Archive for Februar, 2009

28.02.2009 von Christian Ihle
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Im Plattenregal im Januar (3): Ter Haar, Pavement

von Christian Ihle

Pavement – Brighten the Corners (re-release)

pavement

Es war am 3. April im Jahre 1994 als der großartige Fernsehmoderator und MTV-Reporter Toby Amies in seiner bahnbrechenden Fernsehsendung „120 Minutes“ eine junge amerikanische Band eingeladen hatte. Nachdem Amies die Videoclips zu „Divine Hammer“ von den Breeders und „Animal Nitrate“ von Suede gespielt hatte, stellte er die seiner Studiogäste Pavement vor.

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In diesem Moment nahm mein Leben eine neue Richtung. Ich hatte eine Lieblingsband gefunden. … weiter lesen

27.02.2009 von Christian Ihle
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My Favourite Records… mit Josh Tillman / Fleet Foxes und Kartenverlosung

von Christian Ihle

Josh Tillman

Josh Tillman, bekannt geworden als Schlagzeuger der letztjährigen Folk-/Americana-Sensation Fleet Foxes, tourt dieser Tage mit seinem eigenen Soloalbum durch Deutschland. Diesen Anlaß haben wir natürlich genutzt, bei Josh nachzufragen, welche Platten denn seine persönlichen Lieblinge wären:

My favourite records…

* Your three favourite Punk singles/songs?

** Lou Reed: “Metal Machine Music”
** Don Cherry / John Coltrane: “The Avant Garde”
** John Lennon and Yoko Ono: “Two Virgins”

* A record that will make you dance?

Daktaris “Soul Explosion”

* The best song in 2008?

Dutchess and Duke: “Mary”

* Your favourite song by Will Oldham (Bonnie ‘Prince’ Billy)?

“Wolf Among Wolves” from Master Everyone

* The best “new” band right now?

Pearly Gate Music

* …and which band should call it a day?

Kings of Leon

* Your favourite songlyrics?

Anything by Debussy or Miles Davis

* Your favourite german song/record?

Wagner… weiter lesen

27.02.2009 von Christian Ihle
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Album des Monats Januar / Platz 1: Franz Ferdinand – Tonight

von Christian Ihle

Die lange Pause zwischen Album Nummer zwei und drei, angebliche Verwerfungen mit dem ursprünglich eingeplanten Produzententeam Xenomania (die nun die Pet Shop Boys bei ihrem nächsten Album unterstützen werden), die Ansage, mehr in Richtung Elektronik zu gehen und die Gitarren einzumotten… das klang alles zu aufgeregt, zu wenig souverän, fast orientierungslos, was man im letzten Jahr von Franz Ferdinand zu hören bekam.

FF Tonight

Nun ist das dritte Album endlich erschienen und was bleibt? Viel Lärm um nichts, im besten Sinne. … weiter lesen

26.02.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (162): Mr. Oizo über Ed Banger Records

von Christian Ihle

Du bist jetzt auf Ed Banger, zusammen mit Justice, SebastiAn oder Uffie, deren neues Album du auch produzierst. Inwiefern hat dich bei dieser Art und Weise zu arbeiten auch dein neues Umfeld beeinflusst?

Mr. Oizo: “Eigentlich gar nicht. Ich meine klar, wenn ich auflege, spiele ich natürlich auch ihre Platten, aber für daheim ist das nichts. Manchmal gibt mir SebastiAn einen neuen Track und ich höre ihn das erste Mal, wenn ich ihn im Klub spiele. Wenn ich mir das Zeug auch noch zuhause anhören würde, wäre ich depressiv.”

Warum?

Mr. Oizo: “Weil es zu laut und zu dumm ist. Ich kann verstehen, dass es sehr jungen Leuten gut gefällt, weil sie damit ihre Eltern vergraulen können, aber Musik für meine Anlage ist es auf keinen Fall.”
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26.02.2009 von Christian Ihle
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Kate Winslet und die Oscars

von Christian Ihle

Noch einmal zurück zu den Academy Awards und Ricky Gervais als Nostradamus der britischen Comedy.

Nach dem phänomenalen Erfolg der Ricky Gervais’ Serie “The Office” in Großbritannien (und den Kopie-Serien “The Office U.S.” und “Stromberg”) entwarf der britische Comedian Ricky Gervais die Serie “Extras“. In der sehr gelungenen ersten Staffel spielt Gervais einen Statisten (englisch = “Extra”), der verzweifelt versucht, eine Sprechrolle in einem Film zu bekommen. Bei den Filmdrehs trifft er auf Stars, die sich selbst spielen – besonders köstlich die Folge mit Ben Stiller (“It still counts!”) als Regisseur eines Kriegsdramas sowie die Episode mit Kate Winslet.

Kate Winslet spielt getreu dem Extras-Konzept sich selbst als Darstellerin einer Nonne in einem Film über den Holocaust. Als Ricky Gervais sie für ihr Engagement bewundert, deckt Winslet aber den wahren Grund für ihre Rolle in einem Film über die Nazizeit auf: sie wolle endlich mal einen Oscar gewinnen, Holocaust-Filme nun mal immer gewännen und endet mit dieser unsterblichen Zeile: “Schindler’s bloody List, The Pianist: Oscars coming out their arses!”

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Dass Kate Winslet … weiter lesen

25.02.2009 von Christian Ihle
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Im Plattenregal im Januar (2): Animal Collective, The December Sound

von Christian Ihle

Animal Collective – Merriweather Post Pavilion

AC

Anfang Januar ging eine Welle der Freude durch die Musikblog-Landschaft. Zirka 360 Tage vor Silvester wurde die Platte des Jahres ausgerufen. Ohne zu wissen und zu ahnen, was noch kommt und ohne mit der Wimper zu zucken. … weiter lesen

24.02.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (161): Gute Zeiten, schlechte Zeiten

von Christian Ihle

“‘Gute Zeiten, schlechte Zeiten’ sorgt seit über 16 Jahren als Mutter aller täglichen Seifenopern dafür, dass viele hundert Jugendliche nicht direkt von der Hauptschulbank in die Arbeitslosigkeit geschlittert sind, sondern als Laiendarsteller eine gewisse Unabhängigkeit von staatlichen Leistungen erreicht haben.”
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24.02.2009 von Christian Ihle
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Mickey Rourke meets the ISA

von Christian Ihle

Keine Frage, Sean Penn hat seinen Oscar-Gewinn für die fantastische (und vor allem für ihn ungewöhnliche) Leistung in “Milk” verdient.
Warum wir aber trotzdem lieber Mickey Rourke den Academy Award in die Hand gedrückt hätten, wird klar, wenn man sich Mickey Rourkes unfassbare Dankesrede bei den Independent Spirit Awards, den “Indie-Oscars”, aus der Vorwoche noch einmal zu Gemüte führt. Meine Güte, das hätte die Oscar-Zeremonie aber aus den Angeln gehoben…

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Auf dass … weiter lesen

23.02.2009 von Christian Ihle
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Bundesrepublikanische Autorität meets Skateboards

von Christian Ihle

…als man in den 70ern noch diese unglaublich gefährlichen, für unfassbar viele Todesfälle Unfälle verantwortlichen Fortbewegungsmittel verbieten wollte. Nein, nicht “Kraftfahrzeuge”, sondern natürlich “Rollbretter”:

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Zum Glück ist dieser Kelch dann doch an uns vorbeigegangen, denn ansonsten hätten wir sowohl auf … weiter lesen

22.02.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (160): Baden-Württemberg

von Christian Ihle

“Baden-Württemberg!

Am berühmten Blohm+Voss-Dock des Hamburger Hafens grüßt Du die Hamburger, die Touristen und die einfahrenden Schiffe mit dem gleich mal alles klarstellenden Slogan »Weltmarkt grüßt Fischmarkt!«, und drunter steht Deine Internetadresse. Warum, Ländle, so subtil? Mach doch, wie es Deinem Wesen entspricht, den Leuten gleich unmißverständlich klar, was Du von den Losern an der Elbe hältst und daß Du alles kannst, und zwar besser: »Schaffe schaffe grüßt Hummel Hummel«, »Weltmarkt grüßt Drogenmarkt«, »Porsche grüßt Hafenstraße«! Oder am besten gleich: »Die Löffel, in denen ihr euer Heroin aufkocht, kommen von u-huns!« ” … weiter lesen