Archive for the ‘Believe The Hype’ Category

30.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (6): Hip-Hop und R&B

von Christian Ihle

A$AP Rocky



Angesichts der Tatsache, dass A$AP Rocky gerade einen 3-Millionen-Dollar-Plattenvertrag bei Sony unterschrieben hat, muss man den Rapper aus Harlem ja auf eine Jahresvorausschau-Liste setzen. A$AP steht übrigens für Always Strive And Prosper – und fast ist es schade, dass Rocky nicht unter seinem echten Namen Rakim Mayers auftritt, wurde er doch tatsächlich von seiner Mutter nach dem “Eric B & Rakim” – Rakim benannt…
Will man A$AP Rocky nun nicht als den Dreimillionendollarmann allein abqualifizieren, reicht ein Blick auf sein im letzten Jahr veröffentlichtes LIVELOVEA$AP – Mixtape, auf dem mit „Peso“ und „Trilla“ gleich zwei ordentliche Hits zu finden waren – und das letzten Endes bei Stereogum auf Platz 9 in den Jahrescharts landete. Für uns Indiekids gab es übrigens auch gleich noch ein The Verve – Sample:


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18.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (5): US & UK Rock

von Christian Ihle

Milk Music


Die mit weitem Abstand beste, interessanteste Band der heutigen Vorstellungsrunde – und vielleicht sogar das beste next big thing überhaupt: Milk Music aus Olympia, USA. Ihre Debüt-EP “Beyond Living” ist pure Wucht, die sich am Besten des US-Undergrounds der 80er, frühen 90er orientiert – bevor die Grungewalze alles platt gemacht hat. Also Mudhoney statt Pearl Jam, Hüsker Dü statt Soundgarden. “We’re like the ultimate outsiders: too straight for hippies, too far-out for punk” sagt Sänger Alex Coxen nicht zu unrecht. Kein MySpace, kein Facebook, aber dafür sechs Hits auf Vinyl gepresst. That’s the spirit!



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NO


no

“Stay With Me” von NO hat Hit mit dickem Edding aufgeschrieben. Dreaming auf Feeling zu reimen mag nicht unbedingt eine Nominierung für den Literaturnobelpreis rechtfertigen und so… weiter lesen

16.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (Gastautoren-Edition): Kraftklub, Ecke Schönhauser, Lauren Talbot, Messer, Cro

von Christian Ihle

Joachim Hentschel vom Rolling Stone nominiert:


Lauren Talbot


Die Quoten der aktuellen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel stehen mittel, der Gewinner der ersten Serie verdingt sich mittlerweile als Tarzan-Darsteller, der legendäre Daniel Küblböck posiert mit Oberarmtattoos auf seinem 2012er-Kalender „Daniel im Wunderland“. Anders gesagt: maue Bilanz! Integre Indierocker, die die RTL-Show wenigstens ab und zu „so vorm Ausgehen“ gesehen haben, erinnern sich dennoch an die besonderen Momente – als es 2007 plötzlich eine Kandidatin gab, die süß wie Schneewittchen und deep wie eine Märchenversion von Siouxsie Sioux war, die singen und flüstern konnte wie eine nicht-nervende Björk und eine pechschwarzhaarige Nina Persson. Und die im Wettbewerb sogar weit kam, obwohl Dieter Bohlen sie am liebsten schnell in eine dunkle Pianobar gesperrt hätte.

Lauren Talbot, damals 16, tauchte nach der Show niemals in Mallorca oder bei Heimwerker-Dokusoaps auf, ist jetzt 21 – und… weiter lesen

12.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (4): Folk und Singer/Songwriter

von Christian Ihle

Willis Earl Beal


Eine Geschichte, beinah zu gut, um wahr zu sein: ein entlassener US-Soldat, scheinbar nicht fähig oder nicht gewillt, Facebook oder MySpace zu bedienen, lässt an verschiedenen Plätzen in einem Städtchen in New Mexico selbst (auf einem Ghettoblaster!) aufgenommene Tapes mit eigenen Aufnahmen herumliegen, darin ein Flyer, in dem er um Kontaktaufnahme bittet:

willis earl beal flyer

Nach eigener Aussage nur ein Versuch, die Kommunikation mit Mitmenschen wieder zu finden, enden einige Aufnahmen auf Blogs und der beigelegte Flyer auf dem Cover eines US-Magazins. Etwas später ruft der Chef von XL Recordings bei Beal an und bietet ihm einen Vier-Album-Deal, wovon der erste Teil in diesem Jahr als eine Art Best-Of der alten Ultra-Lo-Fi-Recordings erscheinen soll. Die Songs von Beal sind minimalistischer Folk (aber mit Soulstimme) oder brutaler Blues mit krachender Gitarre – auf jeden Fall von einer bemerkenswerten Rauheit und… weiter lesen

10.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (3): US Indie Rock – we still heart The Strokes.

von Christian Ihle

Alabama Shakes

alabama shakes

Ach, das ist doch mal wirklich wunderschön: während alle Welt nach Amy-Winehouse-Nachfolgern sucht und doch nur bei blassen Damen landet, denen eine Mark-Ronson-Version von Stax-Soul übergestülpt wird, singt sich auf der anderen Seite des Atlantiks Brittany Howard dermaßen wild die Seele aus dem Leib, dass alles Suchen von nun an eingestellt werden kann und wir eine neue Amy oder eben wenigstens Sharon Jones wiedergefunden haben. Wenn Welt gerecht etc pp, dann sind Alabama Shakes in einem Jahr da, wo Rox (erinnert sich noch jemand?) leider nie gelandet ist: ganz ganz oben.
“I Found You” hatte übrigens schon Platz 12 in unseren Jahres-Songs-Charts belegt:


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Howler

howler

Auch im Jahr Elf nach “Is This It” ist der Einfluß der Strokes auf die Indierockszene nicht geschwunden. Auf ihrer tatsächlich ziemlich makellosen… weiter lesen

04.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (2): Pop.

von Christian Ihle

Gestern haben wir sechs junge Bands für britischen Indierock vorgestellt, heute werfen wir einen Blick auf Popmusik – also Acts, die auch mal in die Charts kommen werden.


Azealia Banks


azealia banks

Ein geborener Popstar. Wer einmal das Video zu Azealias “212″ gesehen hat, weiß, dass die junge Dame aus New York alles an Charme, Charisma und Crazyness hat, um einen festen Platz im Popgeschäft zu bekommen. Jene Single war auch schon einer der besten Songs des vergangenen Jahres. Dabei handelt es sich hier um ein selbst zusammengeschraubtes Lied, nachdem Azealia Banks eine erste Kooperation mit XL Records abgebrochen hatte und frustriert & unsigned nach New York zurück gekehrt ist, was angenehmerweise dem wunderbar rauhen und konfusen Song auch anzuhören ist, der eben nicht durch eine Plattenfirma-Glättungs-Hölle marschieren musste. Man darf sehr gespannt sein, was Azealia als nächstes… weiter lesen

03.01.2012 von Christian Ihle
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Believe The Hype (1): UK Indie Rock

von Christian Ihle

So, lange genug zurückgeblickt – auf in das neue Jahr und zu den frischen Bands, die die nächsten zwölf Monate beherrschen werden. Eine ganze Hand voll hat es davon auch schon in unsere Top 50 Songs von 2011 geschafft, Zeichen für ein durchschnittliches Vorgängerjahr und Hoffnung auf ein besseres 2012. Traditionell gilt in unserer Jahresvorausschau die Regel, dass noch kein offizielles Debütalbum veröffentlicht sein sollte. In den folgenden Tagen und Wochen werden wir nach und nach die interessantesten neuen Acts nach Genres geordnet vorstellen. Beginnen wollen wir mit dem gitarrenlastigen Indierock von der Insel:


Tribes


Hätte man nur einen Tipp frei, welche von all den vorgestellten Bands in Zukunft Festivalheadliner werden wird, dann müsste die Wahl auf Tribes fallen. Schon lange hat man keine britische Band mehr gehört, die so unverschämt ansteckenden Indierock macht, der sich auch überhaupt nicht… weiter lesen

11.10.2011 von Christian Ihle
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Es gilt nach wie vor, eine Welt zu zerstören. Ein Ja, Panik – Portrait.

von Christian Ihle

KOLLEKTIV-POP Die österreichische Band Ja, Panik arbeitet an der Repolitisierung von Indierock und setzt zum Sprung über die bisherige Nischenkultur an – es gilt nach wie vor, die Welt zu zerstören

VON CHRISTIAN IHLE

Von mir aus sollen sie Bomben hintragen zu der grauslichen Bagage
ich werde nicht daran denken, eine Träne zu zerdrücken
nicht für Angela und erst recht nicht für Nicolas…

…heißt es im Titelsong des aktuellen Albums “DMD KIU LIDT” von Ja, Panik, und man ist erstaunt, dass diese fünf so harmlos aussehenden Mittzwanziger Politik in den Indie-Rock zurückbringen. Auch wenn man ihrer Absage an Pazifismus nicht zustimmen mag, allein die Tatsache, dass sich überhaupt wieder eine Indieband mit mehr als den eigenen Befindlichkeiten befasst, ist schon bemerkenswert.

Zuletzt war in den 90ern dank des Diskurs-Pop der Hamburger Schule im deutschsprachigen Indierock auch politisch Stellung bezogen worden. Doch so einfach als deren Nachfolger sind Ja, Panik auch wieder nicht zu fassen, weichen sie doch beispielsweise vom recht vagen Ansatz der Hamburger-Schule-Überleber Tocotronic ab, die sich auf ihren letzten Platten immer mehr in einem romantisierten Zauberwald verloren haben, sondern sind vor allem im Titelstück ihrer neuesten Platte schmerzlich konkret.

Die Gruppe ist zunächst gemeinsam vom Burgenland nach Wien und dann nach Berlin gezogen. Die Band wohnt seit Beginn zusammen, veröffentlicht auf dem kleinen Berliner Independent-Label Staatsakt ihre Musik und sieht sich darüber hinaus auch als kollektives Projekt, wie Sänger und Songschreiber Andreas Spechtl erläutert: “Die Band soll eine Möglichkeit sein, den Mund aufzumachen, viele Leute zu erreichen – sonst könnte ich mich auch in mein Wohnzimmer setzen und dort alleine Gitarre spielen.”

Die Musik von Ja, Panik ist stark von der Gitarre getragen, aber im Vergleich zu ihren beiden früheren Alben sind die Songs auf “DMD KIU LIDT” abwechslungsreicher arrangiert. “Run From The Ones”, der Höhepunkt ihres neuen Albums, setzt auf Handclaps statt Schlagzeug und lebt von einer trockenen Funkyness, die tatsächlich an einen anderen österreichischen Popstar, Falco, denken lässt. Auf ihrer jüngst erschienenen Single „Nevermind“ glänzen sie mit einem minimalistischen Arrangement und auch an anderer Stelle des Albums ist immer deutlicher der Wille zu Reduktion und Repetition herauszuhören.

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Nachdem ihre zweite Platte “The Taste and the Money” die Österreicher auch in Deutschland bekannt gemacht hatte, wurde nun mit dem 2011er Album “DMD KIU LIDT” ein weiterer Schritt vollzogen: “Wir haben bei Konzerten gemerkt, dass wir aus der Indie-Nische heraus sind und unser Publikum nun von 18 bis 48 reicht.” An diesem Punkt stellt sich für Bands aber auch immer das Problem, wie weit ein – laut Spechtl – “antikommerzielles Projekt” sich den Verwertungszwängen des Musikbusiness unterwerfen muss, wenn der Anspruch kommt, eben nicht nur das eigene intellektuelle Ghetto zu bedienen, sondern seine Botschaften auch außerhalb des vertrauten Kreises an die Hörer zu bringen.

Es ist interessant zu sehen, wie Ja, Panik auch in ihren Stücken diesen Widerspruch thematisieren. Wie sie einerseits Kommunikationsplattform für ihre Slogans sein wollen, wie sie das umstrittene linksradikale Manifest von “Der kommende Aufstand” wieder und wieder in ihre Texte einweben, aber im gleichen Moment auch darüber singen, dass das Politische im Pop keinen Platz habe.

Deutlich wird diese Gleichzeitigkeit aus Mitteilungsdrang und dem Hinterfragen der Möglichkeiten im anfangs zitierten Song, der das aggressivste, politischste Statement der Bandgeschichte ist, sich aber wenige Zeilen später zu einem Abgesang auf die Möglichkeit, Politik in der Popkultur zu transportieren, wandelt: “Nur, dass ich finde, es wär an der Zeit, aufzuhören / Das bisschen Klingbim, das bisschen Lalala für so wichtig zu halten / Gilt es doch nach wie vor, eine Welt zu zerstören.”

Andreas Spechtl ist ein wandelnder Widerspruch, will er doch einerseits immer mehr sein als ein Sänger, der nur Popsongs schreibt. Andererseits sagt er, dass jede künstlerisch-politische Regung lediglich ein Ersatz für tatsächliches Aufbegehren sei: “Kunst kann dir höchstens das Gefühl … weiter lesen

06.06.2011 von Christian Ihle
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Wer sind eigentlich… Ja, Panik?

von Christian Ihle

Auch in der neuen Ausgabe des Business Punk Magazins hat das Popblog wieder die Aufgabe übernommen, dem durchschnittlichen Business Punk – Leser eine ihm unbekannte Band nahe zu bringen.

Wer die letzten Woche im hiesigen Popblog verfolgt hat, kann kaum überraschen, dass wir uns dieses Mal Ja, Panik ausgesucht haben. Dass wir in einem Wirtschaftsmagazin und Financial Times – Ableger Lobeshymnen über ein Album ausbreiten, das den Titel “Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit” trägt, ist entweder ein Zeichen, dass der Kapitalismus sich wie gehabt alle Subkulturen ohne Ansehen einverleibt, oder einfach nur hübsche Ironie:

“Ein Album namens „DMD KIU LIDT“?
Ein hübsches Rätsel für Indiestreber.
Die kryptische Buchstabenfolge sei die
Abkürzung für „Die Manifestation des Kapita-
lismus in unserem Leben ist die Traurigkeit“,
ließ die österreichische Band Ja, Panik kurz
vor der Veröffentlichung ihres vierten Albums
durchsickern. Zuletzt gab es so viel intellek-
tuelle Spielerei im deutschsprachigen Pop
vielleicht bei den Textinterpretationen zu se-
ligen Blumfeld-Zeiten oder den Referenzjag-
den bei Tocotronic. Damit das Kopferl nicht zu
schwer wird, springt Ja-Panik-Songschreiber
Andreas Spechtl zur Auflockerung bei seinen
Texten zwischen Deutsch und Englisch – das
erinnert an die fremdsprachigen Einspreng-
sel von Falco. Dass Spechtl dazu noch den
Wiener Schmäh in den Genen hat und im
Menschenhass dem großen österreichischen
Landsmann Thomas Bernhard nahesteht,
tut ein Übriges, „DMD KIU LIDT“ bei allem
Anspruch federleicht wirken zu lassen. Alles
kulminiert im titelgebenden Schlussstück der
Platte, das geschlagene 14 Minuten dauert
und dabei behände von Misanthropie zu
Drogenreferenzen, von Kapitalismuskritik zu
Liebesverwirrungen und von Party-Smalltalk
zu Bombendrohungen gegen Angela Merkel
und Nicolas Sarkozy (die „grausliche Baga-
ge“) wechselt. Ein Lied als Statement, wie
man es seit Jahren nicht mehr gehört hat.
Monumental.”
Christian Ihle

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03.05.2011 von Christian Ihle
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Believe The Hype: Odd Future Wolf Gang Kill Them All

von Christian Ihle

Für neue Bands scheint 2011 eine Regel zu gelten: je absurder der Bandname, desto größer das Versprechen, desto brillanter die Lieder. Während die Songs der Kings-Of-Leon-Klons Mona so profan sind wie ihr Name, geben sich WU LYF aus Manchester keinen Deut weniger kryptisch als ihr Titel es vermuten lässt. Doch niemand führt einen ausgefalleneren Namen spazieren als die Odd Future Wolf Gang Kill Them All Crew aus Kalifornien – und niemand hat mehr Potenzial in den nächsten zwölf Monaten zur meist besprochenen Gruppe der Welt zu werden.

odd future

Odd Future und ihre beiden Hauptprotagonisten Tyler The Creator und Earl Sweatshirt machen Hip-Hop wie man ihn seit langer Zeit nicht mehr gehört hat. Die Älteren erinnern sich wehmütig an die Anfänge des Wu-Tang Clan, die Jüngeren beginnen zu verstehen, warum Eminem einst so eine kulturelle Wucht hatte. Der Hip-Hop-Mainstream, der Charts und Radios verstopft, ist meilenweit von der Punk-Attitude des Rap-Skater-Kollektivs aus Los Angeles entfernt, nicht umsonst bezeichnet Tyler – der 19 Jahre alte Kopf der Odd Future Gang – das Gros seiner Genregenossen als “40 year old rappers rapping about Gucci”. Was die jungen Skater allerdings auch in der Eminem-Schule gelernt haben, ist die vorherrschende Thematik ihrer Songs, die vor Homophobie, Gewalt und Misogynie nur so strotzen. Ein Augenzwinkern ist dabei nur schwer zu erkennen, aber dafür – wie in Eminems Anfangsjahren – der unbedingte Wille zur Provokation und Positionierung als Elternschreck. Ganz zufällig scheint die Verbindung von Odd Future zu Eminem auch nicht zu sein, war doch OFWGKTA-Manager Chris Clancy in seiner früheren Funktion federführend bei Eminems Marshall Mathers LP – und rappt Earl “I’m the reincarnation of ’98 Eminem”

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Gleich mitgedacht ist bei OFWGKTA auch immer die visuelle Umsetzung und so wundert es wenig, dass die beiden bisher bekanntesten Tracks … weiter lesen