vonChristian Ihle 20.09.2022

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Rauchen

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Eine der spannendsten neuen deutschen Punkbands, die auf ihren bisher veröffentlichten EPs – zugänglicherweise alle „NEIN“ genannt – zwischen Friends-Of-Gas-Kraut („Schlüsselkind“) und Screamo-Elementen wechseln.

Dina Summer

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Deutsch-Griechischer 80ies Electro, düsterer als der Namenswitz klingt und näher an Boy Hersher als an der „I Feel Love“-Discoqueen: Mehr Gina X als Donna S.

Steintor Herrenchor

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Hat hier jemand 80s gesagt?
Minimalistischer New-Wave-Wave aus Hannover als wär 1983 und wir trügen unsere Trenchcoats in den Fußgängerunterführungen der Kleinstadt, die uns hasst: „Alles ist gleich wie immer“.

Leftovers

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Frische Punkband aus Wien, gerade von Muff Potter hier in unseren My Favourite Records als beste neue Band gedroppt: „Aufgefallen sind mir in letzter Zeit die „Leftovers“ aus Wien. Wilder Scheiss wird das!“

First Hate

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Der Missing Link aus Ice Age und den Pet Shop Boys: zwei dänische Jungs, die Synthie-Pop (mit durchaus groß geschriebenem POP) in Richtung kühle Düsternis weiterdenken und so etwas durchaus eigenes schaffen. „The One“ ist der Beste der vielen guten Songs der Dänen.

HighSchool

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Eine der vielversprechendsten Bands, die sich um die New Order – Nachfolge bemühen. Eine kühl-sehnende Verbindung aus 80ies Electro mit Post-Punk-Edge. Gerade ist die Debüt-EP erschienen, die mindestens zwei richtige Hits beinhaltet: „DeFacto“ und „New York, Paris and London“.

Gus Englehorn

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Kanadische Singer/Songwriter-Alternative, die auf einem Song wie „Tarantula“ Nirvanas Gitarren mit einer Bedroom-Ästhetik koppelt.

November Ultra

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Kann mich nie entscheiden, ob ich den Bandnamen wahnsinnig toll finde oder er mich an eine Binden-Werbung erinnert, aber ich weiß sicher, dass ein Song wie „Soft & Tender“ erstens exakt so fragil klingt wie sein Titel und zweitens der Folk-Höhepunkt des Festivals werden sollte.

Meskerem Mees

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A propos Folk: zweiter Tipp ist Meskerem Mees. Die in Äthiopien geborene Belgierin ruft auf einem Song wie „Joe“ die Anfänge von Laura Marling in Erinnerung (ein viel größeres Lob gibt es für mich nicht im kontemporären Singer/Songwriter-Genre)! Als sie in Montreaux letztes Jahr den Jazz Talent Award gewinnt, schreibt das Festival: „Sie hat die Seele von Nina Simone, den Charme von Joni Mitchell und eine Stimme so klar wie Quellwasser“

Rosa Anschütz

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Anne Clark in Techno weitergedacht.

Joy Crookes

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Joy Crookes Hit „Feet Don’t Fail Me Now“ besitzt einen 90ies Pop-Chorus, aber auch einen Basslauf, der der späten Amy Winehouse gut gestanden hätte.

STONE

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Stones „Leave It Out“ hat es bereits zu Beginn des Jahres auf unsere Best New Music Playlist geschafft. Wer das erste Shame-Album mochte, wird auch bei Stone eine Heimat finden.

Honeyglaze

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Die junge britische Band Honeyglaze veröffentlichte gerade ihr Debütalbum auf dem Speedy-Wunderground-Label, das sich in den letzten Jahren mit Bandentdeckungen wie Black Country, New Road als bester Spürhund für neue Musik erwiesen hat. Im Gegensatz zu vielen iher Labelkollegen klingen Honeyglaze aber deutlich „klassischer“ und spielen einen jangly Indiepop, der auch in den 90ern seinen Platz gefunden hätte. Waren bereits Gast in unseren My Favourite Records!

Oskar Haag

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Hier übergebe ich das Wort an Patrick Wagner von GEWALT, der in den Favourite Records Oskar Haag als besten neuen Act nannte:
„Oskar Haag: Er ist 15 Jahre alt, hat einen Strahl und kann schreiben und singen.“

Whispering Sons

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Die belgische Post-Punk-Band veröffentlichte letztes Jahr eines meiner liebsten Alben. „Several Others“ ist ein durchgehend überzeugendes Album, das sich zwar klar auf Joy Division zurückführen lässt, aber mehr Soundwand aufbaut und zudem Einflüsse von EBM bis DAF mit einbringt.

Vomit Heat

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You heard it here first. Nein, wirklich! 2011 hatten wir den damals 19jährigen Nils Herzogenrath aka Vomit Heat als einen der spannendsten neuen Acts genannt. Gut zehn Jahre später erfreut er mit einem Album voll international klingendem Shoegaze-Pop. Auf Platte übrigens auch mit Unterstützung von International Music und Stella Sommer.

Christin Nichols

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Aus den Ruinen ihrer alten Band Prada Meinhoff kommt Nichols, klopft sich den Staub ab und nimmt ihr erstes Soloabum auf, das ihre vorherigen Band-Arbeiten bei weitem übertrifft. Mein persönlicher Favorit ist „Malibu“, das mit seinen „Drive“-Vibes eigentlich als Single auf dem Chromatics-Label „Italians Do It Better“ hätte erscheinen müssen.

Kiwi Jr.

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Mit „Undecided Voters“ hatten Kiwi Jr das beste Jonathan Richman / The Freshies / Go-Betweens / Undertones – Lied der letzten Jahre geschrieben (Platz 8 in meinen Songs des Jahres), das neue Album orientiert sich dagegen manchmal aber am neuen Strokes-Album.

Oum Shatt

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Oum Shatt? Ja, gibt’s noch! 2016 für meinen Song des Jahres verantwortlich („Power To The Women Of The Morning Shift“) & danach ein hervorragendes Album veröffentlicht, aber dann langes Schweigen (das Drummer Chris Imler aber mit genügend Neben- und Eigenprojekten zu füllen wusste). die bereits fertige neue Platte konnte ich bereits hören und sie ist mindestens so stark wie das Debütalbum!

Francis Of Delirium

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Mit „Quit Fucking Around“ hatte die in Kanada geborgene Luxemburgerin Jana Bahrich bereits vor zwei Jahren einen sehr starken grungy 90ies-Song geschrieben, der dann und wann in die Riot Grrrl – Ecke blickte.

Etliche weitere Tipps sind…

Stella Sommer
Enola Gay
Betterov
Das Paradies
Resi Reiner
Die Wände
Futurbae
Sophia Kenndy
Petrol Girls
Willy Mason
The Mysterines
Dana Gavanski
French 79
L.A. Salami
Billy Nomates
Alex Lahey
Power Plush
Francis Of Delirium
My Ugly Clementine
Coach Party
bdrmm
VLURE
Ditz
Lucy Kruger & The Lost Boys
Motherhood
Samantha Martin & Delta Sugar
Ellen Froese
Batbait
SALO
The Scratch
Warhaus
Friedberg
Temmis
Bilbao

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