmierant und ein wehleidiges Würstchen, das austeilen aber nicht einstecken kann.

Ein nicht mehr ernst zu nehmender Grass hat einen Furz gelassen.

Verführer mit Nobelpreis-Gütesiegel. Aber das Unbewusste will raus, wie Freud lehrte. Die Wege öffnen die Heuchelei und die Unredlichkeit. Sprache des Pöbels. Ausschwitzkeule. Frische Infamie.

Geschichtslügner, eitel und obszön. Der letzte Rumorende, verkappter Geschichtslügner.

Grenzwertiger belangloser Aufschrei, ein politischer und moralischer Skandal. Was, um Himmels Willen, spricht da in Günter Grass?

Ein nicht mehr ernst zu nehmender Grass hat einen Furz gelassen.

Ach, Grass. Da ist es, dochdoch, antisemitisch. Ungeniert. Literarischer Regierungschef. Großintellektueller. Dumpf, nie intellektuell. Präventivgedicht. Großer Irrender.
Ach, Grass. Zu fürchten ist, zu befürchten auch,… weiter lesen

16.04.2012 von ernst volland
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Robert Doisneau, 100.

von ernst volland

Schüchternheit. Ein Gespräch mit dem Fotografen.

Ernst Volland: Wann haben Sie sich entschieden Fotograf zu werden?

Robert Doisneau: Ich habe zuerst mit einer anderen Kunst angefangen. Auf der Grafikschule war ich vom Zeichenunterricht begeistert, im Gegensatz zu den Fächern Mathematik, Chemie und Physik. Mir ist dann aufgefallen, dass die Lichtverhältnisse auf den Straßen nicht die gleichen waren, wie drinnen im Zeichenraum. Ich habe dann versucht-ich war sehr schüchtern und noch ganz jung- Skizzen von Personen auf den Straßen zu zeichnen. Manchmal ermutigten mich die Leute mit positiven Kommentaren: „Ja, das ist gut, mach weiter so!“. In verschiedenen Zeitschriften habe ich auch Fotos von Kertesz und Brassai gesehen, die spontan auf der Straße aufgenommen waren. Auf diesen Foto ist das Licht genauso dargestellt, wie es mir vorschwebte. Ein zweites kam hinzu: es war nicht nur das Licht, sondern auch die Haltung und Posen der Personen, die man zeichnete, wie z.B.… weiter lesen

15.04.2012 von ernst volland
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Mustafas Gemüse Kebab

von ernst volland

Auch heute, 15. April 2012 (siehe Vollands Tazblog vom 11. April 2012) stehen fünfzig Personen in der Schlange vor Mustafas Gemüse Kebab. Millionen Fliegen können sich nicht irren. Ich überzeugte mich selbst und stellte mich dort vor einigen Tagen an. Es war noch früh am Tag. Vor mir warteten fünf Personen. Der Döner schmeckte ausgezeichnet und das, obwohl ich seit Jahren keinen Döner mehr gegessen habe. Ergo: Es gibt Kunden, die auch im Niedrigpreissegment Qualität suchen und finden.

11.04.2012 von ernst volland
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Es dönert.

von ernst volland

Um den Currystand am Mehringdamm in Berlin bildet sich oft eine Traube. Diese Wurst
soll neben „Konopke“, einem traditionellen Currywurststand im Ostteil der Stadt, die beste in Berlin sein.

Heute, Karfreitag, 15 Uhr, führt von der Currytraube eine schnurgerade Menschenschlange fünfzig Meter bis zu einer Dönerbude und man muss sich erst orientieren, um zu erkennen, dass die Schlange nicht zum Currystand gehört, sondern zu „Mustafas Gemüse Kebab“.

Karfreitag 15 Uhr, die Glocken einer Kirche in der Nähe läuten und machen drauf aufmerksam, dass dieser Tag in der Katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag ist.
In dieser Stunde, um 15 Uhr, konzentriert sich die tiefste Trauer über den Tod Jesus Christus.
Ich stehe auf der anderen Seite des Mehringdammes. Eine Frau spricht mich an: „Was ist los, warum so ville Leute dort?“ Mit dem Fotoapparat stelle ich mich auf den Mittelstreifen… weiter lesen

23.03.2012 von ernst volland
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Expeditionen ins Emsland mit Gerhard Kromschröder

von ernst volland

Warum freut man sich über ein gutes Buch? Vielleicht, weil es so viele schlechte Bücher gibt.
Vielleicht auch, weil man den Autor mag.

Im vorliegenden Fall kommen einige Positiva zusammen:
Eine unspektakuläre Landschaft am Rande Deutschlands, gute Fotografie und ein angenehmer Zeitgenosse, der Fotograf und Journalist, Gerhard Kromschröder.
In der kreativsten Phase der Satirezeitschrift „Pardon“, arbeitete Kromschröder als führender Redakteur (Stellvertreter der Chefredaktion) und ging anschließend zum „Stern“.
„Expeditionen ins Emsland- ein deutscher Bilderbogen“, nennt Kromschröder seinen fast durchgehend farbigen Prachtband aus der Edition Temmen. Vorwort: Gerhard Henschel.
In der Tradition sachlicher veristischer Fotografie (August Sander, Renger Partsch) fährt der Fotograf ganz nüchtern durch das platte Land und registriert: Häuserfassaden, Kleintiere, Zuchttiere, Landschaften, Menschen und Bräuche. Einige Emsländer sind von seinen Arbeiten nicht begeistert. Sie sehen ihr Land anders. Sollen sie. Mit Kromschröder hätten sie keinen genaueren Beobachter finden können.




22.03.2012 von ernst volland
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“Friedrich der Große. Verehrt, verklärt, verdammt”. (Deutsches Historisches Museum)

von ernst volland

Kommentar von Jimmy Schütz, Fotograf, Zeichner und Bildhauer aus Neu-Ziddorf.

20.03.2012 von ernst volland
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Mehr Walter Vogel

von ernst volland

Alle Fotos aus den 60er Jahren.



Pina Bausch

Pina Bausch
Joseph Beuys

16.03.2012 von ernst volland
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Bundespräsidenten Ehrengalerie

von ernst volland




Blick in meine Atelierecke. Technik: Buntstift. Der letzte fehlt.