vonMargarete Stokowski 20.10.2019

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Margarete Stokowski und taz-Autor*innen bloggen live von den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt. | Alle Infos unter: taz.de/buchmesse

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was bleibt

all die floskeln, all die lügen
all die macht, das geld, das licht
kann man sich darin vergnügen
oder geht das einfach nicht?

kann man sehen wie sie sparen
und dann glauben: nicht bei mir
wer wird sich hier heut noch paaren
gibt es nächstes jahr noch bier?

kaffee kaffee zigaretten
oh ein buch schnell eingesteckt
hier die schlimmen, da die netten
es liebt nicht immer, was sich neckt

niemand weiß, was bleibt, wenn alles
lachend sich bergab begibt
wenn im falle eines falles
das nicht bleibt was man so liebt
 

Und hier noch die Gedichte aller anderen Buchmessen:

Frankfurt 2012: frankfurt, frankfurt…

Leipzig 2013: leipzig, also…

Frankfurt 2013: frankfurt, du weißt, man steigt…

Leipzig 2014: Müde in Leipzig

Frankfurt 2014: Große Geste

Leipzig 2015: Wildes Ding

Frankfurt 2015: Gabelstapler voller Sekt

Leipzig 2016: Nah beieinander

Frankfurt 2016: Mmmmh

Leipzig 2017: Komische Elster

Frankfurt 2017: mitspielen

Frankfurt 2018: im licht

Leipzig 2019: Nicht besser, aber anders

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kommentare

  • Schon Goethe schrieb:
    „Auf deutschen Messen
    probiert halt JedeR, was sie mag…“
    Ein Pfeil mit Glas an der Gardrobe
    Weist drum den Weg zur Dopingprobe.

    Wer Äppelwoi in großen Massen
    genossen hat, bereut nichts mehr.
    Da fällt dann auch das Wasserlassen
    zum „guten Ende“ nicht sehr schwer.

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