vongnu 18.08.2019

GNU – Literarische Grotesken

Damals wie Heute das zynische Lächeln über die menschliche Irrfahrt. | © Fabian Fox Fotografie

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Dort, wo in schwüler Hitze,
Zeit von der Decke tropft,
Risse im stumpfen Beton,
Moosige Adern, rückwärtsgewandt,
Ringe der Palmenfarne, rostiges Stahlgeflecht,
offenbart.

Man ist anonym dort, kennt sich nicht und verlässt,
beklommen, die Pforte aus angelaufenem Glas.
Es brütet in jeder Ecke,
Leben,
im konstruierten Reservat.

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