Archive for the ‘It’s only Fußball (but I like it)’ Category

10.07.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik (424): Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft

von Christian Ihle

Deniz Yücel in seiner TAZ-Kolumne zur Fußball-Frauen-WM über das frühzeitige Ausscheiden der Nationalmannschaft:

Schämt euch, ihr Schlampen!

WIR hatten einen Traum: Bei der schärfsten Weltmeisterschaft der Welt in unserem Zauber-Land wollten WIR nicht nur Weltmeister der Herzen und Weltmeisterschafts-Ausrichtungs-Weltmeitster werden, sondern – endlich, endlich, endlich, nach 21 qualvollen Jahren des Wartens! – Weltmeister der Welten! Die ganze Welt hat uns das gegönnt, die ganze Welt hat uns die Daumen gedrückt, die ganze Welt war mit UNS! Heute waren wir alle Mädchen. Und dann das…

WIR hatten einen Traum. IHR habt mit EURER Schlamperei UNSEREN Traum vermasselt, vergeigt, vergurkt, verschlampt, zerstört, getötet, abgeschlachtet, vernichtet! Die herzlosen Versagerinnen, die es niemals, niemals, niemals wert gewesen wären, in UNSEREM Namen aufzulaufen, in der objektiven Einzel-Kritik:

Nadine Schlamperer (32): Unser Zauber-Land ist stolz auf Sepp Maier (jetzt 67), Toni Schumacher (57), Oliver Kahn (42), die ganze Welt beneidet uns um diese Tor-Titanen. Hätten sie jemals ihr Tor so schlampig gehütet, sich je so nass machen lassen?

Linda Schlampsonik (27): 1,70m, 60kg, verschlampt trotzdem den Ball gegen Mini-Japsin Iwashimizu (24/1,62/54). Wieso trägt DIE die Nummer Zehn?

Schlampnike Krahn (26): Immer, wenn sie in die Nähe des Balls kommt, herrscht Torgefahr – vor UNSEREM Tor! So eine Schlamperei können WIR uns nicht leisten! … weiter lesen

27.06.2011 von Christian Ihle
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Ansgar Brinkmann: Der weisse Brasilianer

von Christian Ihle

Wenn ein Fußballprofi nach dem Ende seiner Karriere eine Biographie veröffentlicht, hat er normalerweise eine Weltmeisterschaft gewonnen (Franz Beckenbauer) oder wenigstens eigenhändig eine WM verloren (Oliver Kahn). Ansgar Brinkmanns größter Erfolg ist dagegen eine deutsche Jugendmeisterschaft mit selig Bayer Uerdingen.

ansgar brinkmann

Dass Brinkmann dennoch interessant genug erscheint, sein Leben erzählen zu dürfen, liegt daran, einer der oft vermissten “Typen” im deutschen Fußball zu sein. Dass er dazu noch stolz seinen Spitznamen “Der weiße Brasilianer” trägt und zu Zeiten, als die Zweite Liga noch unter dem Kosenamen “Klopperliga” firmierte, spielerischen Glanz in die unwahrscheinlichsten Ecken Deutschlands brachte – Osnabrück! Gütersloh! – macht ihn tatsächlich zu einem bemerkenswerten Fall.

Aber sind wir ehrlich: der einzige Grund, warum Brinkmann seine Karriere in Buchform präsentieren darf, ist seine außergewöhnliche Eskapadenschlagzahl. … weiter lesen

18.05.2011 von Christian Ihle
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Wie man einen Titel feiert – und wie nicht: Von betreutem Kotzen zu Pokalunfällen.

von Christian Ihle

Dieser Tage werden im Sport die Trophäen im Dutzend ausgegeben. Es enden die Fußballmeisterschaften, finden Pokalendspiele statt und am letzten Wochende wurde zudem der Eishockey-Weltmeisterschaftstitel überraschend nach Finnland vergeben.

So ergibt sich eine schöne Häufung von Siegesszenen, die allesamt auf ihre Art kurios sind. Während man in Madrid gerne mal den Pokal fallen und ihn dann noch vom eigenen Bus überrollen lässt…

real

… denkt man sich in Amsterdam nach sieben langen titellosen Jahren, was Real kann, können wir auch und lässt ebenfalls die Trophäe vom Bus fallen. Schöner Nebeneffekt: hier wird die Schale nicht vom Bus überrollt, sondern von einem begeisterten Fan aufgenommen, der auf nimmerwiedersehen euphorisiert von dannen zieht:

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Nachdem man schon kurz davor ist, sich zu fragen, ob man Fußballspieler tatsächlich bisher gar überschätzt hat und die Typen sogar zu dumm sind, eine Trophäe in die Luft zu halten, retten einen wieder die Jungs der Borussia.

Dass es in Dortmund volkstümlicher als bei Real Madrid oder Ajax Amsterdam zugeht, ist keine Neuigkeit, aber bei den jüngsten Feierlichkeiten noch einmal unterstrichen worden. Neven Subotic, der serbische Innenverteidiger, fuhr nach dem vorzeitigen Meistertitel gegen Nürnberg oben ohne mit seinem Auto durch Dortmund und hielt bei jeder Gruppe BVB-Fans an, um zu feiern, zu singen und auf seinem Autodach zu tanzen (was er gleich auch noch auf seinem Handy … weiter lesen

14.04.2011 von Christian Ihle
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UEFA Cup Finale: FC Schalke 04 – Interpol

von Christian Ihle

Gewinnfragen der Fernsehsender bei Fußballspielen sind ein Graus, weil man das Gefühl nicht los wird, vom Sender für total doof gehalten zu werden. Doch gestern hatte Sat1 für alle Indie-Fans ein besonderes Schmankerl bereit gestellt.

Muss man normalerweise Fragen wie “Wer wurde 2010 Deutscher Meister? a) Bayern München b) Real Madrid” beantworten, hatte sich Sat1 beim gestrigen Champions-League-Spiel zwischen Schalke und Inter Mailand an das große UEFA-Cup-Finale von 1997 angelehnt, das die beiden Mannschaften ebenfalls bestritten hatten.

Schalke Interpol

Als Antwort-Alternative wurde dieses mal aber nicht Borussia Dortmund oder der FC Barcelona ins Spiel gebracht, sondern die Indierocker von Interpol – was natürlich auch die Songs auf deren Debütalbum endlich in einem anderen Licht erscheinen lässt. So wird klar, warum die Demoversion eines ihrer besten Songs den kryptischen Titel “Schalke was a diver and she was always down” hatte und wer mit den Liedern “Obstacle 1″ (Yves Eigenrauch) und “Obstacle 2″ (Johan de Kock) wirklich gemeint war…

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30.10.2010 von Christian Ihle
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…die sind eben so: Dortmund – Schalke, 1983

von Christian Ihle

Subkulturen im Ruhrgebiet der frühen 80er! Ein weites Feld. Nachdem wir uns kürzlich ausführlich mit Punks in Duisburg 1981 beschäftigt haben, werfen wir einen Blick auf Dortmund- und Schalke-Fans 1983. Wobei sich eventuell die Frage stellt, ob man überhaupt von Subkultur sprechen kann… Stilistisch oftmals atemberaubend, finden sich schöne O-Töne (“Mein Name ist Uwe, von Beruf asozial. Wir sind an Karfreitag gegründet worden, weil da eh nichts los war und der Hund begraben war.”) und ein zunächst faszinierendes Länderrätsel, das sich bei weiterem Nachdenken in Wohlgefallen auflöst.

Nachdem der Herr Schnauzbart sein Fußballfanstatement vor einem Banner mit dem Union Jack gegeben hat…

…auf dem “RUSSENFRONT” stand, war ich zunächst verblüfft: welches politische Statement soll sich hinter dieser seltsamen Allianz aus Großbritannien und Russland verbergen, das zudem mit der fragwürdigen Gestaltung der beiden “S” auf dem RUSSENFRONT-Banner einherging? Bis mir auffiel, dass sich nicht Borussen-Uwe ein wirres Banner zusammengestickt hat,… weiter lesen

12.08.2010 von Christian Ihle
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Kasabian > Englische Fußballnationalmannschaft

von Christian Ihle

Vielleicht sollte Fabio Capello beim nächsten Turnier für die englische Fußballnationalmannschaft statt der üblichen Ansammlung an leidlich motivierten Profifußballern, denen in Elfmeterschießen gnadenlos die Nerven versagen, einfach eine Auswahl an Rocknrollern auf den Platz schicken.
Bekannt ist ja bereits, dass Pete Doherty nicht nur mit 15 ein Fanzine für die Queens Park Rangers geschrieben hat, sondern auch überraschend fit beim alljährlichen Pop-Fußball-Turnier über den Platz rennt und dass selbst Damon Albarn zu Britpopzeiten gern gegen den Ball trat, aber ohne Zweifel die beeindruckendste Performance eines Rockmusikers ever dürfte Serge Kasabians Auftritt bei der britischen Variante des guten alten Sportstudio-Torwandschießen darstellen. Nicht nur, dass er schön in Rocker Boots gegen den Ball tritt und diesen 1a versenkt, nein, der Gute zaubert ihn auch noch zuvor zu einem Volleyschuß in die Luft. MDMAZING!

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12.07.2010 von Christian Ihle
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Tschüss, Delling & Netzer!

von Christian Ihle

So sehr sich auch das Gekabbel zwischen Delling und Netzer in den letzten Jahren abgeschliffen haben mag, jener kleine, in der Sendepause eines Spiels festgehaltene Moment zeigt dann doch, wie sehr die beiden – bei aller gegenseitigen Hochachtung – tatsächlich auch in unbeobachteten Augenblicken genauso miteinander umgehen wie während der Spielanalysen:

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Auch wenn wir weit zurück denken, in jene graue Vorzeit als Deutschland einen sympathischen Rumpelfußballnachlassverwalter als Bundestrainer hatte, der in einer immer noch unvergessenen Brandrede sich das Schlechtreden eines Unentschiedens gegen Island (!) verbat, war neben Weißbier-Waldi als Punchingball auch Delling und Netzer ins Visier geraten und ja gar Auslöser der ganzen Chose. Rudi Völler legte damals Gerhard Delling nahe, “Wetten Dass” zu übernehmen und bezichtigte Günter Netzer des ewigen Standfußballs gegen Albanien! Was werden graugelockte Schnurrbartträger wohl im Jahr 2042 über Mesut Özil sagen, wenn der einst deutsche Spiele mit “seiner” Zeit vergleicht?

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So sehr man Netzer auch schon Gedichte ob seiner manchmal drög-unsinnigen Analyseversuche gewidmet hat

“…Er schiebt die Worte hin und her
Wie schlapp getretne Bälle.
Sein geistlos Mittelfeld spielt quer
Und kommt nicht von der Stelle.
Er dribbelt qualvoll durch den Satz
Und bleibt am nächsten hängen.
Sein Schuss aus dem Zitatenschatz
Verfehlt das Tor um Längen.
Und weil sein Kopfballspiel so mies,
Sind die Pointenpässe
Auch viel zu flach und unpräzis
Und ohne Raffinesse.
Nicht, dass er sich noch selbst verletzt:
Verbal, durch einen Drehschuss.
Ach, wär ich doch sein Trainer jetzt:
Ich hätte ihn schon lang ersetzt,
Zur Not auch durch Matthäus.”

… ist man doch immer noch froh gewesen, wenn einem die beiden ARD-Kommentatoren aus dem Fernseher entgegenblickten an Stelle der sonstigen Pappnasen, die innere Reichsparteitage feierten…

Miro Klose
(größer? Klick!)

…oder die “fleischgewordene Zumutung, Komplettniete”, “der luziferisch leutselige Quatschkarton” Johannes B. Kerner, der … weiter lesen

23.06.2010 von Christian Ihle
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That’s what happens when you fuck with England

von Christian Ihle

Die Wunder des Internet: kur vor WM-Beginn hatte ich hier einen kurzen Text über englische WM-Songs geschrieben und dabei vor allem auf einen Song einer kleinen englischen Band namens Hyperbowl aufmerksam gemacht, die wunderbar pavementesquen Alt.Country-Rock zu selbstironischstolzem Text spielen. Nachdem mich der Sänger daraufhin angeschrieben hat und mir den Song auch noch als mp3 zusandte, wollte ich das der werten Leserschaft nicht vorenthalten. Erstaunlich prophetisch nehmen sich übrigens einige Textstellen aus: “We’ve still got a shit goalie” und “They are a bunch of total pricks / Unlike in 1966″ fallen dabei besonders auf. Gerade deshalb muss spätestens wenn Deutschland in der K.O.-Runde gegen England spielt, alle eh den Text eh memoriert haben: “One nil to England! / One all to Germany / We know they’re going to win on penalties”

MP3-Download: Hyperbowl – England!

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12.06.2010 von Christian Ihle
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Fußball-WM-Songs: We are singing for England! We are singing this song!

von Christian Ihle

Nachdem ich deutsche WM-Songs ausgiebig geschmäht und die britischen als rühmliche Ausnahmen gepriesen hatte, sollte ich doch noch einmal an deren größte Höhepunkte erinnern.

Zunächst ein zweiter, frischer Neuzugang – überraschende Besetzung, brillanter Song! Mark E. Smith geht wieder seiner zweiten Lieblingstätigkeit (nach “Bandmitglieder rauswerfen”) nach und featured bei einem Song, diesmal der Band Shuttleworth:

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Übersetzt man das auf Deutschland, wird einem schnell klar, wie bizarr diese Besetzung ist. Könnte man sich vorstellen, Schorsch Kamerun oder Peter Hein, Jochen Distelmeyer oder den Grafen einen deutschen WM-Song – mit ordentlich Fahneschwenken im Video! – singen zu hören?

Mark E. Smith Beitrag ist allerdings inoffizieller Art, da in diesem Jahr der englische Fußballverband die schöne alte Tradition des offiziellen WM-Songs gekippt hat.
Dabei wurde der sicherlich immer noch beste Fußball-Song aller Zeiten 1990 als offizieller WM-Song zu Englands Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in Italien von New Order geschrieben. Die erste Hälfte des Songs ist klassisches End-80er-New-Order, in der zweiten Hälfte gesellen sich dann erstaunlich gut passende terrace chants der englischen Nationalmannschaft dazu – Höhepunkt ist aber ohne Zweifel der Rap von John Barnes, dem Mittelfeld-Genie des FC Liverpool mit jamaikanischen Wurzeln (ab 2.30):


New Order World in Motion – MyVideo
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(Der Typ, der im England-Trikot hinter John Barnes steht, ist übrigens der Mitautor des Songs, Keith Allen – Papa von Lily Allen. Aber zu dem Herrn später mehr…)

Sechs Jahre später zur Europameisterschaft 1996 sollte Ian Broudie aka The Lightning Seeds mit “Three Lions” den zweiten unzerstörbaren Fußballsong schreiben. Wohl kein anderes Fußballlied, das sich so klar auf eine bestimmte Nation bezieht, konnte derart Grenzen überwinden. Auch wenn dank der nun bereits dritten Auflage (das grässliche “3 Lions 2010″ mit Robbie Williams und Russel Brand) und etlichen minderwertigen Coverversionen der Song überspielt wirkt, lohnt es dennoch, sich an den Originaltext zu erinnern, der so wunderbar das Sehnen und die Wehmut ausdrückt, das Fans von Vereinen, die zum ewigen Scheitern verurteilt sind, so gut nachvollziehen können. Viel zum Charme des Songs trug auch das gute Video bei:


Three Lions – Footballs Coming Home – MyVideo

Nachdem zunächst die Fehlschüsse der englischen Mannschaft gezeigt werden, besingen Broudie, Baddiel & Skinner Bobby Moore (“but I still see that tackle by Moore“), Gary Lineker (“and when Lineker scored“), Bobby Charlton (“Bobby belting the ball“) und Nobby Stiles (“and Nobby dancing“), wobei die Bobby Charlton – Stelle erst nachträglich auf Verlangen des englischen Fußballverbandes eingesetzt wurde, nachdem zunächst “Butcher ready for war” im Text stand – Bezug nehmen auf die blutüberströmte Performance von Terry Butcher in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden:

Terry Butcher

Als zwei Jahre … weiter lesen

10.06.2010 von Christian Ihle
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Aktuelle Fußball-WM-Songs: England vs. Deutschland 1:0

von Christian Ihle

Nachdem wir ja bereits ausführlich auf das Trauerspiel der offiziellen deutschen WM-Songs der letzten Jahrzehnte zurückgeblickt hatten, wollen wir uns den inoffiziellen WM-Liedern zuwenden und stellen fest: auch nicht besser, zumindest hierzulande.

Ein besonders grausames Beispiel bieten die Altmetaller von Bonfire, die tatsächlich die deutsche Nationalhymne in einer Rockversion aufgenommen haben – Jimi Hendrix würde sich im eigenen Grabe anzünden, hätte er seine brennende Gitarre dabei:

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(klicken auf eigene Gefahr!)

Das einzig ähnlich desaströse Erzeugnis zur Weltmeisterschaft kommt von einer Rockband eines fränkischen Gasthofs:

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Dass es auch anders geht, beweisen wieder einmal die Engländer. Da kommt eine kleine, völlig unbekannte Band und spielt wunderbarsten Pavement-Alt.Country auf, legt ein amateurhaft-charmantes Video darunter und textet auf einem Niveau, von dem Sportfreunde bis Revolverheld nur träumen können.

Dabei gelingt es ihnen, schön Selbstironie mit trotzdem nicht gänzlich versiegender Hoffnung zu paaren (“One all to Germany / We know they’re goingweiter lesen