Posts Tagged ‘DSV’

26.04.2010 von Sigrid Deitelhoff
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Was war…

von Sigrid Deitelhoff

…so los in der Saison 2009/Anfang 2010

Z.B.: Jede Menge Badeunfälle. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt inzwischen sogar vor einem weiteren Anstieg tödlicher Badeunfälle. 475 Menschen kamen im letzten Jahr in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben.
Viele Frei- und Hallenbäder wurden in den vergangenen Jahren entweder geschlossen oder zu Spaßbädern umfunktioniert. Dadurch fehlen den Schulen Bäder für den Schwimmunterricht.
Jeder Dritte unter 18 Jahren und 45 Prozent der GrundschülerInnen kann nicht schwimmen. Wegen fehlender öffentlicher Badeanstalten, aber auch aufgrund teurer Eintrittpreise baden viele Menschen in Flüssen und Seen. Dort gibt es jedoch meistens weder Aufsicht noch RettungsschwimmerInnen.

Auf steigende Sozialausgaben und Steuereinnahmeverluste reagieren Städte und Kommunen meistens mit der Schließung von Schwimmbädern oder einer Erhöhung von Eintrittspreisen wie z.B. in Duisburg und Hannover. In Mannheim soll ein Hallenbad und in Ludwigshafen am Rhein das Freibad Melmbad aufgegeben werden. In Wuppertal sollen sogar 5 Schwimmbäder geschlossen werden… weiter lesen

04.08.2009 von Sigrid Deitelhoff
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High-Tech-Rekorde

von Sigrid Deitelhoff

Eigentlich machte es mir nicht mehr so richtig Spaß, die Schwimmweltmeisterschaft in Rom zu verfolgen. Ständig wurden Weltrekorde (43) gebrochen – sogar in den Vorläufen und den Semifinal-Läufen. Keiner meiner Prinzenbad-MitstreiterInnen hat mehr wirklich einen Überblick über die Bestleistungen, Weltrekorde und Europarekorde, die allesamt schneller purzelten als wir gucken konnten.
Wer keinen der Weltrekorde verpassen wollte, mußte ständig auf den Fernseher glotzen. Oder gar nicht Fernsehschauen, weil die Rekorde sowieso inflationär und damit beliebig geworden sind. Weltrekorde scheinen nichts Besonderes mehr zu sein. Das ist schon fast langweilig.
Ganz absurd wurde es dann, als einige SchwimmerInnen bei den Semifinalläufen ihren eigenen Weltrekord unterboten und damit noch nicht mal mehr ins Finale gelangten – wie z.B. Daniela Samulski beim 100 m Rücken im Halbfinale.
Schuld an diesem Zustand sind die High-Tech-Badeanzüge. Und dann dauert es auch noch in der Regel eine viertel Stunde, bis… weiter lesen