vonhausblog 17.09.2020

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Der Prozess der Veränderung der Lesegewohnheiten von Zeitungsinhalten hat schon seit Langem eingesetzt. Seit Mai 1995 erscheinen die taz-Artikel im Internet und seit Mai 2005 gibt es eine ePaper-Ausgabe der taz, die regulär im Abonnement bestellt werden kann. Also die gedruckte Zeitung in einer digitalen Form.

Seit Oktober 2010, also seit nunmehr ziemlich genau zehn Jahren, gab es dieses digitale Angebot zusätzlich auch in einer App, in der man über die PDF-Ansicht der Zeitungsseiten zu den einzelnen Artikeln navigieren kann.

Inzwischen werden digitale Zeitungen aber zunehmend auf Smartphones und weniger auf Tablets gelesen – und dafür ist eine Zeitungsseitenansicht nicht mehr so passend. Mit der neuen Tageszeitung-App bieten wir also die optimale Darstellungsform für das digitale Zeitunglesen. Auch für Menschen, die keine persönliche Erfahrung mit gedruckten Zeitungen haben und eher im Digitalen zu Hause sind.

Die optimale Darstellungsform für das digitale Zeitunglesen

Auch wenn sich Lesegewohnheiten geändert haben, sehen wir weiterhin das Bedürfnis, taz- Journalismus als Nachrichten, Reportagen, Kommentare in einer einmal am Tag zusammengestellten Version zu lesen. In einer digitalen Zeitung eben. Genau dieses Bedürfnis befriedigt unsere App. Sei es mit Ansicht im Zeitungsseitenformat oder mit einer Version für Smart/ iPhone.

Dass dieses Bedürfnis auch unabhängig von einer gedruckten Zeitung besteht, beobachten wir an den seit Jahren steigenden Abonnementzahlen unserer verschiedenen ePaper-Angebote, als PDF oder in der App, auf dem Telefon oder dem Tablet.

Diese steigenden Abonnementzahlen zeigen uns auch, dass taz-Leser*innen bereit sind, für dieses redaktionelle Angebot regelmäßig zu zahlen. Den Preis für einen guten und unabhängigen Journalismus. Das Schöne dabei ist, dass die Erlöse aus den Digitalabonnements ohne Abzug von Druck- und Vertriebskosten (fast) ganz für die Finanzierung der Redaktion und die technische Weiterentwicklung zur Verfügung stehen. Und darin liegt auch die Chance für die Finanzierung des taz-Journalismus: Journalismus hat seinen Preis.

Der Preis für einen guten und unabhängigen Journalismus

Wenn die taz-Lesenden bereit sind, auch für das Digitalabo weiterhin den Preis zu bezahlen, den sie gewohnt sind für ihre Zeitung zu bezahlen – selbstverständlich nach dem bewährten taz-Solidarmodell –, dann bleiben ausreichend Erträge, um den taz-Journalismus dauerhaft zu finanzieren und die Gehälter der taz-Mitarbeitenden zukünftig zumindest ein bisschen anzuheben.

Deshalb spielen die App und damit die Digitalabos eine tragende Rolle in unserem Zukunftsszenario 2022. An dem Tag, an dem wir aus logistischen und finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage sein werden, werktäglich eine taz zu drucken und zuzustellen, wird die Tageszeitung-App diese gedruckte Ausgabe definitiv ersetzen müssen. Der Launch der neuen App ist also ein wichtiger Schritt in diese Zukunft.

Überzeugen Sie sich selbst von dieser neuen Form des taz- Lesens. Laden Sie die neue App herunter.

Von Andreas Marggraf, taz Geschäftsführung

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https://blogs.taz.de/hausblog/ein-wichtiger-schritt-in-die-zukunft/

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kommentare

  • Leider kann die neue TAZ-App nicht uneingeschränkt zum „off line“ lesen genutzt werden. Schließt man die App nach dem Herunterladen einer TAZ Ausgabe und hat keine „mobile Daten“-Verbindung UND kein WLAN läßt sich die App nicht wieder starten :-(
    Das habe ich bereits in der Testphase gemeldet, aber leider hat dies bislang keine Reaktion bei den Entwicklern ausgelöst.
    Bitte bedenkt, dass viele Nutzer u.a. aus finanziellen Gründen ihre Smartphone mit Prepaid-Karten nutzen und Internetverbindungen über kostenfreie WLANs herstellen! Bitte sorgt für eine echte offline Lesemöglichkeit! Danke

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